-
Spritpreise im Vergleich zur Vorwoche deutlich gestiegen
-
Sachsen-Anhalt: Linken-Politikerin von Angern Alterspräsidentin in neuem Landtag
-
Zweite Anklage in Zusammenhang mit Attacke an Berliner Holocaust-Mahnmal erhoben
-
Bayern: 85-Jähriger auf E-Bike von Forstmaschine überrollt und getötet
-
Mehr als 60 Schafe bei großem Wolfsangriff in Frankreich getötet
-
E-Lkw von Mercedes-Benz sollen Amazons Transportnetzwerk nachhaltiger machen
-
74-Jähriger in Freiburg auf offener Straße erstochen - Verdächtiger festgenommen
-
Erfundene Versicherung in Polen: Selbstständiger darf nicht in gesetzliche Krankenkasse
-
Bremer Bürgerschaftswahl: SPD nominiert Bürgermeister Bovenschulte als Spitzenkandidat
-
Bundesfinanzminister Klingbeil erleidet Kreuzbandriss bei Fahrradsturz
-
Dahlmeier posthum in der Hall of Fame des deutschen Sports
-
Hollywoodstar Brad Pitt wünscht sich seine Fünfziger zurück
-
Medien: Trump machte Assistentin Natalie Harp Geldgeschenk in Höhe von 45.000 Dollar
-
Grüne geben Merz Mitschuld am Erstarken der AfD - und fordern Parteiverbot
-
Washington: Chinas Unternehmen kopieren "systematisch" KI-Modelle aus den USA
-
SPD-Fraktionschef Miersch appelliert an alle Demokraten im Kampf gegen AfD
-
Russischer Oligarch Abramowitsch scheitert erneut mit Klage gegen EU-Sanktionen
-
Linke kritisiert Haushalt des Bundes als Gefahr für die Demokratie
-
Früherer Ministerpräsident Haseloff: Bundespolitik trägt Mitschuld an AfD-Erfolg
-
Einsätze von fast sechs Milliarden Euro: Razzia wegen illegalen Onlineglücksspiels
-
"Ich schmeiße Sie hier raus": Klöckner verärgert über AfD-Verhalten im Bundestag
-
Google will 13 Milliarden Euro in digitale Infrastruktur in Finnland investieren
-
Merz drängt auf Fortsetzung der Reformen - und räumt eigene Versäumnisse ein
-
Nach Pisa-Studie: Merz bietet Ländern "Kraftanstrengung" bei Bildung an
-
Analyse: Lebenserwartung bei Renteneintritt oft höher als angenommen
-
AfD-Chefin Weidel rechnet mit Regierung ab und wirft Merz "Totalversagen" vor
-
EU-Gericht bestätigt: Booking darf eTraveli nicht übernehmen
-
Merz: Konzept der "Remigration" ist nichts anderes als "ethnische Säuberung"
-
Wadephul fordert mehr Bestellungen der Ukraine bei deutscher Rüstungsindustrie
-
RKI: Antibiotikaverbrauch in deutschen Krankenhäusern unverändert
-
Merz warnt AfD vor Siegesgewissheit: "Sie sind eine destruktive Kraft"
-
Drama in tiefer Nacht: Shelton schaltet Alcaraz aus
-
Schweinestall mit 1800 Tieren in Niedersachsen ausgebrannt
-
Zahl der Eingliederungshilfen für junge Menschen mit seelischer Behinderung verdoppelt
-
Schauspielerin Maria Furtwängler fühlt sich vor 60. Geburtstag wohler als früher
-
Offenbar Haus von US-Schauspieler Cage in Malibu betroffen: Loch in Auffahrt durch Brandung
-
Schlechte Pisa-Ergebnisse: Prien fordert Alterslimit für Social Media
-
SPD-Vize Schweitzer spricht sich für Expertenregierung in Sachsen-Anhalt aus
-
Pistorius weist Kritik an angeblich veralteten Waffensystemen zurück
-
Infantino: Neuendorf kündigt "weitere Wegmarken" an
-
CDU-Generalsekretärin setzt nach Wahldebakel in Sachsen-Anhalt auf Reformkurs
-
Neuendorf lobt Klopp: "Er gibt wirklich Vollgas"
-
Iran verstärkt Vergeltungsangriffe auf US-Ziele in der Golfregion
-
Regionalliga-Reform: DFB will Kompass-Modell durchsetzen
-
Mehr als 1300 Flugausfälle wegen Störung bei britischer Flugsicherung - Chaos dauert an
-
Eberl: Tendenz bei Olise bis Sommer
-
Trump verschärft mit neuen Einfuhrsperren und Zöllen Handelsstreit mit Kanada
-
"Ein Brocken": DBB-Frauen wollen gegen Belgien überraschen
-
BVB will bei Karetsas "alles ausschließen"
-
Furioses Comeback: Tiafoe erster Halbfinalist der US Open
Warnungen vor Doppelrolle Faesers als Ministerin und SPD-Spitzenkandidatin
Eine mögliche monatelange Doppelrolle von Nancy Faeser als Bundesinnenministerin und SPD-Spitzenkandidatin in Hessen sorgt für Kritik auch in der Ampel-Koalition. FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki sagte am Dienstag, das Innenministerium sei "keine geeignete Wahlkampfbühne in diesen ernsten Zeiten". Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz warnte, eine solche Doppelfunktion wäre "schlicht hoch fehleranfällig". CDU-Generalsekretär Mario Czaja forderte Faeser auf, bei einer Kandidatur die Bundesregierung zu verlassen.
Faeser kann Berichten zufolge mit Zustimmung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl in Hessen am 8. Oktober antreten - und ihr Amt als Bundesministerin im Fall einer Niederlage weiter ausüben. Am Freitag will sich die hessische SPD-Vorsitzende zu ihren Plänen erklären.
Der Grünen-Politiker von Notz sagte dem "Handelsblatt": "Ein Landtagswahlkampf als Spitzenkandidatin fordert die ganze Person, genauso wie das Amt der Bundesinnenministerin – gerade in diesen Zeiten." Er fügte hinzu: "Beides zusammen und parallel bestreiten zu wollen, würde zwangsläufig zu einer Vernachlässigung einer der Aufgabe führen und wäre schlicht hoch fehleranfällig." Jede der beiden Aufgaben habe zur Folge, "terminlich und persönlich maximal eingebunden" zu sein.
FDP-Vize Kubicki, der auch Vizepräsident des Bundestags ist, sagte den Funke-Zeitungen vom Dienstag: "Ich erwarte, dass Frau Faeser ihre Rollen auseinander hält."
CDU-Generalsekretär Mario Czaja sagte den Funke-Zeitungen (Mittwochsausgaben): "Ein so wichtiges Amt wie das Innenministerium darf gerade in Bedrohungszeiten wie diesen nicht als Rückfalloption für gescheiterte Landtagswahlkämpferinnen missbraucht werden." Die innere Sicherheit Deutschlands sei "kein Teilzeitjob". Entweder Faeser bleibe Innenministerin "oder sie tritt in Hessen an - dann aber bitte ohne Rückfahrschein".
Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andrea Lindholz, erklärte: "Deutschland braucht eine Vollzeit-Innenministerin." Die CSU-Politikerin betonte: "Jede Stunde Wahlkampf in Hessen fehlt Frau Faeser für ihren eigentlichen Job. Das kann sich zu einem echten Sicherheitsrisiko für Deutschland entwickeln." Entweder Faeser verzichte auf ihre Kandidatur in Hessen "oder sie tritt zurück", so Lindholz. "Beides geht in diesen Zeiten nicht."
Auch der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stefan Müller, forderte im "Handelsblatt": "Bundespolitik oder Hessen." Er fügte hinzu: "Während des hessischen SPD-Wahlkampfs dürfen sich im Bundesinnenministerium keine Akten stapeln. Das wäre fatal." Die innere Sicherheit sei "kein Nebenjob".
Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler kritisierte im "Handelsblatt", dass sich "ausgerechnet der Kollege Kubicki zu Wort meldet". Der FDP-Vize sei "in der Vergangenheit selbst durch massive Interessenskollisionen aufgefallen". Fiedler verwies zudem auf "zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit, die belegen, dass man aus einem Spitzenamt heraus Wahlkampf machen kann". So sei etwa der CDU-Politiker Armin Laschet zugleich nordrhein-westfälischer Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der Union gewesen.
Der Chef der Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, forderte Faeser auf, sich für eine der beiden Aufgaben zu entscheiden. Die Leitung des Innenministeriums sollte im Falle einer Kandidatur Faesers "sofort neu besetzt werden", sagte er dem "Handelsblatt". "Wir reden hier nicht von irgendeinem öffentlichen Amt, sondern von dem Amt einer Verfassungsministerin", so Teggatz. Zudem würde ein "politisches Taktieren um Posten" das Vertrauen der Polizei in die oberste Dienstherrin nicht besonders fördern, fügte er hinzu.
Y.Shaath--SF-PST