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Zahl der Firmenpleiten bleibt Anfang des Jahres auf hohem Niveau
Die Zahl der Firmenpleiten ist auch zu Beginn des neuen Jahres hoch geblieben. Mit 1342 Unternehmensinsolvenzen lag der Wert im Januar "nahezu exakt" auf dem Niveau der beiden Vormonate, wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Donnerstag mitteilte. Einen erneuten Anstieg erwarten die Forscherinnen und Forscher in den kommenden zwei Monaten nicht.
Im Januar dieses Jahres gab es den Angaben nach 24 Prozent mehr Firmenpleiten als im gleichen Monat 2024. Einen durchschnittlichen Januar der Jahre 2016 bis 2019 übertraf der aktuelle Wert gar um 49 Prozent.
Die Frühindikatoren des Instituts sanken im Januar und Dezember unter den Wert des Novembers, weshalb die Forschenden für Februar und März mit stagnierenden Insolvenzzahlen rechnen.
Das Forschungsinstitut wertet für seinen monatlichen Insolvenztrend die aktuellen Insolvenzbekanntmachungen der deutschen Registergerichte aus und verknüpft sie mit Bilanzkennzahlen betroffener Unternehmen. Zusätzlich erhebt das IWH Frühindikatoren, die dem Insolvenzgeschehen zwei bis drei Monate vorausgehen.
G.AbuHamad--SF-PST