-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
الزيتون الفلسطيني بين خسائر الحرب والاستهداف المتكرر للأرض
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
تحولات الشرق الأوسط تضع مستقبل الدولة الفلسطينية أمام مخاطر جديدة
-
البنتاغون يقدر كلفة الحرب مع إيران بأكثر من 47 مليار دولار
-
Hochgeschwindigkeitszüge kollidieren in Spanien: Mindestens 30 Todesopfer
-
Bolsonaro setzt sich nach Wahlniederlage aus Brasilien ab - Aufenthaltsort unklar
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
اعتقال 17 فلسطينياً بالضفة وإخطارات تمهد لهدم منزلين في نابلس
-
Behörden: Zahl der Toten bei Zugunglück in Spanien steigt auf mindestens 30
-
Merz: Deutschland wird Rüstungskooperation mit Japan verstärken - Kampfjetbau ausloten
-
أربع وفيات و15 إصابة بالتهاب السحايا البكتيري بين أطفال غزة
-
المدن والأرياف والضواحي ترسم معركة السيطرة على الكونغرس الأميركي
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
فليتوود يقصي آرسنال بركلات الترجيح من كأس الرابطة الإنجليزية
-
Nach Ausschreitungen in Frankreich: Randalierer sollen für Schäden zahlen
-
Bundespolizei fasst falsche Diplomaten an Münchner Flughafen
-
Ukrainischer Präsident Selenskyj wird in Hessen mit Medaille geehrt
-
Polizei schießt bei Übung auf Bundeswehrsoldaten: Ermittlungen eingestellt
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Israels Wahlbehörde: Netanjahus Block führt nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen
-
Auch Real entschuldigt sich bei China für Mbappé-Kommentar
-
Klaveness: FIFA-Kandidatur "kein wirkliches Thema" für mich
-
صربيا ترفع مستوى التأهب بعد هجوم بسكاكين أمام سفارة إسرائيل
-
Angreifer vor israelischer Botschaft in Serbien erschossen - Israel spricht von "Terroranschlag"
-
توقعات بتثبيت الفائدة الأميركية رغم تسارع التضخم وصعود الطاقة
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Unbekannte wollen in Dresdner Zwinger einbrechen - Verdächtige flüchten
-
Trump: Unterstützung für Netanjahu hat diesem bei Wahl in Israel sehr geholfen
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Statistik: Mehr Patienten im vergangenen Jahr in Krankenhäusern behandelt
-
Neue Antisemitismusbeauftragte beklagt offen gelebten Judenhass in Deutschland
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Buenos Aires: Flávio Bolsonaro von Brasilien über Argentinien nach Ecuador gereist
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
Israels Wahlbehörde: Nach Auszählung von 50 Prozent der Stimmen führt Netanjahus Block
-
MLB: Milwaukee vergibt ersten Titel-Matchball
-
Trump kündigt "sehr bald" Treffen mit Putin und Selenskyj an
-
NHL: Sturm weiter auf Kurs - Dämpfer für Peterka und Stützle
-
NBA: Nächste Pleite für Wagner und Brooklyn
-
Sabitzer sorgt für gutes BVB-Gefühl vor Klassiker
-
Dreesen: Bayern bei Kane-Vertrag "in der Detailarbeit"
-
Nach knappem Wahlausgang in Israel beanspruchen beide Blöcke die Regierungsbildung
-
Kurz vor Midterms: Rubio begleitet Trump bei Wahlkampfauftritt in Texas
-
Merz im Rahmen seiner Asien-Reise in Japan
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Netanjahu will "starke" neue rechtsgerichtete Regierung bilden
-
Nach jordanischen Vergeltungsangriffen: Damaskus und Amman wollen Krise beilegen
-
Kongo meldet mehr als 10.000 Ebola-Fälle und Tausende Tote
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
Industrieproduktion fällt im Dezember auf niedrigsten Stand seit Corona-Pandemie
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Dezember erneut gesunken und auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Pandemie gefallen. Preisbereinigt ging die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Vergleich zu November um 2,4 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Über das gesamte Jahr 2024 sank sie demnach um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
"Die negative Entwicklung der Produktion im Dezember 2024 ist insbesondere auf den Rückgang in der Automobilindustrie (minus 10,0 Prozent) zurückzuführen", erklärten die Statistiker. Auch die Produktion in der Maschinenwartung und -montage sank stark (minus 10,5 Prozent). Die Metallindustrie produzierte im Dezember 4,6 Prozent weniger als im November, die Chemieindustrie 3,2 Prozent und der Maschinenbau 1,7 Prozent weniger. Die Phamaindustrie legte hingegen um 11,6 Prozent zu.
Im November hatte das Statistikamt einen Anstieg der Produktion verzeichnet. Den Wert korrigierte es nun leicht nach unten auf 1,3 Prozent. Im weniger volatilen und damit aussagekräftigeren Dreimonatsvergleich ergibt sich für das vierte Quartal ein Produktionsrückgang um 0,9 Prozent.
Über das gesamte Jahr 2024 gesehen habe sich der bereits im Jahr 2023 beobachtete Abwärtstrend fortgesetzt, erklärte das Statistikamt weiter. Die reine Industrieproduktion ohne Energieerzeugung und Baugewerbe sank demnach um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Energieerzeugung und Baugewerbe verzeichneten jeweils einen Rückgang um 3,2 Prozent.
"Zum Jahresende ist noch keine konjunkturelle Erholung in der Industrie erkennbar", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. "Die Auftragseingänge legten zuletzt zwar spürbar zu, sind aber nach wie vor von starken monatlichen Schwankungen bei den Großaufträgen geprägt." Nils Jannsen vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel resümierte: "2024 war ein Jahr zum Vergessen für die deutsche Industrie."
"Die deutsche Industrie hat die Talsohle noch nicht durchschritten", erklärte auch Sebastian Dullien, vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. "Besonders besorgniserregend ist, dass zwei der zentralen Branchen des Verarbeitenden Gewerbes, der Maschinenbau und die Automobilindustrie, erneut Schwäche zeigten - sowohl für den Monat Dezember als auch im Gesamtjahr 2024."
Durch die Zoll-Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump "droht der deutschen Industrie ein weiterer Rückschlag", fügte Dullien hinzu. "Simulationen des IMK zeigen, dass das deutsche BIP bei einem Handelskrieg um gut ein Prozent niedriger ausfallen könnte." Der ING-Analyst Carsten Brzeski sieht die Gefahr weniger in den Auswirkungen auf die deutschen Exporte, als in der Gefahr, dass "Unternehmen ihre Produktion in die USA verlagern".
X.Habash--SF-PST