-
Übernahme von Tegut-Filialen durch Edeka: Monopolkommission warnt vor Folgen für Wettbewerb
-
Umfrage: Smartphones im Schulalltag stellen Lehrkräfte vor Herausforderungen
-
Rheinland-Pfalz: Hund gilt bei artgerechtem Abwehrverhalten nicht als gefährlich
-
Kfz-Haftpflicht: 7,4 Millionen Autofahrer werden in höhere Typklasse eingestuft
-
Nach langem Streit: Kabinett befasst sich mit Pflegereform
-
Ostbeauftragte fordert Finanzausgleich bei Einnahmen aus Erbschaftsteuer
-
Mutmaßlicher ehemaliger IS-Kämpfer in Hessen festgenommen
-
Berufungsurteil in Ungarn: Haftstrafe für Maja T. auf sieben Jahre verringert
-
USA beenden offiziell Militäreinsatz im Irak
-
Partnerin getötet: Elf Jahre Haft für 37-Jährigen in Niedersachsen
-
BUND kritisiert mögliche Preiserhöhung von Deutschlandticket als inakzeptabel
-
Südkoreas Geheimdienst: Nordkoreanischer Machthaber Kim "extrem fettleibig"
-
Syrer in Rheinland-Pfalz wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen festgenommen
-
Razzia gegen Rechtsrock: Fast 400 Polizisten im Einsatz
-
Filmreifer Einsatz gegen Dieseldiebe: Lastwagenfahrer auf Motorhaube mitgenommen
-
Mittelmaß? Matthäus sieht "Mentalitätsproblem" bei DFB-Elf
-
Pflegebeauftragte zuversichtlich zu Kabinettsbeschluss von Pflegereform
-
14 Festnahmen und 50 Millionen beschlagnahmt: Razzia gegen Banden
-
NHL: Dämpfer für Draisaitl - Debüt-Treffer für Peterka
-
Südkorea: Abgeordneter bestätigt Ankunft nordkoreanischer Kriegsgefangener aus Ukraine
-
US-Justiz erhebt Anklage gegen von ICE-Mitarbeitern angeschossenen Venezolaner
-
WNBA: Fiebich mit New York im Halbfinale
-
Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten
-
Merz nimmt an Jahrestreffen von Wirtschaftsinitiative "Made for Germany" teil
-
Urteil gegen deutsche Person Maja T. in Berufungsverfahren in Ungarn erwartet
-
Sparkurs bei VW: Gespräch über 2024 vereinbarte Investitions- und Produktzusagen
-
Abgeordneter: Zwei nordkoreanische Kriegsgefangene kürzlich aus Ukraine in Südkorea eingetroffen
-
Trump: Tech-Chefs verpflichten sich zur KI-Selbstkontrolle
-
Nach Blitztor von Yamal: Spanien besiegt Kroatien
-
Auch Kane trifft: England betreibt Wiedergutmachung in Prag
-
Künstliche Intelligenz: Trump setzt auf Selbstregulierung der Tech-Branche
-
Mehr als 100 israelische Siedler attackieren Dorf im Westjordanland
-
Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten
-
DFB-Elf wohl mit Urbig im Tor
-
Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen
-
OpenAI veröffentlicht neues KI-Modell - Nach Aus für ein anderes
-
Kasachstans Präsident preist bei Besuch in Berlin "exzellente" Beziehungen zu Putin
-
Erste Regierungschefin Marokkos: König ernennt Fatima Ezzahra El Mansouri
-
Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich
-
Offiziell: Manchester City im Finanzskandal schuldig
-
AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume
-
Britischer Premier Burnham: "Der Brexit hat mehr geschadet als genutzt"
-
Merz: Russland "nicht an ernsthaften" Ukraine-Gesprächen interessiert
-
Ceferin attackiert Infantino: "Fußball braucht keine Kaiser"
-
Bericht: Berliner Linken-Spitzenkandidatin Eralp war Mitglied von Roter Hilfe
-
Französische Gewerkschaften: Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für höhere Löhne
-
U21: Tresoldi Kapitän auf Malta und gegen Georgien
-
Sachsen-Anhalt: AfD-Chef Siegmund will im Dezember Ministerpräsident werden
-
Pistorius will 16 neue Airbus-Transportmaschinen vom Typ A400M kaufen
-
Müller verlängert bei den Whitecaps
Straße von Hormus: Iran droht mit deutlicher Verschärfung der Angriffe
Nach dem Beginn des US-Marineeinsatzes zur Sicherung der Straße von Hormus droht eine erneute militärische Eskalation. Die Armee seines Landes habe mit den Angriffen "noch nicht einmal begonnen", erklärte der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und US-Generalstabschef Dan Caine wollten sich am Dienstag vor der Presse zum Militäreinsatz äußern. Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe vor fast einem Monat hatten die Vereinigten Arabischen Emirate iranische Angriffe gemeldet. Westliche Verbündete der USA, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), forderten von Teheran eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.
"Wir wissen genau, dass die Fortsetzung der gegenwärtigen Situation für die Vereinigten Staaten unhaltbar ist, obwohl wir noch nicht einmal begonnen haben", erklärte Ghalibaf, der auch bei den Verhandlungen über ein Kriegsende die iranische Delegation anführt. Die "bösartige Präsenz" der USA am Persischen Golf werde abnehmen, fügte er hinzu.
Die USA hatten am Montag einen Militäreinsatz zur Sicherung der für den Öl- und Gashandel immens wichtigen Straße von Hormus mit dem Namen "Projekt Freiheit" begonnen. Ziel ist laut US-Präsident Donald Trump, wegen der iranischen Blockade festsitzende Schiffe aus der Meerenge hinaus zu "geleiten".
Die US-Armee erklärte am ersten Einsatztag, dass mindestens sechs iranische Kleinboote angegriffen und zahlreiche Drohnen und Raketenangriffe abgewehrt worden seien, was Teheran dementierte. Iranische Medien hatten zuvor Raketenangriffe auf ein US-Militärschiff sowie Warnschüsse in der Nähe von US-Zerstörern gemeldet - was wiederum Washington zurückwies.
Der dänische Frachtriese Maersk erklärte am Dienstag, dass eines seiner Schiffe, das unter US-Flagge fährt, unter US-Eskorte erfolgreich die Straße von Hormus passiert habe. "Der Transit verlief ohne Zwischenfälle und alle Besatzungsmitglieder sind gesund und munter", teilte Maersk mit. Das iranische Militär hatte damit gedroht, alle US-Streitkräfte anzugreifen, die sich der Handelsroute nähern oder in sie einfahren.
US-Verteidigungsminister Hegseth und Generalstabschef Caine wollten sich am Dienstag um 14.00 Uhr MESZ auf einer Pressekonferenz zum US-Einsatz äußern.
Derweil verzeichneten die Vereinigten Arabischen Emirate erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe vor rund einem Monat iranische Angriffe mit Drohnen und Marschflugkörpern. Nach Angaben örtlicher Behörden löste ein Drohnenangriff in der östlich der Straße von Hormus gelegenen Hafenstadt Fudschaida einen Brand in einer Einrichtung der Energieinfrastruktur aus. Von den Emiraten hieß es zudem, der Iran habe mit Drohnen einen Tanker angegriffen, der mit dem staatlichen emiratischen Ölunternehmen Adnoc in Verbindung steht.
Teheran erklärte, der Iran habe zuvor keine Pläne für Angriffe auf Öleinrichtungen in den Emiraten gehabt, und machte Washingtons Versuch, Irans Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen, für seine Angriffe verantwortlich. Das emiratische Außenministerium kritisierte die Angriffe als "inakzeptabel" und sprach von einer "gefährlichen Eskalation".
In Fudschaida befindet sich einer der wichtigsten Häfen der Emirate. Frachtschiffe können dort anlegen, ohne die seit März vom Iran blockierte Straße von Hormus passieren zu müssen. In der Stadt beginnt zudem eine Erdöl-Pipeline, weitere Ölindustrienanlagen befinden sich dort.
Unterdessen forderten mehrere europäische Verbündete der USA den Iran zu Verhandlungen auf. "Teheran muss an den Verhandlungstisch zurückkehren und aufhören, die Region und die Welt zur Geisel zu nehmen: Die Blockade der Straße von Hormus muss enden", erklärte Bundeskanzler Merz am Montag im Onlinedienst X.
Er und der britische Premierminister Keir Starmer verurteilten die iranischen Angriffe auf die Emirate. "Diese Eskalation muss aufhören", erklärte Starmer. Das saudiarabische Außenministerium brachte seine Besorgnis "über die derzeitige militärische Eskalation in der Region zum Ausdruck" und rief "zur Notwendigkeit der Deeskalation auf".
Trotz der fragilen Feuerpause kommen die Bemühungen zur Beendigung des Iran-Krieges nicht voran. Der iranische Außenminister wollte am Dienstag zu Gesprächen ins verbündete China reisen. Bei dem Besuch in Peking werde Araghtschi seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi treffen, um über die bilateralen Beziehungen sowie über "regionale und internationale Entwicklungen" zu sprechen, teilte das Außenministerium in Teheran mit.
Der Iran-Krieg dürfte zudem am Dienstag auch Thema in Berlin sein, wenn Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) seinen israelischen Kollegen Gideon Saar empfängt.
W.AbuLaban--SF-PST