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Unruhen: USA warnen vor Reisen nach Bangladesch und ziehen Diplomaten ab
Das US-Außenministerium hat angesichts der gewaltsamen Proteste in Bangladesch US-Bürger vor Reisen in das südasiatische Land gewarnt und den Abzug einiger Diplomaten und deren Familien angekündigt. Reisende sollten wegen "anhaltender Unruhen" in der Hauptstadt Dhaka "nicht nach Bangladesch reisen", erklärte das Ministerium in einer Reisewarnung am Samstag. Damit verschärften die USA eine zuvor ausgegebene Reisewarnung, die zu einem Überdenken einer Reise nach Bangladesch geraten hatte.
Das Außenministerium erlaube zudem die freiwillige Ausreise gewisser US-Regierungsmitarbeiter und deren Familien, hieß es weiter.
Bei den Protesten in Bangladesch wurden nach einer AFP-Zählung bislang mindestens 133 Menschen getötet. Die Studenten in Bangladesch demonstrieren seit Wochen fast täglich gegen ein Quotensystem der Regierung, das vorsieht, dass mehr als die Hälfte der gut bezahlten Stellen im öffentlichen Dienst bestimmten Bevölkerungsgruppen vorbehalten sind.
In den Städten patrouillierten zuletzt Soldaten, um die Unruhen im Keim zu ersticken. Bereitschaftspolizisten schossen auf Protestler, die sich nicht an die von der Regierung verhängte Ausgangssperre hielten.
F.Qawasmeh--SF-PST