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Großbritannien will Flüssigkeitsvorschriften für Flugverkehr lockern
Bei Sicherheitskontrollen an Flughäfen sorgen sie immer wieder für Ärger und lange Schlangen - nun plant Großbritannien für das Jahr 2024 eine Lockerung der Vorschriften für Flüssigkeiten im Handgepäck. Die Obergrenze für Flüssigkeiten im Kabinengepäck solle auf zwei Liter angehoben werden, teilte das Verkehrsministerium am Donnerstag in London mit. Elektronische Geräte wie Laptops sollen zudem bei der Kontrolle nicht mehr extra ausgepackt werden müssen.
Die neuen Regeln sollen nach den Vorstellungen der Regierung ab Juni 2024 an britischen Flughäfen gelten. Ein entsprechender Gesetzentwurf solle noch am Donnerstag ins Parlament eingebracht werden.
Derzeit sind aus Sicherheitsgründen an internationalen Flughäfen weltweit nur Behälter mit Flüssigkeiten von bis zu 100 Milliliter im Handgepäck erlaubt, sie müssen zudem für die Kontrolle in einen eigenen durchsichtigen Beutel gepackt werden. Damit soll verhindert werden, dass Flüssigsprengstoff an Bord von Flugzeugen gerät.
Laut britischer Regierung kann dies aber inzwischen auch durch neue Sicherheitstechnik verhindert werden. Die entsprechenden Kontrollgeräte sollten innerhalb von zwei Jahren an allen großen Flughäfen des Landes installiert werden, kündigte das Verkehrsministerium an.
J.AbuShaban--SF-PST