-
Sozialist Seguro liegt nach Präsidenten-Stichwahl in Portugal vorn
-
Prognosen: Sozialist Seguro liegt nach Präsidenten-Stichwahl in Portugal vorn
-
Oppositionspolitiker und Verbündeter Machados in Venezuela aus Gefängnis entlassen
-
Díaz-Show gegen Hoffenheim: Bayern wieder auf Kurs
-
Langenhan legt die Goldspur: Überlegener Sieg im Eiskanal
-
Linkes Bein gebrochen: Vonn bereits operiert
-
Japanische Regierungschefin Takaichi erringt klaren Sieg bei Parlamentswahl
-
Britischer Kabinettschef tritt wegen Rolle bei Ernennung von Epstein-Freund Mandelson zurück
-
Baumgartner im Mittelpunkt: Leipzig schlägt Köln
-
Britischer Kabinettchef tritt wegen Rolle bei Ernennung von Epstein-Freund Mandelson zurück
-
Iranische Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi zu sechs Jahren Haft verurteilt
-
Japanische Regierungschefin Takaichi erringt klaren Sieg bei Parlamentwahl
-
Prognosen: Konservativer thailändischer Regierungschef gewinnt Wahl
-
Zusammenstöße bei Protesten gegen Olympische Spiele und US-Behörde ICE in Mailand
-
Stärkung des Sozialstaats: SPD startet Arbeit an neuem Grundsatzprogramm
-
Europe Top 16: "Antiheldin" Winter siegt in Montreux
-
Prognosen: Regierungskoalition in Japan gewinnt Zweidrittelmehrheit
-
Hannover siegt im Aufstiegsrennen
-
Selenskyj: Nächste Gespräche mit Russland in den USA geplant
-
Biathlon: Deutsche Mixed-Staffel holt Bronze
-
Justizministerin plant mehr Mieterschutz - Union fordert Änderung an Hubigs Plan
-
Wahlhelfer der AfD in Baden-Württemberg bedrängt und mit Reizgas attackiert
-
Portugiesen wählen neuen Präsidenten - Sozialist Seguro klarer Favorit
-
Snowboarderin Hofmeister verpasst Medaille
-
Reichinnek begrüßt Hubigs Plan für Mietrechtsreform - fordert aber mehr Schutz
-
Prognosen: Partei von Regierungschefin Takaichi siegt deutlich bei Unterhauswahl
-
Gold im Skiathlon: Kläbo startet Rekordjagd nach Maß
-
Unionsfraktion fordert Änderungen an Hubigs Plänen für Reform des Mietrechts
-
Aicher gewinnt erste deutsche Medaille bei Drama um Vonn
-
Ganz neuer Ioniq 3 kommt schon 2026
-
ADAC warnt vor zusätzlichen Milliardenkosten durch Winterschäden an Straßen
-
Nach Atomgesprächen: Teheran verschärft Ton gegenüber den USA und pocht auf Urananreicherung
-
Neuer Twingo e‑tech ist an der Startlinie
-
Olympia-Traum geplatzt: Vonn stürzt bei Abfahrt
-
Neuer Ypsilon und Ypsilon hf
-
Der Cupra Raval startet 2026
-
Neuer iD.Polo kommt elektrisch
-
Mehr Schutz für Mieterinnen und Mieter: Justizministerin plant Mietrechtsreform
-
Forderung von neuem Ministerpräsidenten: Gemeinnützige Arbeit für Bürgergeldempfänger
-
Tödlicher Unfall auf Autobahn: Gestürzter Motorradfahrer von Lastwagen überrollt
-
"One Battle After Another" mit Top-Preis des Verbands der US-Regisseure ausgezeichnet
-
Sicherheitskosten belasten Karnvalsvereine: Verband fordert staatliche Hilfen
-
Klingbeil mit Klartext: Boykott-Debatte ist "Quatsch"
-
Übergangsrat im Krisenstaat Haiti übergibt Regierungsmandat an Ministerpräsident Fils-Aimé
-
Stichwahl in Portugal hat begonnen: Sieg des Sozialisten Seguro erwartet
-
SPD schlägt Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten vor
-
Mercedes-Chef Källenius warnt vor politischem Rechtsruck
-
75-Jährige in Reihenhaus in München getötet - 23-Jähriger unter Tatverdacht
-
Thailands Regierungschef Anutin hofft auf Vertrauen der Wähler in seine Partei
-
Außenminister: Iran wird Uran-Anreicherung selbst im Kriegsfall nicht aufgeben
Magdeburg bekommt keine Chip-Fabrik - Intel gibt Pläne auf
Das Projekt einer großen neuen Chip-Fabrik in Magdeburg ist endgültig gescheitert. Der kriselnde US-Chiphersteller Intel erklärte am Donnerstagabend bei der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen, den Bau aufzugeben. Sachsen-Anhalts Minister Präsident Reiner Haseloff (CDU) sprach von einem "schmerzlichen Tag". Geklärt werden muss nun, was mit dem riesigen Gelände passiert, das für den Fabrikkomplex vorgesehen war.
Intel werde "nicht mehr mit geplanten Projekten in Deutschland und Polen fortfahren", erklärte das Unternehmen. Der US-Konzern meldete für das zweite Quartal erneut einen Milliardenverlust. Wegen der schwierigen Lage war der Bau der Fabrik in Sachsen-Anhalt bereits im vergangenen Herbst auf Eis gelegt worden.
Es sei gut, "dass jetzt Klarheit herrscht", erklärte Ministerpräsident Haseloff. In Magdeburg bleibe der Fokus "auf Ansiedlung von High-Tech-Unternehmen". Die Entwicklung des für die Intel-Fabrik geplanten Gebietes werde fortgesetzt, es gebe "Anfragen namhafter Unternehmen".
Den ursprünglichen Plänen zufolge wollte Intel 30 Milliarden Euro in den Bau des Produktionskomplexes investieren. Der Bund hatte Subventionen in Höhe von rund zehn Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Es müsse nun rasch geklärt werden, was mit dem Gelände geschieht, erklärte der AfD-Landtagsabgeordnete Matthias Liescke. Er forderte zudem Aufklärung in der Frage, ob im Fall Intel Steuergelder verschwendet wurden.
Der Linken-Landtagsabgeordnete Thomas Lippmann warf der Landesregierung vor, "alles auf eine Karte" gesetzt zu haben. "Etliche Millionen Euro sind aus dem Landeshaushalt für Vorleistungen in die Erschließung des Intel-Geländes geflossen". Das Land müsse nun "wieder zurück in staatliche Hand".
Der Grünen-Landtagsabgeordnete Olaf Meister will den Blick nach vorne richten. "Jetzt ist der Weg frei für neue Ideen und Überlegungen zur Nutzung des Standorts", erklärte er. Er forderte, den Kurs von Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) fortzusetzen und zukunftsorientierte Großinvestitionen im Technologiebereich zu fördern.
Die IG Metall warnte, die Intel-Absage dürfe nicht dazu führen, dass die industriepolitischen Ambitionen für Sachsen-Anhalt oder den Bundesstandort als Ganzes infrage gestellt werden. Auf das bisher Geleistete - "von verfügbaren Flächen über Verkehrsanbindung bis hin zur Qualifizierung von bestehenden und kommenden Fachkräften" - lasse sich aufbauen.
Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, begrüßte die Ansage von Intel dagegen, weil der Staat so zehn Milliarden Euro spare. Für die Region sei dies ein Rückschlag, aber industriepolitisch sei das Projekt ohnehin nicht sinnvoll gewesen, sagte er den Sendern RTL und ntv. "Da sollten Halbleiter hergestellt werden, die von der deutschen Industrie jedenfalls nicht so sehr gebraucht werden."
Intel hatte lange den Halbleitermarkt dominiert, kämpft aber bereits seit Jahren mit Problemen. Mittlerweile sind andere Firmen, darunter TSMC aus Taiwan führend in der Branche, überrascht wurde Intel von der Entwicklung bei Chips für Künstliche Intelligenz (KI).
Für das zweite Quartal gab der Konzern einen Verlust von 2,9 Milliarden Dollar (rund 2,5 Milliarden Euro) bekannt. Auch die Zollpolitik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump wirkte sich demnach negativ aus. Neben dem Stopp seiner Projekte in Deutschland und Polen werde sich auch ein Bauprojekt im US-Bundesstaat Ohio verzögern, hieß es.
Der in Malaysia geborene Tech-Veteran und ehemalige Chef des Software-Unternehmens Cadence Design Systems, Lip-Bu Tan, hatte im März die Leitung von Intel übernommen und massive Stellenstreichungen angekündigt. 15 Prozent aller bisherigen Arbeitsplätze seien bereits abgebaut, teilte der Konzern nun mit. Bis Ende Juni schrumpfte die Zahl der Jobs von 125.000 auf 101.000, Ziel bis Ende des Jahres sind 75.000 Stellen.
L.AbuAli--SF-PST