-
Israels Armee: Übergänge zum Westjordanland werden am Wahltag geschlossen
-
Musk wirft ukrainischem Militär Verstoß gegen Starlink-Nutzungsbedingungen vor
-
Richtungsentscheidung in Brasilien: Stichwahl zwischen Lula und Flávio Bolsonaro
-
Urnengang im Schatten von Drohnenangriffen: Bulgaren wählen Präsidenten
-
Parlamentswahl in Serbien: Präsident Vucic will Ministerpräsident werden
-
Trump gibt vorzeitig Stimme für US-Kongresswahl ab - Obama attackiert Regierung
-
Formel 1: Antonelli holt Austin-Pole
-
Erneut Gewalt bei regierungskritischen Protesten in Albanien
-
Trump gibt vorzeitig Stimme für US-Kongresswahl ab
-
Erste Pleite: Kaiserslautern bremst Kloses FCN aus
-
2000 Palästinenser aus ihren Häusern in Hebron vertrieben
-
Tödliche Attacke in Pariser Vorstadt: Hitlers "Mein Kampf" bei Angreifer gefunden
-
Zweiter Titel vor Augen: Struff nach Krimi im Brüssel-Finale
-
Fast 1000 Festnahmen bei landesweiten Protesten in Frankreich - Zwei Schwerverletzte
-
Tausende bei Abschlusskundgebungen von Lula und Bolsonaro vor Stichwahl in Brasilien
-
Demonstration gegen Netanjahu in Tel Aviv drei Tage vor Parlamentswahl
-
BVB springt an die Spitze: Sieg gegen den Lieblingsgegner
-
Neue Massenproteste in Frankreich - Zusammenstöße in Paris und anderen Städten
-
Tausende in der Türkei demonstrieren gegen Einschränkung der Pressefreiheit
-
Christine Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet
-
Neue Proteste in Frankreich: Tränengas-Einsatz in mehreren Städten - ruhige Lage in Paris
-
Sieg in Dänemark: Handballerinnen schon in EM-Form
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg abgebrannt: Psychisch kranker Verdächtiger festgenommen
-
Füllkrug trifft und trifft: Bremen schlägt Mainz
-
Harmlose Schalker holen Punkt in Köln
-
Frankreichs Rechtspopulisten bestätigen Jordan Bardella an Parteispitze
-
Turn-WM: Kevric gewinnt Silber am Stufenbarren
-
Kiew: "Stabile Verbindung" mit Satelliten-Internetdienst Starlink
-
FC Bayern: Auch Neuer fällt in Freiburg aus
-
Londoner Polizei leitete Vorwürfe gegen Meghans Vater nicht an andere Behörden weiter
-
Kehlsteinhaus am Obersalzberg abgebrannt: Verdächtiger festgenommen
-
Wolfsburg bleibt an Bayern dran, Frankfurt siegt in Stuttgart
-
Massendemonstration für Erhalt des staatlichen Rentensystems in Spanien
-
Neue Proteste in Frankreich: Mehr als 130 Festnahmen und Einsatz von Tränengas
-
Vor Pokal-Kracher gegen Bayern: Magdeburg deklassiert KSC
-
Hertha BSC festigt die Tabellenführung
-
Riesenslalom in Sölden: Aicher glänzt als Dritte
-
Tschechiens Parlament stimmt in erster Lesung für Abschaffung von Rundfunkgebühren
-
Nach tödlichem Angriff: Israelische Armee startet Großoffensive in Hebron
-
CSU-Parteitag: Merz äußert sich nicht zu Steinmeier-Nachfolge
-
Siebter Saisonsieg: Wolfsburg bleibt an Bayern dran
-
Merz äußert sich nicht zu Aigners Ambitionen als Bundespräsidentin
-
Frankreich: Tausende protestieren gegen Parteitag des rechtspopulistischen RN
-
Merz fordert CDU und CSU zu maximaler Geschlossenheit auf: Union werde bekämpft
-
Großbrand im Kehlsteinhaus am Obersalzberg: Verdacht auf Brandstiftung
-
Netanjahu: Palästinenserbehörde steht "große Überraschung" bevor
-
Riesenslalom in Sölden: Shiffrin führt, Aicher Neunte
-
Nordkoreas Machthaber Kim besucht unangekündigt chinesische Grenzstadt
-
Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze
-
FC Bayern: "Stabiler" Kompany fehlt wochenlang
US-"Kriegsminister": Kritik an Hegseth wird lauter
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sieht sich zunehmend scharfem Gegenwind ausgesetzt. Kongressabgeordnete der Republikaner und der Demokraten äußerten sich am Donnerstag in Washington entsetzt über die Tötung von zwei mutmaßlichen Drogenschmugglern, die einen von Hegseth angeordneten Angriff auf ihr Boot überlebt hatten. Eine Pentagon-Untersuchung ergab zudem, dass der Ressortchef mit der Weitergabe von Militärgeheimnissen im Chatdienst Signal Risiken für Soldaten in Kauf genommen habe.
Hegseth, der sich selbst "Kriegsminister" nennt, wehrt sich derzeit gegen Vorwürfe, er habe Anfang September rechtswidrig die Tötung mutmaßlicher Drogenschmuggler in der Karibik angeordnet, die einen ersten US-Angriff auf ihr Boot überlebt hatten. Im Kongress sagte dazu nun Admiral Frank Bradley aus, den Hegseth für den zweiten Angriff und damit den Tod der Männer verantwortlich gemacht hatte.
Bradley zeigte den Kongressabgeordneten Videoaufnahmen des Vorfalls vom 2. September. Der republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus, Don Bacon, sagte danach dem Sender CNN, die beiden mutmaßlichen Drogenkuriere hätten "versucht zu überleben - und unsere Kriegsregeln erlauben es nicht, Überlebende zu töten". Von den Schiffbrüchigen sei zudem "keine unmittelbare Bedrohung" für die USA ausgegangen. Für die Tötung sei Hegseth als Minister letztlich verantwortlich.
Der demokratische Abgeordnete Jim Himes aus dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses bezeichnete die Videoaufnahmen als "verstörend". Sie zeigten zwei Menschen "in offensichtlicher Notlage (...) mit einem zerstörten Schiff, die von den Vereinigten Staaten getötet werden".
Hegseth und das Weiße Haus hatten die Tötung als rechtmäßig bezeichnet. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump sieht sich im "Krieg" mit sogenannten "Drogen-Terroristen", die vor allem von Venezuela aus gesteuert sein sollen. Bei einer Serie von US-Angriffen auf mutmaßliche Drogenschmuggelboote wurden seit September mehr als 80 Menschen getötet, zudem verlegte Trump Kriegsschiffe vor die Küste Venezuelas. Belege für den angeblichen Rauschgiftschmuggel legte die Trump-Regierung nicht vor.
Am Donnerstag veröffentlichte Pentagon-Generalinspekteur Steven Stebbins zudem seinen Bericht zur sogenannten Chatgruppen-Affäre vom März. Danach nahm Hegseth durch das Versenden vertraulicher Militärinformationen "Schaden für das Personal des Verteidigungsministeriums und für die Einsatzziele" in Kauf.
Der frühere Fox-News-Moderator Hegseth hatte im Messengerdienst Signal geheime Informationen über einen Militärschlag gegen die Huthi-Miliz im Jemen geteilt. Zu der Signal-Gruppe war irrtümlich ein Journalist der Zeitschrift "The Atlantic" eingeladen, der die Protokolle veröffentlichte.
Hegseth erklärte nun, er sei durch die Pentagon-Untersuchung "vollständig" entlastet. "Fall abgeschlossen", schrieb er im Onlinedienst X.
Die "New York Times" verklagte indessen das Verteidigungsministerium wegen des Ausschlusses Dutzender Journalisten. Die neuen Pentagon-Regeln verstießen gegen die Pressefreiheit, die im ersten Zusatz zur US-Verfassung garantiert ist, hieß es in der Klageschrift der Zeitung.
Hegseth hatte im Oktober den Vertretern fast aller namhafter Medien aus dem In- und Ausland die Zulassung zum Pentagon entziehen lassen, nachdem diese sich geweigert hatten, verschärften Auflagen zur Berichterstattung zuzustimmen. Journalisten dürfen nun keine Informationen mehr veröffentlichen, die nicht zuvor offiziell vom Pentagon freigegeben wurden.
E.AbuRizq--SF-PST