-
Französische Behörde deckt Desinformation über Macron und Epstein auf
-
"New Start": USA und Russland für neue Verhandlungen - Uneinigkeit über Teilnehmer
-
Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien
-
Ilzer schließt Rücktritt bei Schicker-Abberufung nicht aus
-
Undercover-Ermittlungen in australischen Pubs: Oft zu wenig Bier im Glas
-
Wegen Staatsakts für verstorbene Rita Süssmuth: Karlsruhe verschiebt Verhandlung
-
Papst ruft zu Respekt vor Tradition der "Olympischen Waffenruhe" auf
-
Dänischer Energiekonzern Örsted trotzt Gegenwind aus USA
-
Inmitten starker Spannungen: Vertreter der USA und Irans führen Atomgespräche im Oman
-
Thüringen: Ermittlungen gegen AfD-Landeschef Höcke wegen Äußerung im Landtag
-
Ukraine bleibt größter Abnehmer von deutschen Rüstungsgütern
-
Grüne wollen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gegen Haushalt 2025 organisieren
-
Mindestens 31 Tote und über 100 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
Gefahr in Spanien und Portugal durch Hochwasser und Überschwemmungen dauert an
-
Anschlag auf russischen General in Moskau - Lawrow beschuldigt Ukraine
-
EU will Tiktok weniger suchtfördernd machen - Plattform weist Vorwürfe zurück
-
Cortina: Vonn absolviert erstes Abfahrtstraining
-
Frankreich und Kanada eröffnen Konsulate in Grönland
-
Mindestens 30 Tote und über 100 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
"Freue mich total": Draisaitl in Mailand gelandet
-
Lawrow: Ukraine steckt hinter Schüssen auf russischen General in Moskau
-
Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg lahmgelegt
-
Kommunen in Finanznot: Verdi warnt vor Gefahr für Demokratie
-
Elton John wirft Boulevardmedien vor Gericht "abscheuliche" Methoden vor
-
Unbekannte verschicken Patrone an jüdische Einrichtung in München
-
EU fordert von Tiktok Änderung "süchtig machender" Funktionsweise
-
Schlager verlässt Leipzig im Sommer
-
Linken-Konzept: Vermögensteuer könnte Staat jährlich 100 Milliarden Euro bringen
-
Industrieproduktion im Dezember gesunken - Optimismus überwiegt dennoch
-
Gewerkschaften prangern massive Angriffe auf den Sozialstaat an
-
Mit Fahne und Oilers-Koffern: Draisaitl in Mailand gelandet
-
Toyota erhöht Gewinnprognose - und ernennt neuen Chef
-
14-Jähriger an See in Dormagen getötet: Kind als Tatverdächtiger ermittelt
-
Grüne organisieren Verfassungsbeschwerden in Karlsruhe gegen Bundeshaushalt 2025
-
Atomgespräche zwischen den USA und Iran beginnen in Oman
-
Umfrage: Brombeer-Koalition in Thüringen weiter ohne Mehrheit
-
Kanada streicht Vorgabe von 100 Prozent E-Autos bei Neuwagen bis 2035
-
"Nur 30 Minuten": St. Brown träumt vom Heim-Super-Bowl
-
"Politbarometer": Große Mehrheit glaubt nicht an Friedensbereitschaft Putins
-
Bericht: Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer - Scharfe Kritik der Linken
-
Industrieproduktion im Dezember gesunken - aber Produktionsplus im Quartal bleibt
-
Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg steht still
-
"Politbarometer": Große Mehrheit lehnt Vorwurf von zu wenig Arbeit deutlich ab
-
Deutsche Exporte 2025 leicht gestiegen - Ausfuhren in USA stark gesunken
-
Olympia: Italien fiebert Eröffnungsfeier entgegen
-
Havanna erklärt sich zu Gesprächen mit Washington bereit - USA erhöhen Hilfszahlungen
-
Saudis verwarnen Ronaldo
-
Irans Außenminister fordert vor Gesprächen mit den USA "gegenseitigen Respekt"
-
NBA: Orlando wieder erfolgreich
-
Trump startet nach ihm benanntes Regierungsportal für günstigere Medikamente
Anschlag auf russischen General in Moskau - Lawrow beschuldigt Ukraine
Nach einem Schusswaffenangriff auf einen russischen General in Moskau hat Außenminister Sergej Lawrow die Ukraine für den Anschlag verantwortlich gemacht. "Dieser Terroranschlag bestätigt einmal mehr die Ausrichtung des Regimes von (Präsident Wolodymyr) Selenskyj auf ständige Provokationen, die darauf abzielen, den Verhandlungsprozess zum Scheitern zu bringen", sagte Lawrow am Freitag im russischen Fernsehen mit Blick auf die Verhandlungen zu einem Ende der Kämpfe in der Ukraine. Der stellvertretende Leiter des Moskauer Militärgeheimdiensts GRU, Wladimir Aleksejew, war zuvor in einem Moskauer Wohnhaus von mehreren Schüssen getroffen und ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Der unbekannte Tatverdächtige sei geflohen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und die Fahndung nach dem oder den Tätern seien im Gang, erklärte die Sprecherin des Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko.
"Die Geheimdienste tun ihre Arbeit", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Wir wünschen dem General eine schnelle Genesung." Eine Untersuchung wegen versuchten Mordes sei eingeleitet worden, erklärte der zuständige Untersuchungsausschuss. Ermittler seien vor Ort, Aufzeichnungen einer Überwachungskamera würden derzeit ausgewertet.
Seit dem Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 wurden bereits mehrere hochrangige Mitglieder der russischen Armee bei Anschlägen getötet. Die Ukraine übernahm für einige der Mordanschläge die Verantwortung. Zu den Schüssen auf Aleksejew äußerte sich Kiew zunächst nicht.
Der 64-jährige General Aleksejew war wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an Cyberangriffen sowie an dem Nervengift-Anschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal 2018 in Großbritannien mit westlichen Sanktionen belegt.
Während des syrischen Bürgerkriegs war Aleksejew für Geheimdiensteinsätze in Syrien verantwortlich - Moskau hatte den mittlerweile gestürzten syrischen Machthaber Baschar al-Assad unterstützt. Nach dem Aufstand der russischen Söldner-Gruppe Wagner gegen die russische Armeeführung 2023 wurde Aleksejew mit den Verhandlungen mit dem damaligen Chef der Wagner-Gruppe, Jewgeni Prigoschin, betraut.
Der Schusswaffenangriff reiht sich ein in eine ganze Reihe von Anschlägen auf russische Armeeangehörige: Erst Ende Januar war ein usbekischer Staatsbürger wegen eines im Auftrag der Ukraine verübten tödlichen Anschlags auf den russischen General Igor Kirillow für schuldig befunden worden. Kirillow war im Dezember 2024 in Moskau bei der Explosion eines mit Sprengstoff präparierten Rollers getötet worden.
Am Donnerstag war die zweite Runde der Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi zuende gegangen. Alle Seiten sprachen von Fortschritten, aber teils auch von schwierigen Gesprächen, einen Durchbruch für ein Ende der Kämpfe in der Ukraine gab es nicht. Kiew und Moskau vereinbarten immerhin einen Gefangenenaustausch und kündigten eine Fortsetzung der Gespräche an.
H.Jarrar--SF-PST