-
Prinz Harry und Meghan wollen Verfilmung von Afghanistan-Bestseller produzieren
-
Behörden: Zahl der Toten nach russischen Angriffen auf Kiew steigt auf 21
-
Handwerkspräsident kritisiert mangelnden Reformwillen der Bundesregierung
-
Oberstes Gericht erlaubt Postversand von Abtreibungspille in den USA vorerst weiter
-
16 Tote bei massiven russischen Angriffen auf Kiew - auch andere Städte getroffen
-
ESC-Finale komplett: Mitfavoriten Australien und Dänemark weiter
-
Kuba: CIA-Direktor zu Gesprächen in Havanna
-
Mbappé-Comeback bei Real-Sieg
-
Irakisches Parlament spricht neuer Regierung das Vertrauen aus
-
Mindestens zehn Tote und 45 Verletzte bei schweren russischen Angriffen auf Kiew
-
Trump: China will 200 Boeing-Flugzeuge bestellen - Auch Sojabohnen im Gespräch
-
Reichel stößt zum WM-Kader - Warten auf Sturm-Zusage
-
Trump: China will bei Straße von Hormus helfen und Iran keine Waffen liefern
-
Popps Titeltraum geplatzt: Bayern holt das Double
-
Dänische Königin Margrethe II. mit Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert
-
Stromversorgung in Kuba zusammengebrochen - Regierung: Ölvorräte aufgebraucht
-
Xi warnt Trump bei Treffen in Peking vor Konflikt wegen Taiwan
-
Israel und Libanon verhandeln in Washington erneut über Frieden
-
Sinner überflügelt Djokovics Allzeitrekord
-
Protest gegen Premier: Britischer Gesundheitsminister Streeting tritt zurück
-
Früherer EZB-Chef Draghi mit Karlspreis geehrt - Merz würdigt Rolle in Euro-Krise
-
CDU-Vizechef Laumann würde bei Zusammenarbeit mit AfD "postwendend" Partei verlassen
-
Lettische Regierungschefin Silina tritt nach Vorfällen mit ukrainischen Drohnen zurück
-
Trump lädt Xi und seine Frau ins Weiße Haus ein
-
Vertragssituation geklärt: Reichel stößt zum WM-Kader
-
Mindestens fünf Tote bei schweren russischen Angriffen auf Kiew
-
Gislason zu seiner DHB-Zukunft: "Keine Wasserstandsmeldungen"
-
Xi warnt Trump bei Treffen in Peking: Taiwan könnte beide Länder in "Konflikt" treiben
-
Slot sieht Zukunft in Liverpool
-
Früherer EZB-Chef Draghi mit Aachener Karlspreis ausgezeichnet
-
Selenskyj: Russland greift Kiew über Nacht an mehr als 20 Orten an
-
Würzburger Bischof Jung verurteilt Religionsmissbrauch für "Allmachtsfantasien"
-
Nach Drohnen-Vorfall: Lettische Regierungschefin erklärt Rücktritt
-
Weißes Haus: Straße von Hormus muss laut Trump und Xi "offen bleiben"
-
Reform des Heizungsgesetzes stößt auf gemischtes Echo
-
Bundesverfassungsgericht verhandelt im Juni über Rundfunkbeitrag
-
Forscher warnen: Hitze-Risiko bei WM 2026 deutlich gestiegen
-
"Historisch": Madonna und Shakira treten bei WM-Finale auf
-
NHL-Traum geplatzt: Sturm scheitert als letzter Deutscher
-
Xi empfängt Trump - Warnung vor "Konflikt" beim Thema Taiwan
-
Merkel sieht sich nicht als politische "Männermörderin"
-
Merkel zeigt Verständnis für Debatten - und rät Merz zu "weitem Herz"
-
NBA: Schröders Cavaliers drehen Krimi in Detroit
-
Ministerium: 22 Tote nach jüngsten israelischen Angriffen im Libanon
-
Trump von Xi empfangen - US-Präsident hofft auf "fantastische Zukunft" mit China
-
US-Präsident Trump von Chinas Präsident Xi in Peking empfangen
-
Mitfavorit Australien startet in zweitem ESC-Halbfinale in Wien
-
Dritte Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon in Washington
-
Früherer EZB-Chef Draghi erhält Aachener Karlspreis
-
Weimer: Bundesregierung drückt deutscher ESC-Starterin Engels "ganz fest die Daumen"
Zukunftspakt Pflege: Kritik von Kassen und AWO - Arbeitgeber zuversichtlich
Der Arbeitgeberverband Pflege hat die Ergebnisse der Bund-Länder-Gruppe zur Reform der Pflegeversicherung als "Lichtblicke" begrüßt - Krankenkassen und Arbeiterwohlfahrt (AWO) hingegen beklagen fehlende konkrete Vorschläge. Der Arbeitgeberverband lobte am Donnerstag unter anderem den Vorschlag des "Zukunftspakts Pflege", beim Personaleinsatz mehr Flexibilität walten zu lassen und etwa starre Personalschlüssel abzuschaffen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Außerdem sei es "überfällig" gewesen, die Altenpflege für mehr Innovationen zu öffnen.
Die Bund-Länder-Gruppe hatte zuvor ihre Reformideen für die notleidende gesetzliche Pflegeversicherung vorgestellt, die Milliardendefizite angehäuft hat. Die Sozialversicherung steht vor großen Herausforderungen, denn es gibt immer mehr Pflegebedürftige und zugleich zu wenig Pflegekräfte.
In ihrem Beschlusspapier für eine Pflegereform heißt es nun unter anderem, dass die Prävention gestärkt werden soll, um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden - etwa durch freiwillige entsprechende Gesundheitschecks im Alter. Weiterhin soll geprüft werden, ob Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit für die Pflege reduzieren, künftig eine teilweise finanzielle Kompensation erhalten können. Bei einer regionalen Unterversorgung sollen Kassen und Kommunen laut dem Papier mehr Möglichkeiten bekommen, selbst Träger von Pflegeeinrichtungen zu werden.
Durch den Abbau von Bürokratie und Regulierung sollen Einrichtungen und Pflegepersonal entlastet werden, außerdem wirbt das Papier für mehr Flexibilität beim Personaleinsatz und für den Abbau von doppelten Vorgaben auf Landes- und Bundesebene, etwa beim Personal oder zur Qualität der Pflege. Nicht zuletzt müsse der Bereich Digitalisierung und KI ausgebaut werden. Der Ansatz der Teilversicherung bleibt bestehen.
Scharfe Kritik an den Beschlüssen kam von den Kassen. "Aus den angekündigten Eckpunkten sind unverbindliche Optionen geworden", erklärte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands. "Es ist enttäuschend, dass die Bund-Länder-AG nun keine konkreten Reformmaßnahmen, sondern eine eher allgemeine Problembeschreibung für die Finanzierung der Pflegeversicherung auf den Tisch gelegt hat."
Ähnlich äußerte sich die AWO. Die AG beschränke sich darauf, "längst bekannte Szenarien zusammenzufassen". Nötig seien nun verbindliche Vereinbarungen. "Mehr Prävention und die Zusammenfassung von Leistungen zu Budgets sind fachlich sinnvolle Ansätze, werden die Pflegeversicherung aber nicht retten."
Die Linken-Politikerin Evelyn Schötz sprach von einem "mutlosen Papier ohne politische Stoßrichtung". Das habe die wichtige Reform nur noch mehr verzögert. Eine faire Reform müsse "die Lasten gerecht verteilen, indem sehr hohe Löhne und leistungsloses Einkommen stärker herangezogen werden", forderte sie.
O.Farraj--SF-PST