-
Australien: Zyklon sorgt für Ausfälle an drei großen LNG-Anlagen
-
Russell vor Antonelli: Silberpfeile auch in Japan stark
-
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 27. März
-
Fahrgastrekord bei der Deutschen Bahn trotz Verspätungen
-
Bundestag stimmt über Reform von privater Altersvorsorge ab
-
Tennis: Zverev im Eiltempo ins Halbfinale gegen Sinner
-
Nach Wahlschlappen: SPD berät auf Sondersitzung über weitere Strategie
-
Reparaturen am Mehrfamilienhaus: BGH urteilt über Pflicht für mehrere Angebote
-
Bundesrat befasst sich mit neuer Grundsicherung und Spritpreis-Gesetz
-
Spritpreis-Taskforce berät am Freitag in Berlin
-
Hohe Spritpreise: Umwelthilfe schlägt autofreie Sonntage vor
-
Trump will Bezahlung von Sicherheitspersonal an Flughäfen anordnen
-
Als erster aktiver Präsident: Trumps Unterschrift soll US-Banknoten zieren
-
Ukraine zerstört russischen Terror-Öl-Export
-
Trump verschiebt Ultimatum an den Iran erneut - Teheran stellt hohe Forderungen
-
Tonali erlöst Italien: WM-Hoffnung lebt
-
EU-Staaten beschließen Gebühr für kleine Päckchen aus Nicht-Mitgliedstaaten
-
Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin holen Gold im Paarlauf
-
US-Gericht hält an Maduro-Verfahren wegen "Drogenterrorismus" fest
-
DHB-Männer in EM-Qualifikation gegen Hannings Italiener
-
Lange verschollener Hut von Napoleon erstmals öffentlich zu sehen
-
Nach Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD
-
Traumpass von Güler: WM-Traum der Türkei lebt
-
Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette
-
Trump drängt Iran zu ernsthaften Verhandlungen - Teheran legt Gegenvorschlag vor
-
Nagelsmann legt sich fest: Rüdiger vorerst Ersatz
-
Streit zwischen AfD-Kreisverband und Stadt Nürnberg geht in die nächste Runde
-
Venezuelas entmachteter Präsident Maduro erscheint in New York vor Gericht
-
Trump nennt Kontrolle über Irans Öl "eine Option"
-
Paul McCartney kündigt neues Album an - Erster Song veröffentlicht
-
Geheimnisverrat: Verteidigungsministerium suspendiert Bundeswehr-Offizier
-
Merz lobt Klingbeil-Reformrede - indirekte Kritik an Söder
-
Nach US-Urteil: Reichinnek fordert Regulierung von Social-Media-Plattformen
-
EU-Parlament votiert mit AfD-Stimmen für Abschiebezentren
-
Trump-Unterhändler Witkoff sieht "starke Anzeichen" für Einigung mit Iran
-
Bundestag macht Weg frei für leichtere "Überkreuz"-Nierenspenden
-
Neue Frau hat kein Visum: Vater muss Unterhaltsvorschuss trotzdem zurückzahlen
-
Eiskunstlauf-WM: Malinin auf Goldkurs, Gartung im Kür-Finale
-
Zwei Festnahmen bei europaweiten Durchsuchungen gegen Wirtschaftskriminalität
-
Kallas wirft Moskau Unterstützung des Iran bei Angriffen auf US-Ziele vor
-
FDP-Landeschef Höne kandidiert für Bundesvorsitz – Strack-Zimmermann zieht zurück
-
Nato-Partner der USA steigern Verteidigungsausgaben um knapp 20 Prozent
-
Geldstrafe wegen Tätigkeit für verbotene Reichsbürgervereinigung in Brandenburg
-
Trump erhält "Amerika zuerst"-Preis von eigener Partei
-
Lange Haftstrafen in Prozess um Drogenhandel mit 40 Tonnen Kokain in Köln
-
Bundesländer vereinbaren Mechanismus für Preissteigerungen des Deutschlandtickets
-
Festnahme in Berlin in Zusammenhang mit Signa-Pleite
-
Iran-Krieg: Wadephul fordert "abgestimmte Politik" mit den USA
-
Tod von Jugendlichem bei Zahnbehandlung: Bewährungsstrafe für Narkosearzt in Hamburg
-
Trump erhöht Druck auf den Iran - Pakistan bestätigt "indirekte" Verhandlungen
Literatur-Nobelpreis: Experten erwarten männlichen Preisträger aus dem Westen
Nachdem im vergangenen Jahr mit der Südkoreanerin Han Kang erstmals eine asiatische Schriftstellerin mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, gehen Literaturexperten davon aus, dass an diesem Donnerstag ein männlicher Preisträger aus der westlichen Welt verkündet wird. Mehrere von der Nachrichtenagentur AFP befragte Literaturkritiker tippten auf einen Schriftsteller aus Europa oder aus der angelsächsischen Welt.
Im Blick haben die Experten unter anderen den Australier Gerald Murnane, den Rumänen Mircea Cartarescu, die Ungarn Laszlo Krasznahorkai und Peter Nadas sowie den Schweizer Christian Kracht. Buchmacher tippen hingegen auf den indischen Autor Amitav Ghosh.
Die Schwedische Akademie versichert stets, dass sie sich einzig und allein auf die literarische Qualität der Werke konzentriere. Aber "selbst wenn sie sagen, dass sie nicht in Kategorien der Repräsentation denken, kann man immer noch auf die Liste (früherer Preisträger) schauen und feststellen, dass es sich um eine Art von: 'Okay, in dem Jahr war es ein Europäer, jetzt können wir ein wenig weiter schauen' handelt. Und nun gehen wir zurück nach Europa. Letztes Jahr war es eine Frau, lasst uns dieses Jahr einen Mann wählen'", sagte die schwedische Kulturkritikerin Lina Kalmtek vom Sender Sveriges Radio.
Der Kulturredakteur der schwedischen Zeitung "Dagens Nyheter", Björn Wiman, sagte AFP, er rechne damit, dass der diesjährige Preisträger ein Mann "aus dem angelsächsischen, deutschen oder französischen Sprachraum" sein werde.
In Literaturkreisen gelte Christian Kracht, der auf Deutsch schreibende Schweizer Schriftsteller als Favorit, sagte Wiman. Bei der diesjährigen Buchmesse in Göteborg hätten "viele Mitglieder der Schwedischen Akedemie bei seinem Auftritt in der ersten Reihe gesessen". "Das ist normalerweise ein sicheres Zeichen", sagte er. Genauso sei es gewesen, als die Österreicherin Elfriede Jelinek 2004 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden sei.
Die Schwedische Akademie stand lange in der Kritik, weil sie jahrzehntelang vor allem männliche weiße Autoren aus westlichen Ländern ausgezeichnet hatte. Nach einem Skandal um sexuellen Missbrauch im Jahr 2018 wurde sie tiefgreifend reformiert und sicherte mehr Weltregionen einbeziehende und stärker geschlechterparitätische Entscheidungen zu.
Der Nobelpreis ist mit elf Millionen schwedischen Kronen (rund eine Million Euro) dotiert. Die Auszeichnungen werden am 10. Dezember vergeben, dem Todestag von Preisstifter Alfred Nobel.
B.AbuZeid--SF-PST