-
Junge Italienerin stirbt durch Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz
-
Fähre sinkt vor Nordzypern: Mindestens acht Todesopfer
-
Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen
-
AfD-Verbotsverfahren: Merz warnt vor sehr hohen Hürden
-
Merz: Regierung hat Reaktion auf Drohnenvorfall in Leipzig weitgehend festgelegt
-
Schalker Dämpfer bei Bundesliga-Comeback
-
Vermisster 27-Jähriger tot aus Baggersee Giesen geborgen
-
Neuer Dodge Charger startet in Deutschland ab 65.093 Euro
-
Konstantelias-Verletzung bringt BVB vor Transferschluss unter Zugzwang
-
Kampenwandkreuz wird zum 75. Jahrestag mit Bergmesse gewürdigt
-
Deutschland verteidigt Hockey-WM-Titel mit 1:0 gegen Spanien
-
Motorradwrack nach mehr als zehn Stunden im Wald entdeckt
-
B192 bleibt zwischen Penkow und Roez nach Unwetter gesperrt
-
Kreuzbandriss stoppt Konstantelias nach starkem BVB-Debüt
-
Magdeburg startet mit 33:31-Sieg in Gummersbach in die Saison
-
Deutschlands Hockey-Männer sichern sich den vierten WM-Titel
-
Transfermarkt: Gakpo vor City-Wechsel, Morata geht zu Leganés
-
Suzuki trifft dreimal bei Freiburgs 4:1 gegen Werder Bremen
-
BVB bestätigt Kreuzbandriss bei Neuzugang Konstantelias
-
Historischer Erfolg: Hockey-Herren erneut Weltmeister
-
Nena kündigt Berliner Arena-Konzert für Oktober 2027 an
-
Letzter Sommertag bringt Hitze, Sturmböen und nächtliche Gewitter
-
Sarah Oswald spricht über Ost-Identität und ihre Heimat Köpenick
-
Kickers-U17 schlägt Heidenheim nach frühem Doppelschlag mit 4:1
-
Merz warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Wütender Trump droht Journalistin mit "Bestrafung" durch Aufsichtsbehörde
-
Befürchtung bestätigt: Konstantelias erleidet Kreuzbandriss
-
Historischer Erfolg: Hockey-Männer erneut Weltmeister
-
Isländer stimmen mit knapper Mehrheit gegen EU-Beitrittsverhandlungen
-
Krimi in Danzig: Basketballer gewinnen Spitzenspiel
-
Suzuki-Gala sorgt für Füllkrugs Frust-Start
-
HBL: Magdeburg startet siegreich in die Saison
-
Islands Regierungschefin bezeichnet Referendum-Ausgang als "Sieg für Demokratie"
-
Mindestens sieben Tote bei Schiffsunglück vor Küste Nordzyperns
-
Mehr als 790 Tote nach Sturzflut im Himalaya - Befreiungsaktion für verschüttete Arbeiter
-
Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz: Eine Tote und fünf Verletzte
-
Gegen zehn Darmstädter: Hannover feiert ersten Sieg
-
Kaiserslautern mit Befreiungsschlag - St. Pauli in der Krise
-
Trauergottesdienste für Harald V. in Norwegen mit neuem König Haakon VIII. und Regierung
-
Aragón: Márquez feiert dritten Doppelsieg in Serie
-
Vierter WM-Titel: Zeidler bleibt das Maß aller Dinge
-
Rang vier: Achter verpasst Medaille bei der Ruder-WM
-
Klingbeil sucht bei G20-Treffen in USA nach neuen Handelspartnern
-
Mühsame Suche nach Vermissten nach Sturzflut im Himalaya - Retter in Tibet abgezogen
-
"Export-Lawine": Chinas BYD verkauft massenhaft Plugin-Hybrid-Autos in Deutschland
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. gedenkt seines Vaters bei Trauergottesdienst
-
"Neuer Präsident genügt nicht": KNVB plant FIFA-Zukunftsgipfel
-
Russland kündigt "massive Angriffe" auf ukrainischen Energiesektor an
-
Dähling kritisiert EEG-Reform und Netzpaket als Bremse der Energiewende
-
Rechtsextremer Minister Ben Gvir ist "stolz" auf schlechte Haftbedingungen in Israel
Südafrikas Regierungspartei ANC schließt Wahlkampf mit großer Kundgebung ab
Südafrikas Regierungspartei Afrikanischer Nationalkongress (ANC) hat ihren Wahlkampf am Samstag mit einer Großkundgebung in Johannesburg abgeschlossen. Rund zwei Drittel der Sitze im 90.000 Menschen fassenden FNB-Stadion im Süden der Millionenmetropole waren besetzt. Die Reden zielten darauf ab, Wähler für die womöglich historische Parlamentswahl am kommenden Mittwoch zu mobilisieren. "Wir werden mehr tun und wir werden es besser tun", rief Präsident Cyril Ramaphosa den Zuschauern zu.
Der 71-jährige Parteivorsitzende strebt eine zweite Amtszeit an. Der ANC sei "die einzige politische Partei" Südafrikas, die "so viele Menschen an einem Ort zusammenbringen kann", betonte der Präsident. "Unser Volk wir entscheiden, ob unser Land mit dem ANC weiter in Richtung einer besseren Zukunft geht oder zurück in eine schreckliche Vergangenheit."
Die Wahl am Mittwoch könnte die erste seit dem Ende der Apartheid in Südafrika sein, bei der die Partei des verstorbenen Freiheitskämpfers Nelson Mandela nicht die absolute Mehrheit erhält. In Umfragen liegt der ANC zwischen 40 und 45 Prozent Stimmenanteil und bliebe damit zwar stärkste Partei, wäre aber erstmals darauf angewiesen, eine Koalition zu bilden.
Die hohe Arbeitslosigkeit, die schwache Wirtschaft, Korruption, Ungleichheit und ständige Stromausfälle führen dazu, dass sich viele Südafrikaner inzwischen enttäuscht von der Regierungspartei abwenden. Es bleiben jedoch Millionen anderer, die der ehemaligen Befreiungsbewegung trotz allem treu bleiben.
Insgesamt treten 51 Oppositionsparteien gegen den ANC an. Die Mitte-rechts-Partei Demokratische Allianz (DA) hält ihre letzte große Kundgebung am Sonntag und hofft, ihren Stimmanteil von 20 Prozent im Jahr 2019 noch zu erhöhen. Die DA ist vor allem bei der weißen Minderheit im Land beliebt und hat in der Provinz Western Cape mit dem beliebten Urlaubsziel Kapstadt ihre Hochburg.
Auch die linksradikale Partei Kämpfer für Wirtschaftliche Freiheit (EFF) könnte dem ANC gefährlich werden. Die Partei von Ex-ANC-Funktionär Julius Malema hielt am Samstag ihre Abschlusskundgebung in der nordöstlichen Stadt Polokwane.
Die große Unbekannte der Wahl ist die Partei von Ex-Präsident und Ex-ANC-Chef Jacob Zuma, die nach dem ehemaligen bewaffneten Arm des ANC benannt ist: Umkhonto we Sizwe (MK - Speer der Nation). Zuma selbst darf wegen einer Verurteilung nicht gewählt und somit auch nicht Präsident werden. Seine Partei könnte jedoch dem ANC genug Stimmen abringen, um bei möglichen Koalitionsverhandlungen eine Rolle zu spielen.
Während die DA in Umfragen unter 25 Prozent liegt, kommen EFF und MK auf etwa zehn Prozent.
Der ANC wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet und wurde in den folgenden Jahrzehnten zu einer der wichtigsten Bewegungen im Freiheitskampf gegen Kolonialismus und das rassistische Apartheidregime. Die Partei regiert Südafrika seit der ersten demokratischen Wahl im Jahr 1994.
A.Suleiman--SF-PST