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Fachkräftemangel: Trotz Wirtschaftsflaute weiterhin Engpässe in MINT-Berufen
Trotz der derzeit schwierigen Lage für die deutsche Wirtschaft gibt es einer Studie zufolge weiterhin Engpässe in den sogenannten MINT-Berufen. Im März fehlten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik rechnerisch 133.900 Fachkräfte, wie das nationale MINT-Forum am Dienstag in Berlin mitteilte. Entscheidend für die künftige Sicherung von Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit ist demnach auch, Fachkräftepotenziale von Frauen, Älteren und Zugewanderten zu heben.
Problematisch ist der Untersuchung zufolge vor allem, dass sich die Engpässe künftig zu verschärfen drohen, "da demografiebedingt im Jahr 2034 rund 138.600 MINT-Beschäftigte weniger am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden", wie das Forum weiter ausführte. "Während die MINT-Beschäftigung von 2014 bis 2024 noch um 12,4 Prozent gestiegen ist, dürfte im darauffolgenden Jahrzehnt wegen des Fachkräftemangels die Beschäftigung um 1,8 Prozent abnehmen", erklärte Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das den MINT-Report zweimal jährlich erstellt.
Für die kommenden Jahre ist es demnach entscheidend, alle Potenziale zu nutzen: "Gelingt es, mehr Frauen für MINT zu gewinnen, Ältere länger im Arbeitsmarkt zu halten und die bereits bestehende Zuwanderung in MINT-Berufe weiter zu erhöhen, kann im Optimalszenario die Beschäftigung in den MINT-Berufen bis 2034 um 263.000 steigen", erläuterte das Forum. "Auch dies würde die künftigen Wachstumsperspektiven der Volkswirtschaft zwar weiterhin stark hemmen, aber zumindest nicht vollständig ausbremsen", erklärte IW-Forscher Plünnecke.
Der Fachkräftemangel in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik berge ein "enormes Risiko für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit", hob das MINT-Forum hervor. Nötig sei deshalb unter anderem, das Interesse an diesen Inhalten in der Schule zu stärken, wobei auch Unterstützung durch Künstliche Intelligenz (KI) hier einen "wertvollen Beitrag" leisten könne. Außerdem müssten "mehr Lehrkräfte gewonnen und gehalten werden".
Um die Potenziale von Frauen zu heben, müssten überdies "die im gesamten Bildungssystem vorhandenen MINT-Kompetenzen junger Frauen besser gewürdigt und sichtbar gemacht werden". Für die Potenziale Älterer seien mehr bedarfsgerechte Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Anreize für einen späteren Renteneintritt erforderlich. Außerdem könnten "schnellere bürokratische Prozesse bei der Zuwanderung und eine nachhaltige Ausweitung der Maßnahmen zur Begleitung internationaler Studierender und Auszubildender" dabei helfen, "mehr qualifizierte Zuwanderinnen und Zuwanderer zu gewinnen".
Der MINT-Report wird vom IW im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall und der Nationalen Initiative "MINT Zukunft schaffen!" erstellt. Im Vergleich zum März 2025 (rechnerisch 158.800 fehlende Fachkräfte) verkleinerte sich die MINT-Lücke der aktuellen Erhebung zufolge um 15,7 Prozent.
J.Saleh--SF-PST