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Fast zwölf Prozent der Firmen des Einzelhandels in Existenznot
Im Einzelhandel sehen sich derzeit 11,8 Prozent der Firmen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Damit stieg dieser Wert im November noch einmal leicht an, nachdem er im Oktober schon bei 11,6 Prozent gelegen hatte, wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag mitteilte. "Viele Unternehmen im Einzelhandel blicken mit Sorge auf das anstehende Weihnachtsgeschäft", erklärte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe.
Der Einzelhandel war damit erneut am stärksten betroffen. In der gesamten Wirtschaft berichteten demnach 7,9 Prozent der Firmen von einer existenzbedrohenden Situation. Im Oktober waren es 7,5 Prozent.
Bei den Dienstleistern stieg der Anteil deutlich von 7,7 auf 8,9 Prozent, besonders bei Selbstständigen und Hotels. Auch in vielen energieintensiven Branchen ist die Not wegen der hohen Energiepreise groß - so stieg etwa der Wert in der Chemieindustrie von 5,9 auf 12,4 Prozent. Keine Sorgen um ihre Existenz macht sich hingegen die Branche der Rechts- und Steuerberatung.
P.Tamimi--SF-PST