-
Kane scheitert vom Punkt: Eiskaltes Spanien bestraft England
-
Wadephul warnt in Rede bei Vereinten Nationen vor Risiken durch KI
-
Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid
-
Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz
-
Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linken
-
Rad-WM: Koch verpasst Medaille - Vollering triumphiert
-
Kiel gibt Derbysieg gegen Flensburg aus der Hand
-
Debüt mit "Sternchen": Brunner schießt U21 zum Sieg in Lettland
-
Perfektes Debüt: Brunner schießt U21 zum Sieg in Lettland
-
Lawrow: Russland wird Ziele in der Ukraine "egal wie" erreichen
-
Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen
-
Laver Cup: Zverev verspielt Sieg gegen De Minaur
-
Trump lehnt iranischen Plan für Hormus-Wiedereröffnung ab
-
Bayern dominieren beim Wiedersehen mit Alba
-
Bundesaußenminister Wadephul trifft russischen Kollegen Lawrow bei der UNO
-
Mindestens 16 Tote in Russland und der Ukraine bei gegenseitigen Angriffen
-
Prinz Harry: Kinder sind "glücklich" in neuer Schule in Großbritannien
-
Münchens Milliardenplanung: Bund gibt "Olympia-Garantie"
-
Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 700.000 Menschen
-
Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt
-
Dobrindt: Wollen Frontex künftig stärker bei Rückführungen einsetzen
-
فيصل بن فرحان ونواف سلام يبحثان العلاقات السعودية اللبنانية
-
غرفة أبوظبي تستعرض برامج دعم مجتمع الأعمال في العين
-
العراق يبحث إعلان طوارئ بيئية مع تصاعد تلوث دجلة والفرات
-
لماذا يحتفظ مسلسل «رأفت الهجان» بجاذبيته بعد أربعة عقود؟
-
إصابات في هجمات على كييف وضربة أوكرانية تستهدف مصفاة إيلسكي
-
العراق يتحرى مصير 18 مهاجراً يُشتبه بغرقهم قبالة ليبيا
-
أزمة النيل تنتقل من الخلاف المائي إلى صراع إقليمي أوسع
-
«كوالكوم» توسع حضورها السعودي وتدفع نحو حوسبة الذكاء الاصطناعي
-
عاصفة قوية تقطع الكهرباء وتربك الرحلات في نيوجيرسي
-
البيت الأبيض يعلن إلغاء نحو مليار دولار من الإنفاق الحكومي
-
«إعلان أبوظبي» يتصدر أجندة المواجهة الدولية للجريمة الرقمية
-
منتدى دبي للصناعات الغذائية يطلق دليلاً وطنياً وبرنامجاً للرواد
-
مؤتمر أبوظبي لمنع الجريمة يركز على العمل الدولي المشترك
-
عجمان ووزارة الاقتصاد تبحثان رفع كفاءة الأسواق وبيئة الأعمال
-
منصور بن زايد يرحب بضيوف مؤتمر الأمم المتحدة لمنع الجريمة
-
تقرير يرصد 12 خرقاً لوقف إطلاق النار في غزة خلال يوم
-
مهندسو الفضاء يدرسون نوافذ جديدة لرحلات القمر والمريخ
-
برمجية «CLOSEDQUORUM» تستخدم أربعة نماذج ذكاء اصطناعي في الهجوم
-
مبادرة محمد بن راشد الإغاثية لغزة بوصفها صدقة جارية
-
عبدالله بن زايد يحضر أول «مجلس الإمارات للاستثمار» في نيويورك
-
الإمارات تدعو إلى شراكات دولية تعزز تكامل الأطر القانونية
-
برنامج إماراتي يحول النصوص الأدبية إلى أعمال مرئية
-
إطلاق منصة زيادات رؤوس الأموال في مصر خلال أسابيع
-
مصر و«الفطيم» تبحثان مشروعات لوجستية وتوسعات استثمارية
-
صناديق الأسهم العالمية تستقطب أكبر تدفقات في ثلاثة أشهر
-
منصة رقمية موحدة في مصر لتأسيس الشركات والتراخيص
-
محافظ بنك فرنسا يحذر من التعويل على المركزي الأوروبي في أزمة الديون
-
مصر تخطط لإنشاء تسع مناطق استثمارية خلال ثلاثة أعوام
-
هولندا توسع حظر منتجات المستوطنات ليشمل أمتعة المسافرين
Trump vs. EU: Ein guter Deal?
Ende Juli 2025 präsentierten US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf dem schottischen Golfresort Turnberry ein transatlantisches Handelsabkommen, das nach Monaten steigender Strafzoll-Drohungen überraschend Einigung signalisierte. Herzstück ist eine Obergrenze von 15 % auf nahezu sämtliche EU-Waren, die in die Vereinigten Staaten exportiert werden, während Brüssel im Gegenzug sämtliche Zölle auf US-Industriegüter streicht – ein Paradigmenwechsel in der bisherigen „Null-Zoll-Symmetrie“.
Darüber hinaus verpflichtet sich die Europäische Union, bis 2028 US-Energie im Wert von 750 Mrd. Dollar zu kaufen und 600 Mrd. Dollar in amerikanische Standorte zu investieren. Diese Zusagen sollen nicht nur die US-Handelsbilanz verbessern, sondern auch europäische Abhängigkeiten von Drittstaaten reduzieren. Ausgenommen von der 15-Prozent-Deckelung bleiben Stahl, Aluminium und Kupfer – hier bleibt es bei Aufschlägen von 50 %, was klassische EU-Exportbranchen besonders hart trifft.
Rechtsrahmen für die Umsetzung ist eine am 31. Juli unterzeichnete Präsidialverfügung, die sieben Tage später in Kraft tritt und den Harmonized Tariff Schedule der USA entsprechend anpasst. Washington verkauft das Ergebnis als „historische Neujustierung“ der Handelsbeziehungen; Brüssel betont, man habe damit eine Eskalation von angekündigten 30 % Strafzöllen abgewendet und Planungssicherheit gewonnen.
Doch die Kritik in Europa ist laut: Deutschlands Kanzler Friedrich Merz warnt vor „erheblichen Schäden“ für die Wettbewerbsfähigkeit, Frankreichs Premier François Bayrou spricht von einem „dunklen Tag“ für die Industrie. Ökonomen erwarten, dass viele EU-Unternehmen zwischen Margenverzicht und Preisanpassungen in den USA wählen müssen – mit potenziellen Inflations- und Nachfrage-Effekten auf beiden Seiten des Atlantiks.
Mittelfristig dürfte das Abkommen Lieferketten massiv verschieben: US-Energie- und Rüstungssektoren profitieren sofort, während europäische Auto- und Maschinenbauer zunehmend Produktionskapazitäten in Nordamerika aufbauen – ein Trend, den bereits laufende Investitionspläne belegen und die völlige Unfähigkeit europäischer Politiker offenbart! Bevor das Paket endgültig rechtskräftig wird, müssen die 27 EU-Staaten und das Europäische Parlament allerdings "noch" zustimmen; mehrere Abgeordnete kündigten eine detaillierte Prüfung des „asymmetrischen Vertragswerks“ an.
Ob das Abkommen damit eine stabile neue Handelsordnung oder nur eine Atempause darstellt, hängt davon ab, ob Brüssel Nachverhandlungen erzwingt – und ob Washington seine Zusagen zu Marktöffnung, Investitionen und Zollsenkungen langfristig einlöst.
Chaebol: Südkoreas Schattenregenten
Ötzi: Geheimnisse des Eismanns
Trumps Abschiebung: Chaos oder Kontrolle?
Trump scheitert an Russlands Härte
Chinas Offensive gegen den Dollar
Bevölkerungskrise bedroht Menschheit
Trump vs. China: Handelskrieg tobt
NS-Gesetze wirken bis 2025 fort
Europas Größte Militäroperation
Trumps Zoll-Risiko
Strenge Strafen unter Trump