-
Kind stirbt nach Narkose bei Zahnarzt - BGH überprüft Urteil gegen Anästhesisten
-
Bundestags-Ausschuss befasst sich mit Vorfällen in Bundeswehr-Regiment
-
Französische Nationalversammlung stimmt über Misstrauensanträge ab
-
Regionale Chemie-Tarifverhandlungen starten in Düsseldorf
-
Dobrindt und Alabali Radovan stellen sich Regierungsbefragung im Bundestag
-
Außenminister Dänemarks und Grönlands treffen Vance und Rubio im Weißen Haus
-
Copernicus: 2025 nach Rekordjahren 2024 und 2023 global drittheißestes Jahr überhaupt
-
Vize-Minister: Handelsvolumen in China erreicht 2025 "neuen historischen Höchststand"
-
US-Vertreter: Venezuela hat mit Freilassung von inhaftierten US-Bürgern begonnen
-
Bikini-Bilder von X-KI Grok: Bundesjustizministerin will Strafrecht nachschärfen
-
Stiftung: US-Bürgerrechtsaktivistin Claudette Colvin mit 86 Jahren gestorben
-
Trump kündigt bei Hinrichtung von Demonstrierenden im Iran "entschlossene Maßnahmen" an
-
Zweiter Saisonsieg: Mainz gewinnt Kellerduell
-
Guirassy trifft als Joker: BVB siegt gegen Bremen
-
Flachau: Shiffrin holt 107. Sieg - DSV-Frauen patzen
-
NFL: Steelers-Headcoach Tomlin tritt nach 19 Jahren zurück
-
Staatsanwaltschaft fordert Todesstrafe für Südkoreas Ex-Präsidenten Yoon
-
Trump-Regierung nach tödlichen Schüssen auf Autofahrerin verklagt
-
Kampf um die Königsklasse: Der VfB setzt erneut ein Zeichen
-
Strafanzeigen gegen Julio Iglesias wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe
-
Uganda verhängt landesweite Internetsperre kurz vor Wahlen
-
Grönland stellt sich auf Seite Dänemarks - Nato-Partner betonen Kooperation mit USA
-
SPD fordert eine Viertelmilliarde Euro für subventionierte KI-Gutscheine
-
"Hilfe ist unterwegs" - Trump ruft Iraner indirekt zum Umsturz auf
-
Bundesliga: Hamburgs Heimspiel gegen Leverkusen abgesagt
-
Französische Nationalversammlung nimmt Haushaltsdebatte wieder auf
-
Epstein-Affäre: Ehepaar Clinton verweigert Aussage vor dem Kongress
-
Staatsanwaltschaft: Iran wird Todesstrafe gegen einige "Unruhestifter" verhängen
-
Prozess um falsche AfD-Briefe: Freispruch für Zentrum für politische Schönheit
-
Landwirte protestieren mit 350 Traktoren in Paris gegen Mercosur-Abkommen
-
Auswärtiges Amt bestellt Irans Botschafter ein
-
DHB legt Prämien fest: Bis zu 600.000 Euro für EM-Titel
-
Keine Verwechslungsgefahr: Gericht weist Ritter-Sport-Klage gegen Haferriegel ab
-
Pistorius stellt stärkere Präsenz europäischer Nato-Staaten in Arktis in Aussicht
-
Weitgehend Entspannung nach Wintereinbruch - zuvor nochmals viele Glätteunfälle
-
Sämtliche Tickets für Wiener ESC-Shows in Rekordzeit verkauft
-
Sachsen-Anhalt: Haseloff verteidigt geplanten Rücktritt in zwei Wochen
-
Urteil in Prozess um Beihilfe zu Mord an Ehemann in Baden-Württemberg rechtskräftig
-
US-Inflation verharrt im Dezember bei 2,7 Prozent
-
Vor EM-Start: Handballer bangen um Lichtlein
-
Organisatoren: Trump nimmt an Weltwirtschaftsforum in Davos teil
-
"Wildwest-Methoden": AfD-Spitze geht auf Distanz zu Trumps Außenpolitik
-
Le Pen wegen Veruntreuungsvorwurf vor Gericht - Prozess entscheidet über Kandidatur
-
Sabotagepläne: Anklage gegen mutmaßliche ukrainische Spione für Russland erhoben
-
Schah-Witwe ruft Sicherheitskräfte im Iran zum Schulterschluss auf
-
Ernie und Bert regeln Verkehr in Hamburg: "Sesamstraße"-Figuren sind Ampelmännchen
-
Entscheidung "persönlich": Conchita Wurst wendet sich von ESC ab
-
Angriffe auf Neonazis in Budapest: Weiterer Prozess gegen mutmaßliche Linksextremisten
-
Ungarn wählt im April neues Parlament - Orban unter Druck
-
Baden in antikem Pompeji war anfangs nicht besonders hygienisch
Ozempic: Absturz um 56 %
Noch vor einem Jahr galt der Hersteller der GLP-1-Medikamente Ozempic (für Diabetes) und Wegovy (für Adipositas) als unangreifbarer Börsenliebling. Inzwischen hat der Konzern jedoch mehr als die Hälfte seines Börsenwerts eingebüßt – je nach Messpunkt rund 56 % seit dem Hoch 2024. Auslöser sind ein seltener, aber heftiger Perfect-Storm aus verfehlten Erwartungen, härterer Konkurrenz, Preisdruck und regulatorischen Störfeuern.
Der Kipppunkt: Gewinnwarnung und Rekordsturz
Ende Juli senkte das Unternehmen überraschend seine Jahresprognosen. Der Markt reagierte panisch: Der Kurs verzeichnete den größten Tagesverlust der Unternehmensgeschichte, der Börsenwert schrumpfte binnen Stunden um zig Milliarden. Dass gleichzeitig ein Führungswechsel verkündet wurde, verstärkte die Unsicherheit – Investoren fragten sich, ob die goldene GLP-1-Story ihren Höhepunkt überschritten hat.
Warum der Boom ins Stocken geriet
1) Konkurrenz mit Tempo: Rivalen drängen mit sehr wirksamen Alternativen in den Markt der Stoffwechselmedikamente. Vor allem ein Wettbewerber mit Wirkstoff auf Tirzepatid-Basis gewinnt rasant Marktanteile – teils mit Vorteilen bei Gewichtsverlust, Dosierung und Lieferfähigkeit.
2) Preis- und Kostendruck: Der Kunde wurde spruchtwörtlich mit sehr hohen Kosten belatste, die politische Diskussionen über Arzneikosten, hohe Zuzahlungen und Tarifdruck der Versicherer setzen somit Margen unter Druck. Der Hersteller reagiert punktuell mit Preisnachlässen für Selbstzahler und Rabattprogrammen – das stützt die Nachfrage, drückt aber auf die Ertragserwartungen.
3) “Compounding” & Fälschungen: Monatelang kursierten Nachahmer-Mischpräparate und fragwürdige Online-Angebote. Behörden gingen dagegen vor – gut für die Patientensicherheit, kurzfristig jedoch ein weiterer Störfaktor im Absatzkanal.
4) Lieferketten & Kapazitäten: Trotz Milliardeninvestitionen bleibt die Skalierung empfindlich: Die Nachfrage übersteigt regional weiterhin das Angebot, was Umsätze verschiebt und Prognosen anfällig macht.
Gegenkräfte: Medizinische Breite statt Monokultur
Die Geschichte ist jedoch nicht nur eine vom Fall. Klinische Daten und neue Indikationen erweitern den Nutzen der GLP-1-Klasse jenseits von Gewichtsreduktion und Diabetes: Herz-Kreislauf-Nutzen ist belegt, und ganz aktuell erhielt Wegovy eine Zulassungserweiterung für eine schwere Lebererkrankung (MASH). Das signalisiert, dass die Pipeline nicht ausgereizt ist – und es erklärt, warum der Kurs nach der Schockphase wieder Boden gutmachen konnte.
Was die 56 % bedeuten – und was nicht
Die “56 %” stehen sinnbildlich für den steilen Abstieg vom Allzeithoch und spiegeln vor allem Bewertungsfantasie wider, die in wenigen Wochen verdampfte. Operativ wächst das Geschäft weiter – zweistellige Umsatzzuwächse in der ersten Jahreshälfte, getragen von Adipositas-Therapien, belegen das. Die Diskrepanz zwischen Börse und Business zeigt: Bewertungsniveaus in Hype-Phasen sind fragil, selbst bei Blockbustern.
Ausblick: Drei Szenarien
- Basisszenario: Stabilisierung. Eine Normalisierung der Lieferketten, breitere Erstattungen und neue Therapieindikationen stützen Umsatz und Marge.
- Bärenszenario: Margenerosion. Aggressive Konkurrenz, Rabattdruck und regulatorische Risiken drücken die Profitabilität stärker als erwartet.
- Bullenszenario: Re-Rating. Zusätzliche Zulassungen, überzeugende Real-World-Daten (z. B. in Kardiologie/Hepatologie) und eine konsequente Preispolitik treiben die Neubewertung.
Fazit und die Zukunft:
Das “Ozempic-Imperium” ist nicht kollabiert – aber die Illusion ewigen Hyperwachstums schon. Der Markt preist plötzlich harte Arbeit ein: Kapazitäten ausbauen, Preise austarieren, Indikationen verbreitern, Vertrauen zurückgewinnen. Gelingt diese Operation am offenen Herzen, ist die Talsohle womöglich näher, als es die Schlagzeilen vermuten lassen.
Fußball: Bleibt er oder geht er - Was wird nun aus Niklas Süle?
Impf-Skandal: FC Bayern greift bei Kimmich nun offenbar durch
Tom Pages: Auf dem Motorrad mit dem Fallschirm in die Luft
Asozial krimineller Belarus Diktator Lukaschenko provoziert Baltikum
Coronavirus: Dramatische Lage auf allen Intensivstationen
London: Schöner Lichterglanz der christlichen Vorweihnachtszeit
Ende Grenzgebiet: Diktator Lukaschenko spielt mit Menschen
Warum sank die "Estonia"? Erkenntnisse der Havariekommision
"Roboterfußball!" Darum ist Gerlands FC Bayern-Kritik richtig
Fußball: Arbeitet Barca an einen sensationellen Sensationsdeal?
Libyen: Gaddafi-Sohn Saif al-Islam will Präsident werden