-
Unbekannte wollen in Dresdner Zwinger einbrechen - Verdächtige flüchten
-
Trump: Unterstützung für Netanjahu hat diesem bei Wahl in Israel sehr geholfen
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Statistik: Mehr Patienten im vergangenen Jahr in Krankenhäusern behandelt
-
Neue Antisemitismusbeauftragte beklagt offen gelebten Judenhass in Deutschland
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Buenos Aires: Flávio Bolsonaro von Brasilien über Argentinien nach Ecuador gereist
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
Israels Wahlbehörde: Nach Auszählung von 50 Prozent der Stimmen führt Netanjahus Block
-
MLB: Milwaukee vergibt ersten Titel-Matchball
-
Trump kündigt "sehr bald" Treffen mit Putin und Selenskyj an
-
NHL: Sturm weiter auf Kurs - Dämpfer für Peterka und Stützle
-
NBA: Nächste Pleite für Wagner und Brooklyn
-
Sabitzer sorgt für gutes BVB-Gefühl vor Klassiker
-
Dreesen: Bayern bei Kane-Vertrag "in der Detailarbeit"
-
Nach knappem Wahlausgang in Israel beanspruchen beide Blöcke die Regierungsbildung
-
Kurz vor Midterms: Rubio begleitet Trump bei Wahlkampfauftritt in Texas
-
Merz im Rahmen seiner Asien-Reise in Japan
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Netanjahu will "starke" neue rechtsgerichtete Regierung bilden
-
Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen
-
Kongo meldet mehr als 10.000 Ebola-Fälle und Tausende Tote
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Oppositionsführer Eisenkot will nach Israel-Wahl neue Regierung bilden
-
الأردن يعلن القبض على ثلاثة متهمين بهجوم كنيسة الكرك
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Özdemir kritisiert Audi-Chef wegen Auftritts an Trumps Seite
-
استقالة رئيس ونائب رئيس وعضوين من مجلس إدارة يونيكاي للأغذية
-
Israel-Wahl: Opposition leicht vorne - schwierige Regierungsbildung erwartet
-
دبي تستقبل أبطال الدول قبيل نهائيات تحدي القراءة العربي 2026
-
Tödliche Schlägerei nach Rockkonzert in der Schweiz wird untersucht
-
Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist
-
Wahlergebnisse in Brasilien und Serbien prägen den politischen Wochenauftakt
-
افتتاح وقف المحميد في دبي لدعم الأسر محدودة الدخل والحالات الإنسانية
-
Porsche verbessert Ergebnis trotz deutlich schwächerer Verkäufe
-
صقر غباش يدعو بريكس إلى تعميق أثرها في التوازن والتنمية الدوليين
-
Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder
-
Pistorius führt Politiker-Ranking an, AfD bleibt stärkste Partei
-
Regierungskreise: USA wollen Flávio Bolsonaro und seiner Familie Visa geben
-
برج خليفة يضيء احتفاءً بمرور 15 عاماً على مبادرة فاطمة بنت محمد بن زايد
-
Hubig sieht Klärungsbedarf bei Dobrindts Vergesellschaftungsgesetz
-
Regierungskreise: Trump will laxere Klimaauflagen für Öl- und Gassektor bei Methan
-
وفد إماراتي يزور التشيك لبحث الأمن الغذائي والابتكار الزراعي
-
Podcast „Radio Migrant“ erzählt Arbeitsmigration aus Sicht der Betroffenen
-
Wahlprognosen in Israel: Opposition leicht vorne - aber ohne Mehrheit
-
المجلس الوطني الاتحادي يشارك في اجتماع برلماني دولي لمجموعة بريكس
-
Gericht lehnt vorzeitige Haftentlassung von Beate Zschäpe ab
-
Berliner SPD-Spitze will Mitgliederentscheid über Koalition mit Linken und Grünen
-
Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah
-
جائزة الأمير ألبرت الثاني تكرم ابتكار مبادرات محمد بن راشد في العمل الخيري
Touristik- und Reisebranche trotzt der Krise
Der Touristik- und Reisebranche geht es angesichts der schlechten Stimmung in der Gesamtwirtschaft verhältnismäßig gut: Die Ausgaben deutscher Verbraucher beim Buchen von Urlaubsreisen erreichten laut dem Deutschen Reiseverband 2024 einen neuen Höchststand. Für die anstehende Urlaubssaison werden mehr touristische Flüge angeboten denn je. Die allgemein eher schlechte Verbraucherstimmung hinterlässt jedoch auch Spuren - so steigt die Nachfrage besonders bei günstigen Reisezielen und während der Reise sind Verbraucher bei weiteren Ausgaben zurückhaltender.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Reisen für 83,4 Milliarden Euro gebucht, wie das Marktforschungsinstitut Yougov im Auftrag des Deutschen Reiseverbands (DRV) ermittelte. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 5,6 Prozent mehr. Besonders stark nachgefragt waren demnach Auslands- und Fernreisen sowie Kreuzfahrten. Die Ergebnisse wurden am Montag zum Auftakt der Reisefachmesse ITB in Berlin vorgestellt.
Die Ausgaben für die Buchung von Pauschal- und sogenannten Bausteinreisen stiegen um sieben Prozent auf 40 Milliarden Euro. Damit entfiel knapp die Hälfte der Buchungskosten auf den Bereich des organisierten Reisens. Die Ausgaben für Fluss- und Hochseekreuzfahrten stiegen um fünf Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Bei selbst organisierten Reisen gab es einen Anstieg um vier Prozent.
Die Gesamtausgaben deutscher Verbraucher für mehrtägige Urlaubs- und Privatreisen stiegen um 3,7 Prozent auf fast 115 Milliarden Euro. Darin enthalten sind auch die Ausgaben im Zielgebiet und für dortige Reiseleistungen wie etwa Ausflüge - hier sparen den Angaben nach die Verbraucher besonders häufig.
"Gerade in diesen sehr herausfordernden Zeiten spielt der Urlaub eine ganz besondere Rolle", erklärte DRV-Präsident Norbert Fiebig. "Auch wenn die Konsumneigung insgesamt rückläufig ist, erfüllen sich die Menschen ihre Reisewünsche und sparen lieber bei anderen Ausgaben." Damit einher geht laut Fiebig auch der Trend zur "gut abgesicherten, klassischen Pauschalreise".
Das gesteigerte Sicherheitsbedürfnis spiegelt sich auch in einer ADAC-Umfrage zum Reiseverhalten wider: Demnach spielt die unkomplizierte Anreise in den Urlaub für Reisende aus Deutschland eine zentrale Rolle bei der Buchung. 74 Prozent der Befragten nannten dies als wichtiges Kriterium. Erst dahinter folgen Wünsche nach einer intakten Natur (58 Prozent) oder einer günstigen Reise (48 Prozent).
Dass das Geld bei vielen Verbrauchern "nicht mehr ganz so locker" sitze, zeige sich auch bei der Wahl der Reiseziele, führte DRV-Chef Fiebig aus. Demnach stieg die Nachfrage insbesondere für traditionell preisgünstigere Ziele wie Tunesien, Bulgarien und Ägypten.
Von der Tendenz hin zu mehr Auslandsreisen profitiert auch der Flugverkehr. Im anstehenden Sommer werden laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) 3,3 Prozent mehr touristische Flüge angeboten als im Vorjahr. Im Vergleich zu vor der Corona-Pandemie beträgt der Anstieg sogar 5,8 Prozent, während der Flugverkehr insgesamt immer noch 18 Prozent unter dem Niveau vor der Vor-Krisen-Niveau liegt.
Das Wachstum bei touristischen Flügen kommt laut DLR besonders kleineren Flughäfen wie Memmingen oder Weeze zugute. Große Drehkreuze wie Frankfurt am Main oder München verzeichneten hingegen nur eine "moderate" Zunahme.
Die allermeisten Flüge ab Deutschland haben ein Ziel in Europa. In diesem Sommer wird der Anteil knapp 89 Prozent betragen, so das DLR. Beliebte Urlaubsländer bleiben Spanien, die Türkei, Italien und Griechenland. Bulgarien und Rumänien verzeichnen demnach überdurchschnittliche Wachstumsraten.
Y.AlMasri--SF-PST