-
Als erster aktiver Präsident: Trumps Unterschrift soll US-Banknoten zieren
-
Ukraine zerstört russischen Terror-Öl-Export
-
Trump verschiebt Ultimatum an den Iran erneut - Teheran stellt hohe Forderungen
-
Tonali erlöst Italien: WM-Hoffnung lebt
-
EU-Staaten beschließen Gebühr für kleine Päckchen aus Nicht-Mitgliedstaaten
-
Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin holen Gold im Paarlauf
-
US-Gericht hält an Maduro-Verfahren wegen "Drogenterrorismus" fest
-
DHB-Männer in EM-Qualifikation gegen Hannings Italiener
-
Lange verschollener Hut von Napoleon erstmals öffentlich zu sehen
-
Nach Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD
-
Traumpass von Güler: WM-Traum der Türkei lebt
-
Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette
-
Trump drängt Iran zu ernsthaften Verhandlungen - Teheran legt Gegenvorschlag vor
-
Nagelsmann legt sich fest: Rüdiger vorerst Ersatz
-
Streit zwischen AfD-Kreisverband und Stadt Nürnberg geht in die nächste Runde
-
Venezuelas entmachteter Präsident Maduro erscheint in New York vor Gericht
-
Trump nennt Kontrolle über Irans Öl "eine Option"
-
Paul McCartney kündigt neues Album an - Erster Song veröffentlicht
-
Geheimnisverrat: Verteidigungsministerium suspendiert Bundeswehr-Offizier
-
Merz lobt Klingbeil-Reformrede - indirekte Kritik an Söder
-
Nach US-Urteil: Reichinnek fordert Regulierung von Social-Media-Plattformen
-
EU-Parlament votiert mit AfD-Stimmen für Abschiebezentren
-
Trump-Unterhändler Witkoff sieht "starke Anzeichen" für Einigung mit Iran
-
Bundestag macht Weg frei für leichtere "Überkreuz"-Nierenspenden
-
Neue Frau hat kein Visum: Vater muss Unterhaltsvorschuss trotzdem zurückzahlen
-
Eiskunstlauf-WM: Malinin auf Goldkurs, Gartung im Kür-Finale
-
Zwei Festnahmen bei europaweiten Durchsuchungen gegen Wirtschaftskriminalität
-
Kallas wirft Moskau Unterstützung des Iran bei Angriffen auf US-Ziele vor
-
FDP-Landeschef Höne kandidiert für Bundesvorsitz – Strack-Zimmermann zieht zurück
-
Nato-Partner der USA steigern Verteidigungsausgaben um knapp 20 Prozent
-
Geldstrafe wegen Tätigkeit für verbotene Reichsbürgervereinigung in Brandenburg
-
Trump erhält "Amerika zuerst"-Preis von eigener Partei
-
Lange Haftstrafen in Prozess um Drogenhandel mit 40 Tonnen Kokain in Köln
-
Bundesländer vereinbaren Mechanismus für Preissteigerungen des Deutschlandtickets
-
Festnahme in Berlin in Zusammenhang mit Signa-Pleite
-
Iran-Krieg: Wadephul fordert "abgestimmte Politik" mit den USA
-
Tod von Jugendlichem bei Zahnbehandlung: Bewährungsstrafe für Narkosearzt in Hamburg
-
Trump erhöht Druck auf den Iran - Pakistan bestätigt "indirekte" Verhandlungen
-
Iran lässt Öltanker aus Malaysia durch Straße von Hormus
-
Finanztip kritisiert Kostenproblem bei neuer privater Altersvorsorge
-
Zwei Pferde verenden bei Unfall mit Kutsche in Potsdam
-
IOC kehrt ab Olympia 2028 zu Geschlechtstests zurück
-
Warnung von Wohnungsbauwirtschaft und Verbänden: Zu wenig Neubau
-
Chemieagenda: Bundesregierung will Unternehmen bei Energiepreisen entlasten
-
Venezuelas entmachteter Präsident Maduro soll in New York vor Gericht erscheinen
-
Stellwerksignale an Bahnstrecke in Sachsen manipuliert - Landeskriminalamt ermittelt
-
"Ruinöse Importschwemme": Thyssenkrupp fährt Spezialstahlproduktion weiter zurück
-
Sechs Festnahmen bei Durchsuchungen gegen Ausbeutung und Schleusungen in Hessen
-
Französischer Ex-Bischof wegen Vergewaltigung zu Schadensersatz verurteilt
-
GKV-Finanzen: Kassen fordern "entschlossenes politisches Handeln"
Tausende Schaulustige: Berühmte Kirche in schwedischer Bergbaustadt Kiruna zieht um
Vor den Augen von tausenden Schaulustigen hat in Schweden der Umzug einer der bekanntesten Kirchen der Welt begonnen: Mit Hilfe einer ausgefeilten Technik bewegte sich die rote Holzkirche von Kiruna am Dienstag langsam von ihrem jahrzehntelangen Standort weg. Notwendig geworden war der Umzug durch ein Eisenerzbergwerk südwestlich der Stadt, das in den vergangenen Jahren immer wieder erweitert wurde - Teile von Kiruna sind daher einsturzgefährdet.
Bewegt wurde das ikonische rote Gebäude auf einer ferngesteuerten Transportvorrichtung mit insgesamt 220 Rädern, am Mittwoch soll die Kiruna Kyrka an ihrem neuen Standort stehen. Zu Beginn der akribisch geplanten Aktion wurde das Bauwerk von Bischof Asa Nyström und Kirchen-Pfarrerin Lena Tjärnberg gesegnet.
Das 1912 fertiggestellte Gotteshaus vereint verschiedene architektonische Stile. Innen ist die Kiruna Kyrka mit von den Samen - den Ureinwohnern der Region - inspirierten Motiven verziert. Sie zählt zu den schönsten Bauwerken Schwedens und ist ein beliebtes Touristenziel.
Tausende Schaulustige verfolgten die Segnungszeremonie und den anschließenden Start des Konvois, zudem übertrug das schwedische Fernsehen live aus der Stadt im Norden des Landes. Auch König Carl XVI. Gustaf wollte zu der Umzugsaktion kommen. Die französische Touristin Elisabeth Turq war extra nach Kiruna gereist, um den Umzug zu verfolgen. "Es ist schon beeindruckend, ein solches Gebäude versetzen zu können", sagte die 66-Jährige der Nachrichtenagentur AFP.
Gemischte Gefühle hatte dagegen die aus Kiruna stammende samische Autorin Ann-Helén Laestadius, die vor allem für ihren von "Netflix" verfilmten Roman "Das Leuchten der Rentiere" bekannt ist. "Ich bin froh, dass die Kirche verlegt wird - alles andere wäre ein Skandal gewesen", sagte sie dem Fernsehsender SVT. "Sie ist ein so wichtiger Teil der Seele Kirunas."
Sie selbst sei in der Kirche "getauft, konfirmiert und getraut" worden, sagte die Autorin, deren Werke das Leben der Sami thematisieren. "Aber es ist extrem schwer, die eigene Stadt verschwinden zu sehen", fügte sie mit Blick auf weitere Wahrzeichen von Kiruna hinzu, die bisher bereits beim Umzug der Stadt zerstört wurden.
Grund für den Umzug ist ein riesiges Eisenerzbergwerk südwestlich der Stadt. Dieses wurde immer wieder in die Tiefe erweitert, der Boden in der Region wurde dadurch unsicher. Der Umzug von ersten Stadtteilen von Kiruna hatte schon vor Jahren begonnen, ein neues offizielles Stadtzentrum wurde im September 2022 eingeweiht - nun folgte die Kiruna Kyrka.
Die Kirche bewegte sich am Dienstag im Schneckentempo voran, kam ihrem etwa fünf Kilometer entfernten Ziel aber unter dem Jubel der Anwesenden immer näher. Für den Umzug war eigens eine Straße verbreitert worden. Das Versetzen kostet 500 Millionen Kronen (45 Millionen Euro), bezahlt wird die Aktion vom Bergbauunternehmen LKAB (Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag), das zu 100 Prozent im Besitz des Staates ist. Das Unternehmen nannte den Umzug im Vorfeld ein "einmaliges Ereignis der Weltgeschichte".
Das Gebäude sei vor dem Umzug gründlich untersucht und vorbereitet worden, versicherte LKAB. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Orgel von 1957, erbaut von der deutschen Firma Beckerath, und dem von Prinz Eugen von Schweden geschaffenen Altarbild.
Y.Zaher--SF-PST