-
Netanjahu will "starke" neue rechtsgerichtete Regierung bilden
-
Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen
-
Kongo meldet mehr als 10.000 Ebola-Fälle und Tausende Tote
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Oppositionsführer Eisenkot will nach Israel-Wahl neue Regierung bilden
-
الأردن يعلن القبض على ثلاثة متهمين بهجوم كنيسة الكرك
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Özdemir kritisiert Audi-Chef wegen Auftritts an Trumps Seite
-
استقالة رئيس ونائب رئيس وعضوين من مجلس إدارة يونيكاي للأغذية
-
Israel-Wahl: Opposition leicht vorne - schwierige Regierungsbildung erwartet
-
دبي تستقبل أبطال الدول قبيل نهائيات تحدي القراءة العربي 2026
-
Tödliche Schlägerei nach Rockkonzert in der Schweiz wird untersucht
-
Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist
-
Wahlergebnisse in Brasilien und Serbien prägen den politischen Wochenauftakt
-
افتتاح وقف المحميد في دبي لدعم الأسر محدودة الدخل والحالات الإنسانية
-
Porsche verbessert Ergebnis trotz deutlich schwächerer Verkäufe
-
صقر غباش يدعو بريكس إلى تعميق أثرها في التوازن والتنمية الدوليين
-
Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder
-
Pistorius führt Politiker-Ranking an, AfD bleibt stärkste Partei
-
Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben
-
برج خليفة يضيء احتفاءً بمرور 15 عاماً على مبادرة فاطمة بنت محمد بن زايد
-
Hubig sieht Klärungsbedarf bei Dobrindts Vergesellschaftungsgesetz
-
Regierungskreise: Trump will laxere Klimaauflagen für Öl- und Gassektor bei Methan
-
وفد إماراتي يزور التشيك لبحث الأمن الغذائي والابتكار الزراعي
-
Podcast „Radio Migrant“ erzählt Arbeitsmigration aus Sicht der Betroffenen
-
Wahlprognosen in Israel: Opposition leicht vorne - aber ohne Mehrheit
-
المجلس الوطني الاتحادي يشارك في اجتماع برلماني دولي لمجموعة بريكس
-
Gericht lehnt vorzeitige Haftentlassung von Beate Zschäpe ab
-
Berliner SPD-Spitze will Mitgliederentscheid über Koalition mit Linken und Grünen
-
Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah
-
جائزة الأمير ألبرت الثاني تكرم ابتكار مبادرات محمد بن راشد في العمل الخيري
-
ماسا الرفاعي تمثل أصغر المشاركات في نهائيات تحدي القراءة العربي
-
غرف دبي تناقش صياغة العقود ووسائل تسوية النزاعات التجارية
-
Israels Linke sucht vor der Wahl nach Profil und Mehrheiten
-
Putin spricht mit iranischem Präsidenten über Iran-Krieg
-
شرطة رأس الخيمة تكرم فائزين بجوائز خليجية للموارد البشرية والشباب
-
Hessischer Jubel an der Elbe: Frankfurt stürmt ins Achtelfinale
-
Fünf mögliche Wege zu einer neuen israelischen Regierung
-
In Unterzahl: Baumgartner rettet Leipzig in Essen
-
مبادرات محمد بن راشد العالمية تحصد جائزة موناكو للابتكار الخيري
-
Linken-Fraktionsspitze vertagt Entscheidung zu umstrittener Abgeordneter Emde
-
مصر والبنك الدولي يبدآن إعداد استراتيجية جديدة لترويج الاستثمار
-
Rekordbeteiligung bei Israel-Wahl - Streit um Betrugsvorwürfe
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
الأسهم الأوروبية تتراجع تحت ضغط اضطرابات فرنسا ونتائج الشركات
-
Brasiliens Präsident Lula wird 81 - und will 24 Stunden am Tag arbeiten
-
Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus
-
مباحثات مصرية مع منظمة التجارة العالمية لتوسيع وصول الصادرات
-
Prozess gegen früheren kremlnahen Aktivisten und heutigen Putin-Kritiker Remeslo begonnen
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
Unruhe in der Wirtschaft wegen Merz' Wahlpleite im Bundestag
Die politische Unsicherheit durch das Scheitern von Friedrich Merz (CDU) im ersten Wahlgang zum Bundeskanzler beunruhigt die Wirtschaft. Branchenverbände warnten am Dienstag vor politischer Instabilität und riefen die Abgeordneten auf, Verantwortung zu übernehmen. Ökonomen befürchten wirtschaftliche Schäden durch eine anhaltende Hängepartie. An den Börsen ging es zunächst deutlich bergab, der Dax erholte sich später jedoch wieder größtenteils.
"Das unerwartete Scheitern erhöht den Druck auf die neue Bundesregierung immens", erklärte der Präsident des Mittelstandsverbunds ZGV, Eckhard Schwarzer. "Es gilt jetzt, die entstandene Unsicherheit schnellstmöglich zu bewältigen".
"Das Handwerk blickt mit großer Sorge auf den ausgebliebenen Start der rot-schwarzen Koalition", erklärte auch der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich. Die Mitglieder von Unions- und SPD-Fraktion müssten nun ihre Verantwortung "ernst" nehmen. "Die Zeit des Taktierens muss vorbei sein."
Merz war am Vormittag überraschend bei der Kanzlerwahl im Bundestag gescheitert. Er erhielt bei der geheimen Abstimmung nur 310 Stimmen und damit sechs weniger als nötig. Union und SPD haben zusammen im Bundestag eigentlich 328 Abgeordnete. Noch nie scheiterte ein Kanzlerkandidat zuvor in einem ersten Wahlgang. Hoffnung machte ein später für den Nachmittag angesetzter zweiter Wahlgang.
"Dieser Denkzettel ist einfach nur bescheuert", wetterte Wolfgang Große Entrup vom Verband der Chemischen Industrie. "Da haben einige die politischen Auswirkungen nicht im Ansatz verstanden." Carsten Brzeski, Analyst bei der ING-Bank, vermutete, dass einige Unions-Abgeordnete Merz seine Kehrtwende bei der Schuldenbremse übel nähmen und in der SPD mancher Abgeordnete mit der Besetzung der Ministerposten nicht einverstanden sei.
Die gescheiterte Wahl sei jedenfalls ein "Desaster" und einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik, fügte Brzeski hinzu. Der Bundesvorsitzende des Jugendverandes der Familienunternehmer, Thomas Hoppe, sprach von einem "fatalen Signal". Der Präsident des Digitalverbands Bitkom, Ralf Wintergerst, sprach von einem "Tiefpunkt in der Geschichte des Bundestags" und einem "massiven" Schaden für das Land.
Der Präsident des Deutsche Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Marcel Fratzscher, kritisierte Kanzlerkandidat Merz und den Koalitionsvertrag scharf. "Der Koalitionsvertrag wird von vielen Abgeordneten abgelehnt, enthält kaum verbindliche Vereinbarungen und bleibt bei zentralen Themen wie Steuer-, Renten- und Migrationspolitik vage", sagte er der "Rheinischen Post". "Union und SPD brauchen mehr Mut zu echten Reformen. Der aktuelle Koalitionsvertrag bietet keine tragfähige Grundlage für die kommenden Jahre."
Auch an der Börse machte sich die politische Unruhe bemerkbar. Der Deutsche Aktienindex (Dax) sackte nach der Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses im Bundestags zunächst spürbar ab. Später hollte er die Verluste von zeitweise mehr als 300 Punkten jedoch wieder weitgehend auf.
B.Khalifa--SF-PST