-
So wenig Beschäftigte in Deutschlands Autoindustrie wie noch nie seit 2005
-
Wahlbehörde: Rechtspopulist Farage schlägt Spaßkandidaten in Nachwahl in England
-
US-Botschafter in Japan betont Unterstützung der USA für Tokio in Kurilen-Streit
-
Erster Titel in 2026: Swiatek siegt in Toronto
-
Shelton gewinnt Masters in Montréal
-
Waldbrand bei Düren: Hunderte Menschen evakuiert - 25 Hektar Land verbrannt
-
Hingsen über Neugebauer: "Fehlt nur noch der Olympiasieg"
-
Alles oder nichts in London: Wehrlein kämpft um Formel-E-Titel
-
Kritik von Meyer: Hindernis-Queen Krause kontert cool
-
Rechtspopulist Farage erklärt sich zu Sieger von Nachwahl in England
-
USA drohen Iran mit Wirtschaftsisolation "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat"
-
Vance: Niedriger Ölpreis ist derzeit wichtigstes Ziel im Iran-Krieg
-
Berichte: Trumps Name soll nun doch am Kennedy Center angebracht werden
-
Bauernverband befürchtet in einigen Regionen totalen Ernteausfall
-
Trump kündigt Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen an
-
Emirate melden iranische Angriffe auf zwei Schiffe in Straße von Hormus
-
Cyberpiraten erbeuten Daten von Steuerzahlern in Frankreich
-
Das Warten hat ein Ende: Janssen holt Diskus-Bronze
-
Neugebauer holt auch EM-Gold - Kaul wird Zweiter
-
Krause rennt zum dritten Mal zum EM-Gold
-
Zehnkampf: Krimi um Gold zwischen Neugebauer und Kaul
-
Waldbrand in Griechenland: Mehr als 250 Urlauber mit Booten von Stränden evakuiert
-
Mehr als 110.000 Kanadier unterstützen Petition zur Ausweisung des US-Botschafters
-
Raúl Castro zeigt sich bei Gedenken an Bruder Fidel erstmals seit Monaten öffentlich
-
Diebe erbeuten in Frankreich Pokémon-Karten in Wert von 80.000 Euro
-
"Terrortat": US-Botschafter verurteilt Siedlergewalt gegen Palästinenser ungewöhnlich scharf
-
RSG-WM: Varfolomeev verpasst Keulen-Finale
-
BSW streitet über Umgang mit AfD - Wagenknecht weist Höcke-Angebot zurück
-
UNO: Welt nicht auf Kurs für Einhaltung der Biodiversitäts-Ziele
-
Opposition zu Hitzeschutz: Regierung muss handeln - Grüne für Hitzegipfel
-
Wehrle: "Infantino soll einfach zurücktreten"
-
Anhaltende Wärme macht Deutschland zu schaffen - Zahl der Hitzetoten weiter gestiegen
-
Rechtspopulist Farage tritt bei Nachwahl in England gegen Spaßkandidaten an
-
Wagenknecht weist Höckes Angebot zurück - und fordert ihn zu TV-Duell auf
-
Donau-Niedrigwasser: Rumänien fährt einziges Akw des Landes herunter
-
Ukraine: 437 Zivilisten im Juli getötet - Selenskyj fordert mehr Patriot-Raketen
-
Gegenstand absichtlich in Gleisbett gelegt: Zugverkehr in Treuchtlingen eingestellt
-
Prognose: Millioneneinbußen für Getreidebauern wegen Hitze
-
65 Jahre Mauerbau: Warnungen vor DDR-Verklärung und Gefährung der Demokratie
-
Steigende Opferzahl und verzweifelte Suche nach Überlebenden nach Beben in Kolumbien
-
Grüne fordern Hitzegipfel der Regierung und klarere Zuständigkeiten
-
"Inakzeptabel": Japan protestiert gegen Putins Besuch auf den Kurilen
-
Niedrigwasser: Binnenschiffer fordern Geld für neue Schiffe und tiefere Fahrrinnen
-
AfD in Mecklenburg laut Umfrage weiter vorne - SPD auf Platz zwei
-
Mangel an Pflegeplätzen: Verband fordert "pflegepolitische Wende"
-
Schwimm-EM: Gose auch über 1500 m auf Medaillenkurs
-
Eurovision Song Contest 2027 findet in bulgarischer Küstenstadt Burgas statt
-
Israelische Siedler belagern Palästinenser - US-Botschafter spricht von "Terrortat"
-
Britisches Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal etwas verlangsamt
-
"Spiegel": Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Rechtsstreits mit Böhmermann
Spahn und Hoffmann rufen zu sachlicherem Umgang auf - Koalition "außer Tritt"
Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat die schwarz-rote Koalition zu einer besseren Zusammenarbeit aufgefordert. "Wir sind außer Tritt geraten", räumte Spahn am Dienstag nach einer Sitzung des CDU/CSU-Fraktionsvorstands in Berlin ein. Die Koalition müsse "in den Modus zurückkommen", dass sie Streitfragen intern bespreche, sagte Spahn. Zugleich müssten Union und SPD bei Bürgerinnen und Bürgern noch besser für notwendige Veränderungen werben.
Das schlechte Erscheinungsbild der Koalition helfe letztlich nur der AfD, warnte Spahn. Dieser Effekt sei aktuell zu sehen: "Wenn Sie schauen, warum die Extremisten gerade so stark sind in den Umfragen, dann liegt das ja nicht an der Stärke der AfD, sondern es ist eine Reaktion, eine Folge der letzten zwei, drei, vier Wochen - des Bildes, das wir abgegeben haben."
Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann warb für einen sachlicheren Umgang in der Koalition. Alle drei Parteien der Koalition müssten Dinge "einfach auch mal auf dem Tisch liegen lassen, um dann zu einer gemeinsamen Entscheidung zu kommen", sagte er zum Abschluss der Fraktionsklausur. Die Menschen erwarteten, dass gemeinsam Lösungen entwickelt werden anstatt "über Pressestatements" zu diskutieren.
"Gerade in Zeiten, die uns viel abverlangen, wächst unsere Verantwortung", sagte Spahn. Die Koalition müsse den Mut haben, "Kulturen zu verändern, wo sie nicht mehr funktionieren". Die Menschen spürten, dass es Veränderungen brauche. "Sie sind bereit, dafür auch Zumutungen in Kauf zu nehmen. Nicht dann, wenn wir nur moralisch sie anzählen und bevormunden, sondern dann, wenn wir ehrlich mit ihnen sind und in den Dialog treten."
Nach den Worten von CSU-Landesgruppenchef Hoffmann darf das Regierungsbündnis "nicht als kalte Koalition wahrgenommen werden". Auch die Schwächsten im Land sollten in den Blick genommen werden. Dafür sei entscheidend, "dass wir natürlich Strukturreformen umsetzen, aber nicht die Frage der Leistungskürzung in den Mittelpunkt stellen, sondern die Frage der Wirksamkeit".
Dass das Regierungsbündnis zuletzt ein gereiztes Bild abgegeben habe, führte Spahn auf die beiden zurückliegenden Landtagswahlen zurück und auf die Belastungen durch den Iran-Krieg, welche die Regierung vor eine zusätzliche Aufgabe gestellt hätten.
Den aktuellen Stand der Koalition von CDU, SPD und CSU beschrieb Spahn als "komplex". Dies habe auch mit der schwierigen internationalen Lage zu tun. "Die geht auch an der Koalition natürlich nicht vorbei", sagte er. "Das sehen Sie auch an öffentlichen Diskussion der letzten Tage und Wochen."
Entscheidend sei, dass die Koalition zu gemeinsamen Entscheidungen komme, um "Zustimmung" in der politischen Mitte zu bekommen. "Und das wird die radikalen Ränder an Zustimmung verlieren lassen." Diesen Weg wolle die Union "gemeinsam mit der SPD beschreiten".
I.Yassin--SF-PST