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USA senken Strafzölle für mehrere italienische Pastamarken
Die USA haben erst vor wenigen Monaten angekündigte hohe Strafzölle auf diverse italienische Pastamarken gesenkt. Ab Januar sollten Nudeln aus Italien eigentlich mit einem Importzoll von 91 Prozent belegt werden - zusätzlich zu den 15 Prozent, die auf die meisten Einfuhren aus Italien in den USA gelten. Nun kommen mehrere Pastaproduzenten mit deutlich geringeren Aufschlägen davon, wie das Außenministerium in Rom am Donnerstag mitteilte.
Für Pasta der Marke La Molisana wird der Aufschlag auf 2,3 Prozent gesenkt, Garofalo muss noch 14 Prozent Zusatzzoll zahlen, weitere elf Produzenten 9,1 Prozent. Diese neuen Sätze seien "ein Beweis dafür, dass die US-Behörden den tatsächlichen Willen unserer Unternehmen zur Zusammenarbeit anerkennen", erklärte das Ministerium.
US-Präsident Donald Trump hatte den Nudel-Zoll im September angekündigt. Die Regierung in Washington begründete den hohen Satz mit "Dumping" - die italienischen Pastahersteller würden ihre Produkte in den USA zu Preisen unter Marktwert verkaufen. Der Nudel-Zoll von 91 Prozent sollte bis 11. März gelten, bis dahin sollte das US-Handelsministerium den Dumping-Vorwurf näher untersuchen.
Der US-Markt ist für italienische Pastahersteller sehr wichtig: Im Jahr 2024 setzten sie dort nach Angaben des italienischen Landwirtschaftsverbands Coldiretti geschätzt 671 Millionen Euro um, das waren 17 Prozent aller Pastaexporte.
J.Saleh--SF-PST