-
250 Jahre USA: Trump dreht Ehrenrunde bei Autorennen in Washington
-
Gesundheitsminister Linnemann will nicht bei Rentenansprüchen pflegender Angehöriger sparen
-
Fall Arday: US-Botschafter in Belgien kritisiert Suspendierung von US-Forscher
-
EVG droht mit Streiks im Regionalverkehr - Bahngewerkschaft macht Druck bei Gesetz zu Sicherheit
-
Merz nennt vor Kabinettsklausur Wachstum und Beschäftigung "das wichtigste Thema"
-
VW-Chef ruft Mitarbeiter wegen Konzern-Krise zum Zusammenhalt auf
-
Test bestanden: Schröder und Co. holen Supercup
-
Bayerns Titeljäger gewinnen den Supercup
-
Hinweise auf Markteinführung von selbsfahrendem Taxi von Tesla verdichten sich
-
Ermittlungen auf Hochtouren nach Schwert-Angriff an schwedischer Schule mit einer Toten
-
Demichelis feiert erfolgreiches RB-Debüt
-
"Krieg": Neue US-Zölle gegen Kanada nach Scheitern von Verhandlungen in Kraft getreten
-
Berlin chancenlos: Magdeburg gewinnt Supercup
-
Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - Kanzler-Auftritt von Pfiffen begeleitet
-
CONCACAF: Infantino soll sich von Jugendturnier fernhalten
-
Stach schießt Leeds zum Sieg - ManUnited blamiert sich
-
Füllkrug trifft beim Comeback: Bremen locker weiter
-
SV Elversberg nach Sieg in Duisburg weiter
-
Hoffenheim ohne Probleme in Aue
-
Formel 1: Norris in Zandvoort auf der Pole
-
US Open: Alcaraz und Williams als Mixed-Team
-
Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - "Das ist der Klimawandel"
-
Palästinensergebiete: Frühere Diplomaten fordern Paris und London zum Handeln auf
-
"Demütigung": ManUnited verliert bei Aufsteiger Hull
-
Südkorea schickt erstes Containerschiff durch die Arktis
-
FC Augsburg müht sich in Cottbus in die zweite Pokalrunde
-
Effizient in Wiesbaden: Bayer gewinnt bei Martinez-Debüt
-
Wadephul wirft Russland bei Ukraine-Besuch "wahllosen Mord an Zivilisten" vor
-
Nach BSW-Streit um Koalition: Thüringer CDU bestätigt Voigt als Parteichef
-
Russell gewinnt Sprint in Zandvoort
-
Hohe Spritpreise: Klingbeil dringt auf Übergewinnsteuer für Ölkonzerne
-
Russell gewinnt Sprint in Zandvoort - Antonelli Dritter
-
Wadephul kündigt bei Ukraine-Besuch weitere deutsche Hilfe und Gespräch mit Rubio an
-
"Spiegel": Klingbeil startet weiteren Vorstoß für Übergewinnsteuer auf EU-Ebene
-
Antisemitismusbeauftragter Klein fordert "echte Gestaltungsrechte" für das Amt
-
Wadephul sagt Ukraine Hilfe zur Vorbereitung auf den Winter zu
-
Umfrage vor Abgeordnetenhauswahl sieht Linke in Berlin klar vorn
-
Wadephul-Besuch in Kiew: Tägliche Bilder der Zerstörung dürfen niemanden kalt lassen
-
Ausschreitungen in Mannheim: 35 Polizisten verletzt
-
Auswärtiges Amt: Bundesaußenminister Wadephul zu Gesprächen in die Ukraine gereist
-
US-Premiere: Tiafack gewinnt gegen Zavala durch K.o.
-
Erneut russische Luftangriffe auf die Ukraine - Mindestens zwei Tote
-
Barcala lobt Bühl: "Wieder eine der Schlüsselspielerinnen"
-
Mumbrú fordert: Gegen Kroatien muss mehr kommen
-
"Dann hört der Spaß auf": Entsetzen nach Tumulten in Mannheim
-
Nach Scheitern von Verhandlungen: Neue US-Zölle gegen Kanada in Kraft getreten
-
Keine Einigung im Zollstreit zwischen den USA und Kanada
-
Ministerpräsident Schulze schließt AfD-Mehrheit durch Überläufer aus der CDU aus
-
SPD besteht bei Steinmeier-Nachfolge auf Nominierung einer Frau
-
Merz besucht Hürtgenwald nach schwerem Waldbrand
Studie: 600 Milliarden Euro nötig bis 2030 für Erreichen der Klimaziele
Für eine rasche Energiewende sind einer Studie zufolge bis 2030 geschätzt 602 Milliarden Euro nötig. Jährlich wären das 54 bis 57 Milliarden Euro, heißt es im neuen "Fortschrittsmonitor Energiewende", den die Energiebranche und die Unternehmensberatung EY am Montag vorstellten. 2021 wurden demnach aber lediglich 14,5 Milliarden Euro investiert. Die Branche forderte von der Politik daher, Hemmnisse zu beseitigen.
Für den Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten mit Erneuerbaren Energien sind laut Studie bis 2030 rund 351 Milliarden Euro nötig, für den Ausbau der Strom-Übertragungsnetze 126 Milliarden Euro. Der Aufbau der Erzeugungskapazitäten für klimaneutrale Gase benötigt demnach zwölf Milliarden Euro und die Förderung der E-Mobilität durch den Ausbau der öffentlichen Elektro-Ladeinfrastruktur neun Milliarden Euro. Die verbleibenden 104 Milliarden Euro entfallen etwa auf Verteilnetze oder Kraftwerke.
Diese Ausgaben würden für eine erhebliche Wertschöpfung bei Anlagenbauern und Herstellern der Investitionsgüter sorgen, beispielsweise von Windturbinen oder Solarpanelen, heißt es in der Studie. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und EY schätzen die so ausgelösten Wertschöpfungseffekte allein für Deutschland auf durchschnittlich knapp 33 Milliarden Euro jährlich. Das entspräche einem Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung des Landes.
Doch die tatsächlichen Investitionen bleiben aktuell deutlich hinter den erforderlichen Ausgaben zurück. 2021 seien so nur rund 14,5 Milliarden Euro investiert und damit nur 8,6 Milliarden Euro an Wertschöpfung realisiert worden, heißt es in der Studie. Die Gründe dafür sind demnach der "alarmierende Fachkräftemangel", fehlende Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und Seltene Erden, die mangelnde Verfügbarkeit von Flächen sowie langwierige und aufwendige Genehmigungs- und Bauverfahren.
In der Studie wird ein "Genehmigungsklimaindex" errechnet - er steht laut Umfrage bei 4,4 und damit "schlecht". Viele Befragte hätten den Eindruck, dass Kommunen Prozesse zum Teil bewusst verzögerten oder dass die Energiewende auf politischer und behördlicher Seite kaum Unterstützer habe, heißt es. Größtes Hindernis sei neben dem Planungsrecht der Artenschutz.
"Mit dem bisherigen Tempo können die Klimaziele nicht erreicht werden", sagte BDEW-Chefin Kerstin Andreae am Montag. Die Bundesregierung müsse alle bestehenden Hemmnisse für die Energie- Wärme- und Verkehrswende beseitigen, forderte sie. "Konkret bedeutet das: Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen, mehr Flächen für erneuerbare Erzeugungsanlagen, Netze und Ladeinfrastruktur bereitstellen, einen Markt für Wasserstoff schaffen."
Die Bundesregierung habe zwar wichtige Verbesserungen auf den Weg gebracht, um Planung und Genehmigung zu beschleunigen. Es müsse jedoch noch viel mehr passieren. "Das gilt insbesondere für die schnellere Bereitstellung der benötigten Flächen für Erneuerbare Energien."
Die Bundesregierung will bis 2030 die CO2-Emissionen um 65 Prozent verringern. Bis 2045 soll die Treibhausgasneutralität erreicht werden. Den Anteil der Erneuerbaren Energien im Strommarkt will sie bis 2030 auf mindestens 80 und bis 2045 auf 99 Prozent zu steigern. 2020 betrug dieser Anteil 44,2 Prozent, 2021 nur noch 40,6 Prozent.
T.Samara--SF-PST