-
Fußball-Fest mit Kontroversen: Mega-Event Weltmeisterschaft startet in Mexiko
-
Europäische Zentralbank hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an
-
DOSB will Europaspiele 2031 nach Deutschland holen
-
Reformtreffen mit Merz: Sozialpartner ziehen positive Bilanz und wollen weiter reden
-
Teheran nennt Feuerpause nach jüngsten US-Angriffen "praktisch bedeutungslos"
-
Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten
-
Rentenversicherung rechnet mit Beitrag von 19,9 Prozent im Jahr 2028
-
Klöckner ermahnt Regierung wegen zu später Antworten auf Anfragen
-
Nach Debatte: Wimbledon erhöht Preisgelder deutlich
-
Britischer Verteidigungsminister John Healey tritt zurück
-
Bundesgerichtshof: Kosten für Schufa-Auskunft müssen nicht erstattet werden
-
Hubig will Verjährung bei Vergewaltigungen verlängern - Unterstützung aus Union
-
Umgang mit Vorwürfen: Becker rät Zverev zu mehr Offenheit
-
Doppelpartnerin verletzt: Williams-Comeback in London beendet
-
Preisschwankungen beim Tanken seit Beginn der Zwölf-Uhr-Regel "groß wie nie"
-
Leeres Auto rollt los: 77-Jähriger stirbt nach Unfall in Bayern
-
Papst Leo XIV. zum Abschluss von Spanien-Reise auf Kanaren eingetroffen
-
FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger
-
Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender
-
Deutscher Ethikrat gegen pauschales Social-Media-Verbot und für Schutzkonzepte
-
Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben
-
Wirtschafts-Studie zeichnet düsteres Bild vom deutschen Sozialstaat
-
Kollegin bei Floßfahrt sexuell belästigt: Anklage gegen Berliner Polizisten
-
Merz zu Reformen: Es muss weitergehen - Opposition prangert Unausgewogenheit an
-
Gebühr für Familiensitzplatz: Britische Aufsicht prüft Ryanair-Buchungsvorschrift
-
Thailand: Zwei chinesische Uiguren wegen Anschlags auf Schrein zum Tode verurteilt
-
Mutmaßlicher türkischer Linksextremist in Stuttgart vor Gericht
-
Erzeugerpreise für Landwirte im April deutlich gesunken
-
Grüne und Linke enttäuscht von Reform-Treffen von Koalition und Sozialpartnern
-
Taiwan: China dringt erstmals in Gewässer um Taiping-Insel ein
-
Haßelmann an Merz: Reißen Sie sich zusammen - "die Leute fühlen sich verarscht"
-
Ukrainisches Akw Saporischschja erneut von äußerer Stromversorgung abgeschnitten
-
AfD-Chefin Weidel rechnet mit Merz ab: "Abgesang eines Gescheiterten"
-
Linke prüft Klage gegen Heizungsgesetz
-
Miersch mahnt zu breitem Konsens für gerechte Sozialreformen
-
Merz kritisiert EU-Pläne für Finanzrahmen und fordert signifikante Änderungen
-
Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung
-
Toter Mann in Berliner Laden gefunden - Mordkommission ermittelt
-
Merz zu Reformen: Es ist schon viel geschehen - aber es muss weitergehen
-
Gewerkschaften bereit zu weiteren Spitzengesprächen über Reformvorhaben
-
Klein, effizient und revolutionär: Das IPOP‑Elektroauto aus dem Elsass
-
US-Präsident Trump: "Ich liebe die Inflation"
-
Im Halbfinale: Tharp knackt Weltrekord über 110m Hürden
-
Fußball-WM: Rubio als Spitzenvertreter der US-Regierung beim Auftaktspiel gegen Paraguay
-
DIHK "sehr optimistisch" zu Reformentscheidungen der Politik vor Sommerpause
-
Nach Baumgartner-Ausfall: Österreich nominiert Ljubicic nach
-
Vizekanzler Klingbeil traut Deutschland den Weltmeister-Titel zu
-
Nations League: DVV-Männer siegen zum Auftakt gegen Kanada
-
Neue US-Angriffe und Trump-Drohungen - Teheran: Straße von Hormus "komplett" geschlossen
-
Historisches Comeback: Knicks kurz vor Gewinn der NBA-Finals
Krankenstand 2023 laut Krankenkassen DAK und KKH auf neuen Höchststand gestiegen
Der Krankenstand ist laut den Krankenkassen DAK und KKH 2023 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Im Schnitt sei jeder Beschäftigte 20 Tage krank gewesen, teilte die DAK am Freitag in Hamburg mit. Deutlich mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer war demnach im vergangenen Jahr mindestens einmal krankgeschrieben, 64 Prozent sogar mehrfach. Nur rund ein Drittel der Beschäftigten war 2023 gar nicht krank.
Insgesamt lag der Krankenstand bei 5,5 Prozent. Das bedeutet, das an jedem Tag zwischen Januar und Dezember 2023 im Schnitt 55 von 1000 Arbeitnehmern krank waren. Menschen in der Alterspflege hatten laut Daten der DAK mit 7,4 Prozent den höchsten Wert. Dahinter folgen Kita-Beschäftigte mit 7,0 Prozent. Am wenigsten waren Beschäftigte in Informatikberufen und in der Kommunikationstechnologie krank. Der Krankenstand lag dort bei 3,7 Prozent.
Grund für die gestiegenen Zahlen waren vor allem Atemwegserkrankungen wie Erkältungen. Jeder sechste Fehltag wurde durch eine Erkältung verursacht. Dahinter folgten Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Sie stiegen um fünf Prozent an. Psychische Erkrankungen wuchsen im Vergleich zu 2022 um 7,4 Prozent. 2023 gab es deswegen 323 Fehltage pro 100 versicherten Beschäftigten.
"Auch wenn das Ergebnis nach den Erkältungswellen im Frühjahr und Herbst nicht überraschend kommt, ist es für die Wirtschaft alarmierend", erklärte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. Das Problem dabei seien nicht aktuelle Kurzzeiterkrankungen wegen Bronchitis oder anderen Atemwegserkrankungen, sondern Langzeitfälle. Nötig sei mehr betriebliches Gesundheitsmanagement.
Auch bei der Krankenkasse KKH stieg die Zahl der Krankmeldungen im vorigen Jahr. Je 100 Mitglieder zählte sie 204 Krankheitsfälle, wie sie am Freitag in Hannover mitteilte. Im Schnitt war jedes Mitglied demnach zwei Mal krankgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Fallzahl um knapp 14 Prozent. Die Fehlzeiten bleiben mit 2392 Tagen pro 100 Versicherte auf hohem Niveau. Die durchschnittliche Fehlzeit betrug 11,7 Tage. 2022 hatte der Wert noch bei 13,1 Tagen gelegen.
19 Prozent der Fehlzeiten gingen auf Atemwegserkrankungen zurück. Antje Judick von der KKH warnte zugleich vor einem "Dominoeffekt". Häufige und lange Arbeitsausfälle bedeuteten für die gesunden Kolleginnen und Kollegen eine Zusatzbelastung, da sie die Arbeit auffangen müssten. Das könne zu Überlastung, Erschöpfung und weiteren Krankmeldungen führen, erklärte die Expertin.
K.AbuTaha--SF-PST