-
Deutschland beim Eurovision Song Contest auf Platz 23
-
Woody Harrelson bewundert Protestkultur der Franzosen
-
Überragend auf Runde drei: Golfer Schmid in der Spitzengruppe
-
Favoriten zeigen im ESC-Finale starke Auftritte
-
Nagelsmann lässt Neuer-Rückkehr offen
-
Autofahrer in Norditalien rast in Menschenmenge: Acht Verletzte in Modena
-
Trotz Waffenruhe-Verlängerung: Israel greift erneut Ziele im Südlibanon an
-
Autofahrer rast in Menschenmenge: Acht Verletzte in Modena
-
Eurovision Song Contest in Wien hat begonnen - Finnland und Australien Favoriten
-
Regierungskrise in London: Ex-Minister Streeting will Starmer als Premier ablösen
-
Sonderkollektion von Swatch sorgt für chaotische Szenen vor Geschäften weltweit
-
Sky: Neuer kehrt in die Nationalmannschaft zurück
-
St. Pauli: Blessin lässt Zukunft offen - Vasilj geht
-
Tischtennis: Saabrücken im Finale - aber kein deutsches Duell
-
Behörden: Toter Wal vor dänischer Küste ist "Timmy"
-
"Vertrauen ausgesprochen" Baumann sieht sich als Nummer eins
-
DFL kürt Olise zum Spieler der Saison
-
Sieg in Frankfurt: Stuttgart in der Champions League
-
Kane mit Dreierpack: Bayern feiern gelungenen Abschluss
-
K.o. auf dem Kiez: Wolfsburg schießt St. Pauli in die 2. Liga
-
Kein Wunder: Heidenheim verliert und steigt ab
-
Britischer Ex-Minister Streeting will als möglicher Starmer-Nachfolger kandidieren
-
Zehntausende bei Demonstration von rechtsextremem Aktivisten in London
-
Behörden: Bei totem Wal in Dänemark handelt es sich um "Timmy"
-
Ökonomen bezweifeln Reformwillen der Regierung - CSU sieht zeitlichen Puffer
-
Papst Leo XIV. reist im September zum Staatsbesuch nach Frankreich
-
Kein Happy End für Hearts: Celtic mit Last-Minute-Sieg
-
3. Liga: Cottbus zweiter Aufsteiger
-
Kreml-Chef Putin reist wenige Tage nach Trump nach China
-
Traumlauf in Shanghai: Abdilaahi knackt nächsten Baumann-Rekord
-
Mercedes erwägt Einstieg in Rüstungsbereich - Källenius sieht wachsenden Markt
-
Nach Waffenruhe-Verlängerung: Neue gegenseitige Angriffe Israels und der Hisbollah
-
Tischtennis: Saarbrücken im Finale der Champions League
-
Trump-Warnung vor Unabhängigkeit von China: Taiwan pocht weiter auf Souveränität
-
Deutscher Nato-General lobt umstrittene Palantir-Software
-
Nach vier Jahren: Lewandowski verlässt Barcelona
-
Mercedes schließt Einstieg in Rüstungsproduktion nicht aus
-
Länder-Innenminister warnen vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Nouripour: Erfolgreicher Fußball-WM-Auftritt wird nicht auf Regierung abfärben
-
Ranghoher IS-Kommandeur bei gemeinsamem Militäreinsatz der USA und Nigerias getötet
-
CSU-Landesgruppenchef: Minderheitsregierung wäre Signal der Schwäche an die Welt
-
Nach Trumps China-Reise: Putin reist zu zweitägigem Besuch nach Peking
-
EY-Analyse: Dax-Konzerne steigern Gewinne im ersten Quartal - dank Finanzbranche
-
Libanon und Israel verlängern fragile Waffenruhe: Dennoch weitere Angriffe
-
Neuer über Kompany: "Jeder fährt gerne ins Training"
-
Völler bekräftigt Abschied nach EM 2028
-
Nach Führung: Kaymer fällt bei PGA Championship zurück
-
Erste Heimpleite für Schröders Cavs - Spiel sieben in Detroit
-
Wiedersehen am Sonntag: Gislason moniert "sehr dumme Fehler"
-
Libanon und Israel verlängern Waffenruhe fragile Waffenruhe: Dennoch weitere Angriffe
Frühere Chefin der indischen Börse in Skandal um betrügerischen Yogi festgenommen
In einem außergewöhnlichen Skandal um die ehemalige Chefin der indischen Börse NSE und einen betrügerischen und womöglich nicht-existenten Yogi haben die indischen Strafverfolgungsbehörden nun durchgegriffen. Chitra Ramkrishna, einst bekannt als "Königin der Börse", sei am Montag festgenommen worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Behördenkreisen. In ihrer Zeit an der Spitze der Börse von 2013 bis 2016 soll Ramkrishna Anweisungen von einem spirituellen Führer entgegengenommen haben.
Demnach wurde Ramkrishna vom indischen Central Bureau of Investigation in Delhi festgenommen. Es handelt sich dabei um eine Ermittlungsbehörde auf Bundesebene, ähnlich dem FBI in den USA.
Spirituelle Führer und Gurus haben in Indien oftmals zahlreiche Anhänger, auch die Geschäftswelt ist davon nicht ausgenommen. Laut einem 190-seitigen Bericht, den die Aufsichtsbehörden im Februar veröffentlichten, soll Ramkrishna während ihrer Amtszeit vertrauliche Informationen an ihren spirituellen Berater weitergegeben haben. Diesen soll sie demnach am Ufer des von Hindus als heilig verehrten Flusses Ganges kennengelernt haben.
Die frühere Börsen-Chefin habe "all ihre Befugnisse an diese unbekannte Person abgegeben" und sei "nur noch eine Puppe in seinen Händen gewesen", hieß es weiter in dem Bericht. Der Yogi wurde jedoch nicht namentlich identifiziert.
Im Februar hatte die indische Bundespolizei bereits Anand Subramanian, einen früheren engen Mitarbeiter von Ramkrishna, festgenommen. Ramkrishna hatte ihn angestellt, anschließend befördert und ihm ein außergewöhnlich hohes Gehalt gezahlt. Subramanian verfügte demnach jedoch über keinerlei relevante Berufserfahrung, seine Einstellung und Beförderung sei lediglich aufgrund der Ratschläge des unbekannten Yogi erfolgt.
Ramkrishna und Subramanian verfügten in der NSE demnach über einen privaten Aufzug. Ein eigenes Team war zudem dafür zuständig, auf der Toilette separate Handtücher und Seifenspender für Subramanian zur Verfügung zu stellen.
Der Skandal war bereits 2015 bekannt geworden, nachdem der Vorwurf der Marktmanipulation erhoben worden war. Einzelne Händler sollen demnach Vorteile beim Zugang zur Börse erhalten haben, Ramkrishna und Subramanian traten 2016 daraufhin zurück.
Eine Untersuchung der Unternehmensberatung EY im Auftrag der NSE kam zu dem Schluss, dass Subramanian den Yogi erfunden habe, um Ramkrishna zu manipulieren und so einen persönlichen Vorteil zu erlangen. Ramkrishna hatte wiederholt betont, dieser sei eine "spirituelle Kraft" und ihre Beziehung zu ihm wie die zu einem Trainer oder Mentor.
Der Yogi würde sich nur "nach seinem eigenen Willen" zeigen, sagte Ramkrishna den Behörden. Er habe ihr eine E-Mail-Adresse gegeben, "an die ich meine Fragen senden konnte", sagte sie weiter. E-Mails, die im Rahmen der Ermittlungen sichergestellt worden waren, zeigten, dass der Yogi Treffen auf den Seychellen vorschlug. Neben Singapur und Mauritius prüfen Ermittler auch dort mögliche steuerrechtliche Vergehen.
Q.Bulbul--SF-PST