-
Preisschwankungen beim Tanken seit Beginn der Zwölf-Uhr-Regel "groß wie nie"
-
Leeres Auto rollt los: 77-Jähriger stirbt nach Unfall in Bayern
-
Papst Leo XIV. zum Abschluss von Spanien-Reise auf Kanaren eingetroffen
-
FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger
-
Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender
-
Deutscher Ethikrat gegen pauschales Social-Media-Verbot und für Schutzkonzepte
-
Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben
-
Wirtschafts-Studie zeichnet düsteres Bild vom deutschen Sozialstaat
-
Kollegin bei Floßfahrt sexuell belästigt: Anklage gegen Berliner Polizisten
-
Merz zu Reformen: Es muss weitergehen - Opposition prangert Unausgewogenheit an
-
Gebühr für Familiensitzplatz: Britische Aufsicht prüft Ryanair-Buchungsvorschrift
-
Thailand: Zwei chinesische Uiguren wegen Anschlags auf Schrein zum Tode verurteilt
-
Mutmaßlicher türkischer Linksextremist in Stuttgart vor Gericht
-
Erzeugerpreise für Landwirte im April deutlich gesunken
-
Grüne und Linke enttäuscht von Reform-Treffen von Koalition und Sozialpartnern
-
Taiwan: China dringt erstmals in Gewässer um Taiping-Insel ein
-
Haßelmann an Merz: Reißen Sie sich zusammen - "die Leute fühlen sich verarscht"
-
Ukrainisches Akw Saporischschja erneut von äußerer Stromversorgung abgeschnitten
-
AfD-Chefin Weidel rechnet mit Merz ab: "Abgesang eines Gescheiterten"
-
Linke prüft Klage gegen Heizungsgesetz
-
Miersch mahnt zu breitem Konsens für gerechte Sozialreformen
-
Merz kritisiert EU-Pläne für Finanzrahmen und fordert signifikante Änderungen
-
Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung
-
Toter Mann in Berliner Laden gefunden - Mordkommission ermittelt
-
Merz zu Reformen: Es ist schon viel geschehen - aber es muss weitergehen
-
Gewerkschaften bereit zu weiteren Spitzengesprächen über Reformvorhaben
-
Klein, effizient und revolutionär: Das IPOP‑Elektroauto aus dem Elsass
-
US-Präsident Trump: "Ich liebe die Inflation"
-
Im Halbfinale: Tharp knackt Weltrekord über 110m Hürden
-
Fußball-WM: Rubio als Spitzenvertreter der US-Regierung beim Auftaktspiel gegen Paraguay
-
DIHK "sehr optimistisch" zu Reformentscheidungen der Politik vor Sommerpause
-
Nach Baumgartner-Ausfall: Österreich nominiert Ljubicic nach
-
Vizekanzler Klingbeil traut Deutschland den Weltmeister-Titel zu
-
Nations League: DVV-Männer siegen zum Auftakt gegen Kanada
-
Neue US-Angriffe und Trump-Drohungen - Teheran: Straße von Hormus "komplett" geschlossen
-
Historisches Comeback: Knicks kurz vor Gewinn der NBA-Finals
-
UNHCR: Zahl der weltweit Vertriebenen auf 117,8 Millionen Menschen gesunken
-
BGH verhandelt über Erstattung von Kosten für Schufa-Bonitätsauskunft
-
EZB gibt Leitzinsentscheidung bekannt - Erste Erhöhung seit 2023 erwartet
-
Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Bundespräsident als Zeuge
-
Pass vorübergehend weg: BGH prüft Haftung von Gemeinde für entgangenen Urlaub
-
Anpfiff zur Fußball-WM: Eröffnungsfeier und Auftaktspiel in Mexiko-Stadt
-
Iran erklärt Straße von Hormus für "komplett geschlossen" - USA widersprechen
-
Fifa-Chef Infantino verteidigt hohe WM-Ticketpreise und Freundschaft zu Trump
-
Hubig will Verjährungsfrist bei Vergewaltigung auf 20 Jahre verlängern
-
Neue ausländerfeindliche Proteste in Nordirland - Polizei setzt Wasserwerfer ein
-
Französischer Sänger Patrick Bruel offiziell der Vergewaltigung beschuldigt
-
"Hitze ist ein stiller Killer": Bundesweiter Aktionstag zu Hitzeschutz
-
Reformtreffen im Kanzleramt: Koalition will Gespräche mit Sozialpartnern fortsetzen
-
US-Armee meldet neue Angriffe auf den Iran
Spanische Justiz überlässt Fall Fernandes gegen Ulmen den deutschen Behörden
Im Fall der von der Schauspielerin Collien Fernandes erhobenen Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen will die spanische Justiz die Ermittlungen vollständig den deutschen Behörden überlassen. Ein Gericht in Palma de Mallorca erklärte am Dienstag, dass es für den Fall nicht zuständig sei und es die Prüfung der deutschen Justiz, konkret der Staatsanwaltschaft Itzehoe, überlasse. Da Spaniens Gesetze zu Gewalt gegen Frauen zu den schärfsten in Europa zählen, ist die Entscheidung ein Rückschlag für Fernandes.
Das Gericht in Palma de Mallorca begründete seine Entscheidung, den Fall der deutschen Justiz zu überlassen, in einer Erklärung damit, dass es im Wesentlichen um mutmaßliche Taten gehe, die in Deutschland begangen worden seien, oder für die auf Deutsch publizierende Online-Plattformen genutzt worden seien. Auch die Zeugen seien aus Deutschland und lebten dort.
Die Entscheidung des Gerichts in der Hauptstadt der spanischen Ferieninsel Mallorca ist den Angaben zufolge noch nicht rechtskräftig. Gegen sie kann noch Einspruch eingelegt werden.
Fernandes hatte die Klage auf Mallorca eingereicht, weil sie und Ulmen dort am Ende ihrer Ehe seit 2023 gelebt hatten. Die dort vorgebrachten Vorwürfe umfassten Aneignung des Personenstandes, Geheimnisverrat, öffentliche Beleidigung, regelmäßige Misshandlung und schwere Drohungen.
In Spanien gilt eines der schärfsten Strafrechte gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen. Die zugrunde liegende Gesetzesreform im Jahr 2022 ging auch bereits auf sexuelle Gewalt im digitalen Raum ein. Später wurde in Spanien zudem ein Gesetzentwurf gegen sexualisierte Deepfakes erarbeitet, um die Verbreitung gefälschter Nacktbilder oder entsprechender KI-Videos auch von Minderjährigen unter Strafe zu stellen.
Über die Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Mann hatte zuerst das Magazin "Der Spiegel" berichtet. Nach Auswertung dieser Berichterstattung sprach die Staatsanwaltschaft im schleswig-holsteinischen Itzehoe Ende März von einem Anfangsverdacht gegen Ulmen und verwies zugleich darauf, dass für den Schauspieler weiter die Unschuldsvermutung gelte. Es werde geprüft, ob außer dem im Raum stehenden Straftatbestand der Nachstellung auch weitere Straftatbestände in Betracht kommen.
Der heute 50 Jahre alte Ulmen und die 44-jährige Moderatorin und Schauspielerin Fernandes waren seit 2011 ein Paar, vergangenes Jahr gaben sie ihre Trennung bekannt. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter.
Ulmen bestreitet die Anschuldigungen, er habe von Fernandes gefälschte pornografische Aufnahmen erstellt und verbreitet. Es gilt die Unschuldsvermutung. Ulmens Anwalt reichte Ende März beim Landgericht Hamburg einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen den Verlag des "Spiegel" ein, da dessen Berichterstattung "unvollständig und falsch" sei.
Fernandes' Vorwürfe führten in Deutschland zu einer Debatte über digitale Gewalt gegen Frauen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) kündigte in der Folge an, Gesetzeslücken schließen zu wollen.
B.Mahmoud--SF-PST