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Lügen oder guter Glaube? Einstiges Krypto-Wunderkind Bankman-Fried vor Gericht
Die Anklage wirft ihm "Lügen" und "Betrug" vor, die Verteidigung spricht von Geschäften "in gutem Glauben": Beim Prozess gegen den Gründer der insolventen Kryptowährungsplattform FTX, Sam Bankman-Fried, wird dessen Verhalten höchst unterschiedlich bewertet. Der heute 31-Jährige habe "massiven Betrug" begangen, indem er Geld der FTX-Kunden für eigene Zwecke missbrauchte, sagte Staatsanwalt Thane Rehn am Mittwoch beim zweiten Verfahrenstag vor einem New Yorker Bundesgericht. "Sam hat niemanden betrogen", erwiderte einer seiner Anwälte.
Verivox: Gaspreise deutlich niedriger als im Vorjahr - Niveau aber weiter hoch
Die Heizperiode beginnt in diesem Herbst auf einem deutlich niedrigeren Preisniveau als noch vor einem Jahr. Die Kosten für Erdgas fielen im Jahresvergleich um durchschnittlich 43 Prozent, die Heizölpreise um rund ein Viertel, wie eine am Donnerstag vorgestellte Auswertung des Vergleichsportals Verivox zeigt. Eine Kilowattstunde (kWh) Gas kostete demnach vor einem Jahr im bundesweiten Durchschnitt 20,54 Cent, zuletzt waren es 11,73 Cent.
SPD-Fraktion erwartet noch im Oktober Einigung bei Industriestrompreis
Die SPD-Fraktion zeigt sich zuversichtlich, dass in der Diskussion um einen Industriestrompreis noch in diesem Monat eine Einigung gelingt. "Wir brauchen zügig eine wirksame Strompreisbrücke, insbesondere für energieintensive Betriebe", sagte SPD-Fraktionsvize Achim Post der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Die Gespräche dazu in der Regierung und den Ampel-Fraktionen liefen und er erwarte, "dass im Verlaufe dieses Monats eine Lösung steht".
Deutsche Exporte im August erneut gesunken - Starkes Minus im Jahresvergleich
Die deutschen Exporte sind im August erneut gesunken: Die Ausfuhren gingen verglichen mit dem Vormonat Juli um 1,2 Prozent zurück, im Jahresvergleich war sogar ein Minus von 5,8 Prozent zu verzeichnen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Importe gingen verglichen mit Juli leicht um 0,4 Prozent zurück und fielen um deutliche 16,8 Prozent im Jahresvergleich.
Bundesnetzagentur warnt vor Restrisiken im Winter und ruft zum Energiesparen auf
Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat trotz der verbesserten Energieversorgung in diesem Winter vor "Restrisiken" gewarnt und zum Energiesparen aufgerufen. "Die Ausgangssituation zu Beginn der kommenden Heizperiode ist im Hinblick auf die Speicherfüllstände und die Bezugsquellen für Erdgas deutlich besser als im vergangenen Herbst", sagte Müller der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vom Donnerstag. "Aber es gibt Restrisiken, etwa einen sehr kalten Winter."
Emeritierter US-Professor besucht Galápagos-Inseln im Darwin-Kostüm
Mit einem langen grauen Bart und einem altmodischen braunen Anzug beobachtet ein Mann, der Forscherlegende Charles Darwin täuschend ähnlich sieht, auf den Galápagos-Inseln Meerechsen und Blaufußtölpel: Zwei Jahrhunderte nach dem Besuch des britischen Naturforschers auf der Inselgruppe hat ein pensionierter US-Professor einen Teil von Darwins Reise wiederholt - und sich dabei wie sein Idol aus dem 19. Jahrhundert verkleidet.
Kabinett erlaubt erneut Betrieb alter Kohlemeiler bei Gasknappheit im Winter
Sollte es im anstehenden Winter zu Problemen bei der Versorgung mit Erdgas kommen, könnten alte Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen werden. Das Bundeskabinett billigte am Mittwoch in Berlin eine "befristete Verlängerung der Versorgungsreserve als vorsorgliches Absicherungsinstrument". In der Reserve befindliche Kohlemeiler können dann im Fall einer Gasmangellage Strom produzieren, um Gas in der Stromproduktion einzusparen.
Auswertung von Versicherern: Reparatur von Autos wird immer teurer
Die Reparatur von Autos wird immer teurer und setzt dabei zugleich die Versicherungen unter Druck. Gründe dafür sind hohe Preise für Ersatzteile sowie stark gestiegene Stundenlöhne in den Werkstätten, wie eine am Mittwoch vorgestellte Studie des Gesamtverbands der Versicherer ergab. Demnach kosteten Arbeiten an der Mechanik, der Elektrik oder der Karosserie im vergangenen Jahr im Schnitt 173 Euro pro Stunde - 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Mehr als tausend Migranten erreichen in Mexiko mit Zug Grenze zu den USA
Mehr als tausend Migranten sind tagelang auf den Waggon-Dächern eines Güterzuges quer durch Mexiko an die Grenze zu den USA gefahren. Nach ihrer zehntägigen Reise in der Hoffnung, in die USA zu gelangen, erreichten sie am Dienstag die mexikanische Grenzstadt Ciudad Juárez. Als sie in der Stadt ankamen, warfen die hauptsächlich aus Venezuela stammenden Flüchtlinge ihr Gepäck auf den Boden und sprangen vom Zug.
Subventionen für chinesische E-Autobauer: EU-Kommission präzisiert ihre Vorwürfe
Die EU-Kommission hat offiziell ihre Wettbewerbsuntersuchung wegen mutmaßlich wettbewerbsschädigender Subventionen für chinesische E-Autohersteller eingeleitet und ihre Vorwürfe gegen Peking präzisiert. Sie habe ausreichende Hinweise darauf, dass europäischen Herstellern durch staatliche Mittel Chinas Schaden entstehen könnte, erklärte die Brüsseler Behörde am Mittwoch. Insbesondere gebe es "Beweise" dafür, dass chinesischen Unternehmen "Darlehen, Exportkrediten und Kreditlinien staatlicher Banken gewährt wurden".
US-Autobauer: General Motors mit starkem Umsatzplus - Stellantis leicht im Minus
Der US-Autobauer General Motors hat im dritten Quartal deutlich mehr Fahrzeuge verkauft, während der Umsatz des Konkurrenten Stellantis leicht zurückgegangen ist. GM meldete am Dienstag um 21 Prozent höhere Verkaufszahlen als im Vorjahresquartal. Stellantis, der Zusammenschluss aus Fiat Chrysler und Peugeot, verkaufte in den USA hingegen ein Prozent weniger. Beide Konzerne sind, wie auch der dritte große US-Autohersteller Ford, seit Mitte September von Streiks betroffen.
Philippinen heben Deckelung der Reispreise wieder auf
Die philippinische Regierung hat die Preisobergrenze für Reis rund einen Monat nach ihrer Einführung wieder aufgehoben. Präsident Ferdinand Marcos sprach am Mittwoch von der "richtigen Zeit" für diese Maßnahme und kündigte gleichzeitig an, arme Bevölkerungsteile und die Landwirtschaft weiterhin unterstützen zu wollen. Im Kampf gegen die Inflation hatte die Regierung die Reispreise Anfang September auf 41 Pesos (rund 68 Cent) beziehungsweise 45 Pesos für qualitativ höherwertigen Reis gedeckelt.
Makler melden erstmals seit über einem Jahr steigende Nachfrage nach Immobilien
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Deutschland ist im dritten Quartal nach Angaben von Marktbeobachtern erstmals seit über einem Jahr wieder gestiegen. Sie habe sich im Vorquartal bereits stabilisiert und nun leicht um 0,2 Prozent zugelegt, erklärte der Immobiliendienstleister McMakler am Mittwoch. Analysen von Marktexperten des Unternehmens zufolge stabilisierten sich auch die Preise: Der durchschnittliche Rückgang habe sich merklich auf 0,6 Prozent abgebremst.
Umfrage: Unternehmen nach Musk-Übernahme weniger auf X aktiv
Seit der Twitter-Übernahme durch Elon Musk hat die Plattform einer Umfrage zufolge für Unternehmen in Deutschland an Bedeutung verloren. 43 Prozent der Firmen, die auf der inzwischen in X umbenannten Kurznachrichten-Plattform aktiv sind, gaben an, mittlerweile weniger zu posten als noch vor einem Jahr, wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch erklärte. 36 Prozent der Unternehmen schalteten zudem weniger Werbeanzeigen auf X.
Pestizid Chlorpyrifos-methyl bleibt in der EU verboten
Das Pestizid Chlorpyrifos-methyl bleibt in der Europäischen Union verboten. Das Gericht der EU wies am Mittwoch die Klagen eines spanischen und eines portugiesischen Herstellers von Pflanzenschutzmitteln gegen die Nichterneuerung der Genehmigung ab. 2020 hatte die EU-Kommission entschieden, die Schädlingsbekämpfungsmittel Chlorpyrifos und Chlorpyrifos-methyl zu verbieten. (Az. T-77/20)
Mehr als acht Prozent Quer- und Seiteneinsteiger an allgemeinbildenden Schulen
An deutschen Schulen unterrichten immer mehr Quer- und Seiteneinsteiger. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch bekanntgab, traf das im Schuljahr 2021/2022 auf jede zwölfte Lehrkraft an allgemeinbildenden Schulen zu. 60.800 der insgesamt 709.000 Lehrkräfte hatten demnach keine anerkannte Lehramtsprüfung - das waren 8,6 Prozent.
Umfrage: Viele Industrieunternehmen erwarten höhere Kosten im laufenden Jahr
Viele Unternehmen aus der Industrie rechnen einer Umfrage nach mit weiterhin steigenden Kosten im laufenden Geschäftsjahr. Insgesamt zwei Drittel (66 Prozent) der befragten Firmen des produzierenden Gewerbes gehen demnach von höheren Ausgaben als im Vorjahr aus, wie die Unternehmensberatung FTI-Andersch am Mittwoch mitteilte. Besonders betroffen sind demnach die deutschen Autozulieferer - hier erwarteten 73 Prozent steigende Kosten.
Ifo: Die meisten Firmen planen trotz Homeoffice keine kleineren Büroflächen
Die meisten Unternehmen planen trotz der Verbreitung von Homeoffice keine Verkleinerung ihrer Büroflächen. Wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch mitteilte, wollen nur 9,1 Prozent aller Firmen hier Änderungen vornehmen. "Die überwältigende Mehrheit der Unternehmen lässt ihre Büroflächen unverändert", erklärte das Institut. Es gibt jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Branchen, in einzelnen Bereichen planen bis zu 40 Prozent der Firmen Verkleinerungen.
Betrugsprozess gegen einstiges Krypto-Wunderkind Sam Bankman-Fried begonnen
Mit der Auswahl der Geschworenen hat in New York der Betrugsprozess gegen den Gründer der insolventen Kryptowährungsplattform FTX, Sam Bankman-Fried, begonnen. Der einst als Krypto-Wunderkind gefeierte 31-Jährige erschien am Dienstag zum Prozessauftakt vor einem Bundesgericht in der Millionenstadt. Die Bundesjustiz wirft ihm vor, Kunden um Milliarden von Dollar betrogen und Investoren in die Irre geführt zu haben.
EU-Kommission will kritische Technologien schützen
Im Bemühen um eine größere Unabhängigkeit von China hat die EU-Kommission eine Risikountersuchung zu vier sogenannten kritischen Technologien angekündigt. Auf der am Dienstag veröffentlichten Liste stehen Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Quantencomputer und Biotechnologien wie Gentechnik. Die Kommission will die betroffenen Bereiche vor möglichen Konkurrenten wie China schützen.
EU-Parlament ebnet Weg für neue Medienaufsicht
Das EU-Parlament hat den Weg für eine europaweite Medienaufsicht geebnet. Die Abgeordneten stimmten am Dienstag in Straßburg mehrheitlich für einen Gesetzesvorschlag, der eine "politisch unabhängige" Medienbehörde vorsieht. Zudem will das Parlament die Rechte von Journalisten bei staatlichen Einflussversuchen stärken.
Türkische Behörden nehmen weitere dutzende kurdische Aktivisten fest
Die türkischen Sicherheitsbehörden gehen nach dem Selbstmordanschlag im Zentrum der Hauptstadt Ankara verstärkt gegen kurdische Aktivisten vor. In 16 Provinzen im überwiegend von Kurden bewohnten Südosten des Landes seien insgesamt 67 "Mitglieder terroristischer Organisationen" festgenommen worden, erklärte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya am Dienstag. Zu dem Anschlag auf das türkische Regierungsviertel, bei dem zwei Polizisten verletzt worden waren, hatte sich die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bekannt.
Wirtschaftsexperten loben Ost-Wirtschaft und warnen vor AfD-Regierungen
Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat für Regionen in Ostdeutschland mit einer möglichen Regierung mit AfD-Beteiligung vor gravierenden wirtschaftlichen Nachteilen gewarnt. "Es ist jetzt schon so, dass Investoren diese Entwicklungen kritisch beobachten. Sowohl das Weltbild als auch die Programmatik der AfD sind nüchtern gesprochen Standortnachteile", sagte Schnitzer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Die bisherige wirtschaftliche Entwicklung nach der Wende sei aber "beeindruckend".
Handel mit Evergrande-Aktien wieder aufgenommen - Wert schießt hoch
Der Handel mit den Aktien des hoch verschuldeten chinesischen Evergrande-Konzerns an der Hongkonger Börse ist wieder aufgenommen worden. Nach Handelsbeginn am Dienstagmorgen schossen die Werte des Baukonzerns zeitweise um mehr als 60 Prozent nach oben. Sie fielen später wieder leicht, schlossen aber dennoch mit einem kräftigen Plus von 28 Prozent. Analysten warnten vor Spekulationen.
Türkei: 67 kurdische Aktivisten nach Anschlag von Ankara festgenommen
Zwei Tage nach dem Selbstmordanschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara haben die Sicherheitsbehörden eigenen Angaben zufolge dutzende mutmaßliche kurdische Aktivisten festgenommen. In 16 Provinzen im überwiegend von Kurden bewohnten Südosten des Landes seien insgesamt 67 "Mitglieder terroristischer Organisationen" festgenommen worden, erklärte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya am Dienstag. Zu dem Anschlag auf das türkische Regierungsviertel, bei dem zwei Polizisten verletzt worden waren, hatte sich die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bekannt.
Inflation in der Türkei bei über 60 Prozent - aber Anzeichen für Entspannung
Die hohe Inflation in der Türkei hat noch einmal an Fahrt aufgenommen - allerdings sehen Experten erste Anzeichen dafür, dass die zur Eindämmung eingeleiteten Schritte mittlerweile greifen. Laut am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Statistikbehörde Tuik lag die jährliche Inflationsrate im September bei 61,5 Prozent, im August waren es 58,9 Prozent. Dieser relativ geringe Anstieg sei "ein erstes Anzeichen dafür, dass die Inflationsspitze bald abflacht", sagte der Wirtschaftsexperte William Jackson von Capital Economics.
Playmobil-Mutterkonzern baut in Deutschland rund 370 Stellen ab
Der Mutterkonzern des Spielzeugherstellers Playmobil, die Horst Brandstätter Holding, baut in Deutschland bis 2025 etwa 370 Stellen an. Wie das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Zirndorf am Montag mitteilte, entspricht dies etwa 16 Prozent der Belegschaft in Deutschland. Neben Standorten zur Herstellung von Playmobil betrifft der Personalabbau demnach auch das Tochterunternehmen Lechuza, das unter anderem Pflanzgefäße sowie Pflanzensubstrate herstellt.
Hoch verschuldeter Evergrande-Konzern beantragt Wiederaufnahme von Aktienhandel
Der hoch verschuldete chinesische Evergrande-Konzern hat die Wiederaufnahme des Aktienhandels an der Hongkonger Börse beantragt. "Der Vorstand ist der Ansicht, dass der Betrieb des Unternehmens normal verläuft", erklärte der Baukonzern am Montag. Der Handel mit den Konzernanteilen solle daher am Dienstag um 9.00 Uhr (Ortszeit, 3.00 Uhr MESZ) wieder anlaufen.
Trump zu Zivilprozess wegen Finanzbetrugs an New Yorker Gericht eingetroffen
Der frühere US-Präsident Donald Trump ist zum Auftakt des Zivilprozesses gegen ihn wegen Betrugsvorwürfen in New York am Gericht eingetroffen. Der 77-jährige Republikaner wurde am Montag von seinem Trump Tower in Manhattan in einer Wagenkolonne zu dem Gerichtsgebäude gefahren, wie Live-Aufnahmen zeigten. Trump hatte am Sonntagabend angekündigt, er werde am Prozessauftakt teilnehmen, "um für meinen Namen und für meinen Ruf zu kämpfen".
Ostbeauftragter: Bedingungen für ökonomische Entwicklung im Osten gut wie nie
Die Ausgangsbedingungen zur wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands sind nach Ansicht des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), heute besser denn je seit der Wiedervereinigung. "Sie waren noch nie so gut wie jetzt", sagte er in einem am Montag veröffentlichten Podcast der SPD-Bundestagsfraktion. In Ostdeutschland gebe es aus Sicht großer Unternehmen zwei entscheidende Standortvorteile in Form von "Platz" sowie "grüner Energie".
Alternde Bevölkerung und schlechtes Internet: Deutsche Innovationskraft schwindet
Die alternde Bevölkerung, relativ wenige Firmenneugründungen und eine lückenhafte digitale Infrastruktur wirken sich auf die Innovationskraft Deutschlands aus. Im europäischen Vergleich der Bank ING Diba liegt Deutschland deshalb abgeschlagen auf dem 16. Platz. Wie das Geldinstitut am Montag in Frankfurt am Main mitteilte, stagniert die Innovationskraft trotz hoher Forschungsaktivität aufgrund "struktureller Schwachstellen". Deutschland solle daher in Glasfasernetze investieren und die Fachkräfteeinwanderung fördern.
Ukraine bei weitem größter Empfänger deutscher Rüstungsexporte
Die Ukraine ist in diesem Jahr bei weitem der größte Empfänger von deutschen Rüstungsexporten. Die Bundesregierung genehmigte in den ersten drei Quartalen des Jahres die Ausfuhr von Rüstungsgütern im Wert von 3,3 Milliarden Euro an die Ukraine, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Insgesamt wurden Genehmigungen für 8,76 Milliarden Euro erteilt, jeweils etwa die Hälfte entfiel auf Waffen und sonstige Rüstungsgüter.