-
Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück - Premier Starmer weiter unter Druck
-
Irans Ölinsel Charg: Trump droht erneut mit Angriffen
-
Tödlicher Raserunfall: Mehr als drei Jahre Jugendstrafe in Duisburg
-
Obdachloser in Köln bei Streit getötet - 29-Jähriger festgenommen
-
Jugendlicher übernimmt Mordauftrag: Dreieinhalb Jahre Haft in Köln
-
Kleinkind geschlagen und geschüttelt: 22-Jähriger wegen Totschlags verurteilt
-
Kontroverse Debatte übers Heizungsgesetz im Bundestag - Linke prüft Klage
-
Dortmund ausgestochen: Eiskunstlauf-WM 2028 in Peking
-
Mehr Rechtsextremisten in Niedersachsen - Szene setzt auf Kampfsport als Lockmittel
-
Mecklenburg-Vorpommern: Verfassungsschutz zählt erstmals über 2000 Rechtsextreme
-
Behördenfehler lässt Fernreise scheitern: Gemeinde aus Sachsen muss zahlen
-
Fußball-Fest mit Kontroversen: Mega-Event Weltmeisterschaft startet in Mexiko
-
Europäische Zentralbank hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an
-
DOSB will Europaspiele 2031 nach Deutschland holen
-
Reformtreffen mit Merz: Sozialpartner ziehen positive Bilanz und wollen weiter reden
-
Teheran nennt Feuerpause nach jüngsten US-Angriffen "praktisch bedeutungslos"
-
Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten
-
Rentenversicherung rechnet mit Beitrag von 19,9 Prozent im Jahr 2028
-
Klöckner ermahnt Regierung wegen zu später Antworten auf Anfragen
-
Nach Debatte: Wimbledon erhöht Preisgelder deutlich
-
Britischer Verteidigungsminister John Healey tritt zurück
-
Bundesgerichtshof: Kosten für Schufa-Auskunft müssen nicht erstattet werden
-
Hubig will Verjährung bei Vergewaltigungen verlängern - Unterstützung aus Union
-
Umgang mit Vorwürfen: Becker rät Zverev zu mehr Offenheit
-
Doppelpartnerin verletzt: Williams-Comeback in London beendet
-
Preisschwankungen beim Tanken seit Beginn der Zwölf-Uhr-Regel "groß wie nie"
-
Leeres Auto rollt los: 77-Jähriger stirbt nach Unfall in Bayern
-
Papst Leo XIV. zum Abschluss von Spanien-Reise auf Kanaren eingetroffen
-
FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger
-
Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender
-
Deutscher Ethikrat gegen pauschales Social-Media-Verbot und für Schutzkonzepte
-
Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben
-
Wirtschafts-Studie zeichnet düsteres Bild vom deutschen Sozialstaat
-
Kollegin bei Floßfahrt sexuell belästigt: Anklage gegen Berliner Polizisten
-
Merz zu Reformen: Es muss weitergehen - Opposition prangert Unausgewogenheit an
-
Gebühr für Familiensitzplatz: Britische Aufsicht prüft Ryanair-Buchungsvorschrift
-
Thailand: Zwei chinesische Uiguren wegen Anschlags auf Schrein zum Tode verurteilt
-
Mutmaßlicher türkischer Linksextremist in Stuttgart vor Gericht
-
Erzeugerpreise für Landwirte im April deutlich gesunken
-
Grüne und Linke enttäuscht von Reform-Treffen von Koalition und Sozialpartnern
-
Taiwan: China dringt erstmals in Gewässer um Taiping-Insel ein
-
Haßelmann an Merz: Reißen Sie sich zusammen - "die Leute fühlen sich verarscht"
-
Ukrainisches Akw Saporischschja erneut von äußerer Stromversorgung abgeschnitten
-
AfD-Chefin Weidel rechnet mit Merz ab: "Abgesang eines Gescheiterten"
-
Linke prüft Klage gegen Heizungsgesetz
-
Miersch mahnt zu breitem Konsens für gerechte Sozialreformen
-
Merz kritisiert EU-Pläne für Finanzrahmen und fordert signifikante Änderungen
-
Bundesregierung begrüßt deutsche WM-Bewerbung
-
Toter Mann in Berliner Laden gefunden - Mordkommission ermittelt
-
Merz zu Reformen: Es ist schon viel geschehen - aber es muss weitergehen
Studie: Alle Geschlechter erleben Gewalt - Frauen aber schwerer und häufiger
Von psychischer und körperlicher Gewalt in Partnerschaften sind in Deutschland Männer und Frauen beinahe gleichermaßen stark betroffen - deutliche Geschlechterunterschiede zeigen sich jedoch bei sexueller Gewalt sowie bei der Schwere und Häufigkeit der Taten. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag vorgestellte umfassende Dunkelfeldstudie, die gemeinsam vom Familienministerium, Innenministerium und Bundeskriminalamt erarbeitet wurde.
Den Ergebnissen der Befragung zufolge erlebten 23,8 Prozent der Frauen und 23,3 Prozent der Männer in den zurückliegenden fünf Jahren psychische Gewalt in Paarbeziehungen oder ehemaligen Paarbeziehungen. Über die gesamte Lebenszeit erstreckte sich die Betroffenheit auf 48,7 Prozent der Frauen und 40,0 Prozent der Männer. Hier wurde etwa emotionale, kontrollierende und ökonomische Gewalt erfasst.
Bei der körperlichen Gewalt waren im Fünfjahreszeitraum mit 6,1 Prozent etwas mehr Männer als Frauen (5,2 Prozent) betroffen, bei der Lebenszeit waren es 18,0 Prozent der Frauen und 14,0 Prozent der Männer. Jedoch weisen Frauen bei beiden Gewaltformen "eine deutlich höhere Inzidenz und Schwere der Gewalt auf", heißt es in der Studie. Das heißt, die Anzahl der Gewalthandlungen und die Schwere der Übergriffe sind bei ihnen deutlich höher. Zudem empfinden sie in den Situationen "mehr Angst" als Männer.
Bei der sexuellen Gewalt zeigt sich ein anderes Bild: Hier sind Frauen mit 36,3 Prozent in den zurückliegenden fünf Jahren deutlich häufiger von sexueller Belästigung betroffen als Männer mit 16,3 Prozent. Innerhalb des Lebens hat jeder vierte Mann (23,5 Prozent) und mehr als jede zweite Frau (56,7 Prozent) sexuelle Belästigung ohne Körperkontakt erfahren - innerhalb und außerhalb von Partnerschaften.
Sexuelle Belästigung mit Körperkontakt haben bereits 40,8 Prozent der Frauen und 12,3 Prozent der Männer erlebt. Auch hier wiegen Schwere und Häufigkeit der Gewalt stärker als bei Männern.
"Es wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen" - dieser Satz begleitet häufig Angaben zu bestimmten Vorfällen und schränkt somit deren Aussagekraft massiv ein. Aus diesem Grund wurde die Dunkelfeldstudie als Gegenstück zum Hellfeld erstellt, welches sich nur auf Taten stützt, die auch zur Anzeige gebracht werden.
"Wir halten die Taschenlampe ins Dunkel", sagte Familienministerin Karin Prien (CDU) zur aktuellen Studie. Diese zeige auch, dass viele Frauen und Männer partnerschaftliche Gewalt erlebten, ohne dass sie sie jemals zur Anzeige bringen. Die reale Anzeigequote liegt demnach bei "deutlich unter fünf Prozent". Vor allem Frauen und Mädchen empfänden offenbar eine hohe Schwelle, Hilfe bei Polizei und Strafverfolgung zu suchen, sagte Prien.
Die letzte umfassende repräsentative Opferbefragung im Auftrag des Familienministeriums stammt von 2004 und umfasste nur Frauen. Diesmal wurden von Juli 2023 bis Januar 2025 insgesamt 15.479 Menschen zwischen 16 und 85 Jahren befragt und zwar Männer und Frauen. Verantwortlich für die Erhebung war das Institut Verian. Die Studie trägt den Namen "LeSuBiA" - "Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag".
Y.Shaath--SF-PST