-
40 Jahre Klimaberichterstattung: Von der Warnung zur Solarrevolution
-
Brandenburg: Mann tötet Frau auf offener Straße
-
Spanien untersucht weiter Ursachen für Massenandrang von Migranten in Ceuta
-
Ökonomen warnen vor staatlicher Wohnungsbaugesellschaft
-
Österreicher in Bayern von Zug erfasst und getötet
-
Bundesaußenminister Wadephul zu Besuch nach Tunesien aufgebrochen
-
Grüne fordern Merz zu mehr Entschlossenheit gegenüber Russland auf
-
Vor Zverevs erster Nachtschicht: Becker glaubt an Finaleinzug
-
Schalkes Trainer Muslic hofft gegen Bayern auf "großes Learning"
-
Drama in Runde eins: Djokovic übergibt sich und scheidet aus
-
Golf: Scheffler gewinnt Tour Championship
-
Henning: "Wenn ich noch jemandem in den Hintern treten muss..."
-
Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon
-
Präsidenten Russlands, Chinas und des Iran bei Gipfel in Kirgistan
-
Erstes Ministertreffen von neuem Verteidigungsbündnis in Istanbul
-
Klingbeil berät mit G20-Finanzministern im US-Bundesstaat North Carolina
-
Außenminister Wadephul besucht Tunesien und Algerien
-
US-Finanzministerium verwehrt Journalisten Akkreditierung für G20-Treffen
-
USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an
-
Volkswagen Group Retail Deutschland investiert in modernen Neubau in Leipzig
-
Venezuelas Ex-Präsident Maduro meldet sich aus US-Haft zu Wort
-
Militär: USA greifen erstmals seit Wochen Ziele im Iran an
-
NFL: Los Angeles Rams locken Donald aus dem Ruhestand
-
Bevölkerung von Guinea-Bissau stimmt über Stärkung des Präsidenten ab
-
Junge Italienerin stirbt durch Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz
-
Fähre sinkt vor Nordzypern: Mindestens acht Todesopfer
-
Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen
-
AfD-Verbotsverfahren: Merz warnt vor sehr hohen Hürden
-
Merz: Regierung hat Reaktion auf Drohnenvorfall in Leipzig weitgehend festgelegt
-
Schalker Dämpfer bei Bundesliga-Comeback
-
Deutschlands Hockey-Männer sichern sich den vierten WM-Titel
-
Sarah Oswald spricht über Ost-Identität und ihre Heimat Köpenick
-
Letzter Sommertag bringt Hitze, Sturmböen und nächtliche Gewitter
-
Nena kündigt Berliner Arena-Konzert für Oktober 2027 an
-
Historischer Erfolg: Hockey-Herren erneut Weltmeister
-
BVB bestätigt Kreuzbandriss bei Neuzugang Konstantelias
-
Suzuki trifft dreimal bei Freiburgs 4:1 gegen Werder Bremen
-
Transfermarkt: Gakpo vor City-Wechsel, Morata geht zu Leganés
-
Magdeburg startet mit 33:31-Sieg in Gummersbach in die Saison
-
Vermisster 27-Jähriger tot aus Baggersee Giesen geborgen
-
Neuer Dodge Charger startet in Deutschland ab 65.093 Euro
-
Konstantelias-Verletzung bringt BVB vor Transferschluss unter Zugzwang
-
Kampenwandkreuz wird zum 75. Jahrestag mit Bergmesse gewürdigt
-
Motorradwrack nach mehr als zehn Stunden im Wald entdeckt
-
B192 bleibt zwischen Penkow und Roez nach Unwetter gesperrt
-
Kreuzbandriss stoppt Konstantelias nach starkem BVB-Debüt
-
Deutschland verteidigt Hockey-WM-Titel mit 1:0 gegen Spanien
-
Kickers-U17 schlägt Heidenheim nach frühem Doppelschlag mit 4:1
-
Merz warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Wütender Trump droht Journalistin mit "Bestrafung" durch Aufsichtsbehörde
Österreichs Präsident Van der Bellen laut Hochrechnungen wiedergewählt
Mit seinem Versprechen von Stabilität in Krisenzeiten ist der österreichische Präsident Alexander Van der Bellen bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag ersten Hochrechnungen zufolge wiedergewählt worden. Demnach wurde der 78-Jährige mit 54,6 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Alle sechs anderen Kandidaten landeten weit abgeschlagen. Das offizielle Ergebnis wird am Montag nach Auszählung der Briefwahlstimmen bekanntgegeben.
Mit der Wiederwahl des einstigen Grünen-Chefs war gerechnet worden, in Umfragen lag er bei über 50 Prozent. Van der Bellen hatte im Wahlkampf auf Kontinuität gesetzt und auf Wahlplakaten angesichts von Inflation, Ukraine-Krieg und Energiekrise Sicherheit "in stürmischen Zeiten" versprochen.
Nach seiner Stimmabgabe in Wien sagte Van der Bellen, er hoffe auf "Klarheit" schon im ersten Wahlgang. Es wäre schön, wenn sich die Politik dann "voll" auf ihre Aufgaben und die verschiedenen Krisen konzentrieren könne. Hätte Van der Bellen nicht mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen, wäre am 6. November eine Stichwahl erforderlich gewesen.
Der Bundespräsident, der in Österreich überwiegend protokollarische Aufgaben wahrnimmt, kann einmal wiedergewählt werden. Eine Amtszeit dauert sechs Jahre. Insgesamt waren von den neun Millionen Einwohnern 6,4 Millionen Stimmberechtigte zur Wahl aufgerufen.
Der einstige Grünen-Chef trat erneut als unabhängiger Kandidat an. Er wurde von den meisten großen Parteien Österreichs ausdrücklich oder stillschweigend unterstützt. Ausnahme war die rechtsgerichtete FPÖ, deren relativ unbekannter Kandidat Walter Rosenkranz den Hochrechnungen zufolge 18,9 Prozent erhielt und damit etwas besser abschnitt als in den Umfragen vor der Wahl.
Bei der Präsidentschaftswahl im Mai 2016 war die FPÖ mit ihrem Kandidaten Norbert Hofer mit mehr als 46 Prozent nur knapp Van der Bellen unterlegen. In Brüssel und den westlichen Partnerländern Wiens gab es Befürchtungen, dass mit Hofer erstmals ein erklärter EU-Kritiker und Rechtspopulist Staatschef eines EU-Landes wird.
Die Wahl musste wegen Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung annulliert und nach einer weiteren Verschiebung wegen nicht richtig klebender Briefwahlumschläge im Dezember 2016 wiederholt werden. Der renommierte Ökonom und frühere Hochschulprofessor Van der Bellen hielt unbeirrt an seiner Vision einer weltoffenen, multikulturellen Gesellschaft fest und gewann im zweiten Anlauf mit klarem Vorsprung gegen Hofer.
Van der Bellens erste Amtszeit war geprägt von politischen Erdbeben - langweilig wurde es für das Staatsoberhaupt nicht. Erst erschütterte die Ibiza-Affäre um Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache von der Rechtsaußen-Partei FPÖ die Alpenrepublik, dann stürzte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) über eine Korruptionsaffäre.
Vor dem Hintergrund dieser Turbulenzen und mehrerer Wechsel im Kanzleramt nahm der Bundespräsident die Rolle des Stabilitätsankers ein. Er könne sich als der Einzige präsentieren, der das Chaos verhindern könne, sagte der Politikwissenschaftler Thomas Hofer der Nachrichtenagentur AFP.
Die 73-jährige Rentnerin Monika Gregor sprach sich bei der Stimmabgabe für "Beständigkeit" aus und wandte sich gegen Experimente mit neuen Kandidaten. Der Amtsinhaber sei "sehr gescheit".
Alexander Nittmann, 35-jähriger IT-Entwickler, wählte nach eigenen Angaben den gleichaltrigen Punkrocker und Gründer der Bierpartei, Dominik Wlazny. Er denke, "etwas frischer Wind in der Politik" schade nicht, sagte er. Wlaznys Wahlkampagne sei trotz des humorvollen Namens ernsthaft. "Das ist nicht nur ein Spaßkandidat." Wlazny kam den Prognosen zufolge auf 8,1 Prozent.
Van der Bellen wird bei seiner Vereidigung das älteste Staatsoberhaupt in der Geschichte Österreichs sein.
N.AbuHussein--SF-PST