-
Nach Hubschrauber-Abschuss: USA und Iran greifen sich erneut gegenseitig an
-
Iran meldet Drohnenangriff auf US-Stützpunkt in Bahrain
-
Außenminister Araghtschi: Iran wird "keinen Angriff unbeantwortet lassen"
-
Bericht: Zahl der Rentner in Deutschland erreicht neuen Rekordwert
-
Ausländerfeindliche Proteste nach Messerangriff in Belfast eskalieren
-
"Bild": Finanzlage der Krankenkassen noch schlechter als bisher gedacht
-
US-Repräsentantenhaus billigt 70 Milliarden Dollar für Kampf gegen Migration
-
USA greifen Iran an - Trump: "Kraftvolle" Reaktion auf Hubschrauber-Abschuss
-
Mourinhos Rückkehr zu Real perfekt
-
US-Armee meldet neue Angriffe auf Iran als Vergeltung für Hubschrauber-Abschuss
-
Steinmeier beschwört Einheit Europas bei Staatsbankett in den Niederlanden
-
Nach Messerangriff in Belfast: Proteste in mehreren britischen Städten
-
BBL: Alba fertigt Bamberg ab und folgt München ins Finale
-
Ein Toter bei Protesten gegen Ebola-Quarantäneeinrichtung für US-Bürger in Kenia
-
Lehrer-Streik: Tausende blockieren kurz vor WM-Eröffnung Stadion in Mexiko-Stadt
-
Tausende Demonstranten: Straßenblockade rund ums Aztekenstadion
-
Anthropic veröffentlicht umstrittenes KI-Modell Mythos in eingeschränkter Form
-
"So viel Spaß gemacht": Williams feiert erfolgreiches Comeback
-
Berliner Regierungschef Wegner zu CDU-Spitzenkandidat für Abgeordnetenhauswahl gekürt
-
Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny
-
Quali-Abschluss: DFB-Frauen beschenken Wück mit Sieg
-
Bundesregierung sucht nach Scheitern von FCAS Kampfjet-Alternative
-
Trump kündigt Vergeltung gegen den Iran nach Hubschrauber-Abschuss an
-
Anthropic veröffentlicht eingeschränkte Version von umstrittenem KI-Modell Mythos
-
Trump kündigt Vergeltung gegen Iran nach Hubschrauber-Abschuss an
-
Nasa: Italiener Parmitano nimmt an erster Europäer an Artemis-Mission teil
-
Belgischer Regierungschef nennt Stopp von Kampfjet-Projekt FCAS "komplette Dummheit"
-
Mexikos Präsidentin erbost über Lehrer-Streik kurz vor WM-Eröffnungsspiel
-
Vor Spitzentreffen mit Sozialpartnern: Merz wirft SPD Blockade vor
-
"Nicht schön": Völler kritisiert politische Eingriffe
-
Israelische Siedler im Westjordanland: Sechs Länder verhängen Sanktionen
-
Stromausfall in Reutlingen: Behörden gehen von Brandstiftung in Umspannwerk aus
-
Schalke verlängert vorzeitig mit Aufstiegsheld Karius
-
Acht nordische und baltische Staaten für EU-Beitritt der Ukraine "so schnell wie möglich"
-
Chatbots auf Whatsapp: EU-Kommission ordnet gleiches Recht für alle Anbieter an
-
Koalition ruft vor Spitzentreffen mit Sozialpartnern zur Kompromissbereitschaft auf
-
Nach Scheitern von FCAS: Bundesregierung sucht Kampfjet-Alternative
-
Bericht: "Neue Qualität" von Antisemitismus in Brandenburg
-
Mord an Vermieterin: 61-Jähriger in Hagen zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Hambacher Wald soll zu Wildnis werden: Einigung über dauerhaften Schutz
-
US-Exporte im April etwas stärker als Importe
-
Reiche: EU erlaubt weitere Strompreisentlastung - Eine Milliarde Euro zusätzlich nötig
-
Frankreich verhängt Einreiseverbot gegen weiteren israelischen Minister
-
Spahn warnt vor Spitzentreffen im Kanzleramt vor roten Linien
-
Sondervermögen: Beirat zieht gemischte Bilanz - und mahnt gezieltere Förderung an
-
Mieterdaten nicht gelöscht: Deutsche Wohnen zu 900.000 Euro Geldstrafe verurteilt
-
Honduras hebt Höchststrafe für Femizide auf 60 Jahre an
-
Leo XIV. auf Spanien-Reise in Barcelona eingetroffen
-
Stromversorgung in Reutlingen läuft weitgehend - Kein Bekennerschreiben nach Brand
-
Anlagebetrüger bringen Senior in Baden-Württemberg um 230.000 Euro
Bertelsmann-Studie warnt vor Fachkräftelücke bei Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder
Eine flächendeckende Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern bei guter Personalausstattung erfordert laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung bis zum Jahr 2030 die Einstellung von rund hunderttausend zusätzlichen Fachkräften. 76.000 davon oder etwa drei Viertel wären in den westlichen Bundesländern allein zur Schaffung der notwendigen Betreuungskapazitäten erforderlich, hieß es in der am Dienstag in Gütersloh veröffentlichten Untersuchung, die ein Maximalszenario beschreibt.
In den ostdeutschen Bundesländern, in denen es bereits eine deutlich besser ausgebaute Ganztagsbetreuung gibt, erscheint demnach eine Basisversorgung für alle Kinder bis 2030 personell gesichert. Allerdings wären dort laut Studien weitere 26.000 Fachkräfte nötig, um die Personalausstattung von Horten und Schulen dem in Westdeutschland herrschenden Niveau anzugleichen.
Bei diesen Berechnungen handelt es sich der Stiftung zufolge um ein Maximalsmodell, in dem sämtliche Kinder eine Betreuung nutzen. Wird der Anspruch 2030 tatsächlich nur für 86 Prozent der anspruchsberechtigten Kinder nachgefragt, würde die zu erwartende Gesamtpersonallücke auf 73.000 schrumpfen. Der Prozentwert entspricht den in Ostdeutschland heute bereits üblichen durchschnittlichen Nachfragequote nach entsprechenden Angeboten.
Die Diskrepanz nähme demnach noch weiter ab, falls ein Teil der Kinder im Westen 2030 weiterhin die kürzere sogenannte Übermittagsbetreuung statt einer längeren Ganztagsbetreuung in Anspruch nähme. Dann wären laut der Untersuchung in der alten Bundesrepublik nur 34.000 zusätzliche Fachkräfte erforderlich. Die Gesamtzahl für Deutschland läge entsprechend bei 52.000.
Selbst das wäre nach Angaben der Autoren indes erheblich mehr als die Zahl der Pädagoginnen und Pädagogen, die nach derzeitigen Prognosen bis 2030 ohnehin dazukommen. Diese wird in der Analyse mit 37.000 veranschlagt. Nach Einschätzung der Stiftung sollten die Länder deshalb schon frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen. Das Problem seien weniger fehlende Gelder als fehlende Beschäftigte.
Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert eine "nachhaltige und umfassende Fachkräfteoffensive". "Dazu gehören mehr Ausbildungs- und Studienplätze, mehr Qualifizierung und Weiterbildung, aber auch bessere Arbeitsbedingungen in Kitas und Schulen", erklärte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) betonte, einen eine hochwertige Ganztagsbetreuung in der Grundschule könne es nicht ohne massive Investitionen in Fachkräfte, Qualität und Ausbau geben. "Die Arbeitsbedingungen müssen zügig verbessert werden, um die Arbeitsfelder Kita und Schule wieder attraktiv zu machen", forderte GEW-Vorstandsmitglied Anja Bensinger-Stolze. Zudem brauche es besonders im Westen der Republik einen koordinierten und bedarfsgerechten Ausbau der Plätze.
S.Abdullah--SF-PST