-
US-Abgeordnete kritisieren Schwärzung von Namen in Epstein-Akten "ohne ersichtlichen Grund"
-
Baden-Württemberg: 37-Jähriger erschießt Ehefrau auf offener Straße
-
Verbände zu Dunkelfeldstudie: Ausmaß der Gewalt ist ein Schock
-
US-Regierung will Verurteilung von Trumps früherem Chefstrategen Bannon aufheben
-
EU-Parlament beschließt neue Kennzeichnung für alkoholfreie Weine
-
Copernicus: Januar 2026 war trotz regionaler Kältewellen fünftwärmster Januar überhaupt
-
Autoindustrie warnt vor Arbeitsplatzverlust in Deutschland - und fordert Reformen
-
Zwei Tote an Silvester in Bielefeld: Mutmaßlicher Feuerwerksverkäufer festgenommen
-
Mercosur-Abkommen: EU-Parlament verabschiedet Schutzregelung für Bauern
-
Tarifverhandlungen mit Lokführergesellschaft: Bahn legt erstes Angebot vor
-
Bahn-Betriebsräte fordern Konsequenzen aus Angriff auf Zugbegleiter
-
EU-Parlament beschließt Klimaziel für 2040
-
Frau wirft Mette-Marits Sohn in Prozess "Alptraum"-Vergewaltigung vor
-
Pannen von Sportchef bei Olympia-Eröffnung: Italienische Journalisten streiken
-
Baerbock in Straßburg: Internationale Ordnung "wird angegriffen"
-
Social-Media-Verbot für Jugendliche: Parteiübergreifende Skepsis
-
Mord an 18-Jährigem in Bayern: Urteil gegen Ehepaar rechtskräftig
-
Mindestens 89 Jugendliche missbraucht: 79-Jähriger in Frankreich in U-Haft
-
KI-Firma OpenAI beginnt mit Werbeanzeigen bei ChatGPT
-
Dunkelfeldstudie zeigt: Nur Bruchteil von Partnerschaftsgewalt wird angezeigt
-
ARD-Recherche belastet DESG-Präsident Große
-
Prozess um Entführung von Block-Kindern: Gericht setzt Termine bis Dezember an
-
IOC verbietet Helm in Erinnerung an getötete Sportler
-
Wohnungskrise: Immobilienexperten warnen vor weiterhin zu wenig Neubau
-
Brandenburger fährt Nachbarin und Geliebte tot: Sechs Jahre Haft
-
89 Jugendliche missbraucht: 79-Jähriger in Frankreich in U-Haft
-
Selenskyj verteidigt Helm eines Olympia-Athleten mit im Krieg getöteten Ukrainern darauf
-
Klimaschutzprogramm der Regierung: Neue Maßnahmen auf Weg zu Treibhausgasneutralität
-
Epstein-Akten: Organisationskomitee-Chef der Olympischen Spiele in LA unter Druck
-
Letzte Generation: Anklage wegen Bildung krimineller Vereinigung zugelassen
-
Umsatz mit Bio-Lebensmitteln auf Rekordhoch - Nachfrage höher als heimisches Angebot
-
Trickbetrug in Baden-Württemberg: Mann verliert Gold in Wert von hunderttausend Euro
-
Jahrelang in Syrien beim IS: Anklage gegen Deutschmarokkanerin erhoben
-
SPD-Politiker gegen Altersgrenze für Soziale Medien
-
"In fünf Jahren weggefegt": Macron sieht Europas Zukunft bedroht
-
Bayern: Eberl dementiert Vertragsgespräche mit Kane
-
Youtuber MrBeast übernimmt Finanz-App für Generation Z
-
Whatsapp-Klage gegen europäische Strafe von 225 Millionen Euro wird neu aufgerollt
-
Leipzig gegen Bayern als Underdog: "Keiner rechnet damit"
-
Studie: Alle Geschlechter erleben Gewalt - Frauen aber schwerer und häufiger
-
Straftaten gegen Journalisten haben in Deutschland stark zugenommen
-
Mann in Neumünster auf Straße getötet: 26-Jähriger in Untersuchungshaft
-
Wahl-O-Mat zu Landtagswahl in Baden-Württemberg online - Rheinland-Pfalz folgt
-
Einzel in Antholz: Preuß führt DSV-Team an
-
Dobrindt will Geheimdiensten Cyber-Gegenangriffe erlauben
-
Razzia bei Rechtsextremisten in Deutschland und der Schweiz - Ein Haftbefehl
-
Ifo: Kapazitätsauslastung der Unternehmen steigt weiter - "Beginn einer Erholung"
-
Günstige Witterungsbedingungen: Rekord-Beerenernte in Deutschland
-
Klassische Geschenke zum Valentinstag deutlich teurer als 2025
-
Frau bricht in Dresdner Einkaufszentrum in Rolltreppe ein
Statistik: Weitere Zunahme bei rechtsextrem motivierte Straftaten
Im vergangenen Jahr hat es erneut einen Anstieg von rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten gegeben. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten Statistik des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Demnach gab es 2024 insgesamt 3453 "rechte Angriffe" - knapp 900 mehr als 2023, als bereits ein Höchstwert in der seit 2014 erhobenen Zahlenreihe gemessen worden war.
Den Angaben zufolge gab es 2024 insgesamt 4681 "direkt von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt" betroffene Menschen - auch diese Zahl stellt einen Höchstwert seit Erhebung 2014 dar. Die Erhebung bezieht sich auf zwölf der 16 Bundesländer. Für Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Bremen und das Saarland lagen 2024 keine Zahlen vor, in den Vorjahren fehlten zudem die Daten aus weiteren einzelnen Bundesländern. So bezog sich die Zahl von 2023 nur auf elf Länder, weil Zahlen aus Hessen fehlten.
Die meisten Gewalttaten gab es 2024 in Berlin (366), Nordrhein-Westfalen (294), Sachsen (213) und Bayern (211). In insgesamt 1794 Fällen sei Rassismus das Tatmotiv bei rechtsextremistischen Straftaten gewesen, stellen die Autorinnen und Autoren der Studie fest. Dahinter folgen Angriffe auf politische Gegnerinnen und Gegner (542), Antisemitismus (354) und LGBTIQ-Feindlichkeit (344). Die meisten Gewalttaten waren demnach Bedrohungen und Nötigungen (1212), sogenannte einfache Körperverletzungen (1143) und gefährliche Körperverletzungen (681).
Die in dieser Statistik genannten Fallzahlen liegen teils erheblich über den offiziellen Zahlen von Bundesinnenministerium und Bundeskriminalamt, die jährlich die Zahlen zu politisch motivierter Kriminalität publizieren. Die Veröffentlichung dieser Statistik für 2024 sollte ebenfalls an diesem Dienstag erfolgen. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, beklagte, dass rassistische und antisemitische Motivationen bei Straftaten von den Behörden oft "als solche nicht erkannt werden". Bei Polizei und Staatsanwaltschaft gebe es oft "Zweifel an der Wahrheit, die Betroffene aussprechen".
"Der unübersehbare Anstieg rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalttaten lässt sich nur im Kontext einer zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz und Verbreitung extrem rechter, minderheiten- und demokratiefeindlicher Haltung und migrationsfeindlicher Diskurse verstehen", sagte Judith Porath vom Vorstand des Verbands der Beratungsstellen. Dies erzeuge eine wachsende Bereitschaft zur Gewalt. Porath forderte von der neuen Bundesregierung einen "nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus".
V.Said--SF-PST