-
EU-Kommission stellt mangelnden Jugendschutz bei Porno-Anbietern fest
-
EU-Kommission geht wegen Mängeln beim Jugendschutz gegen Snapchat vor
-
Stiftung Warentest: Nicht alle Abnehmspritzen halten Versprechen ein
-
Verteidigungsausgaben: Sieben Nato-Staaten bei mehr als drei Prozent des BIP
-
SPD im Bundestag gegen höhere Mehrwertsteuer - Esdar: Trifft die falsche Gruppe
-
EU-Parlament stimmt für Umsetzung von US-Handelsdeal - und stellt Bedingungen
-
Bischofskonferenzvorsitzender Wilmer wird neuer Bischof in Münster
-
EU-Parlament stimmt für Verbot von KI-Systemen für Porno-Deepfakes
-
EU-Parlament stimmt für Abschiebezentren in Ländern außerhalb der EU
-
Einzelhandel erwartet schlechteres Ostergeschäft als im Vorjahr
-
Panikkäufe und Milliardenhilfen: Asiatische Staaten kämpfen mit Folgen des Krieges
-
DFB-Elf: Abschlusstraining mit komplettem Kader
-
Wirtschaftsministerin Reiche offen für mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale
-
Siebeneinhalb Jahre Haft für Mord an demenzkrankem Vater in Bayern
-
Beschwerden nach Zeitumstellung: Frauen laut Umfrage deutlich häufiger betroffen
-
Lebensmittelvergiftung: Sängerin Rosalía muss Konzert in Italien abbrechen
-
Chemiekonzern BASF eröffnet riesiges neues Werk in China
-
Klagen von russischen Geschäftsleuten gegen Sanktionen scheitern vor EuGH
-
Nur eine Erhöhung am Tag: Bundestag bringt neue Regeln für Tankstellen auf den Weg
-
Ausgaben von Hochschulen steigen 2024 um fünf Prozent - Einnahmen halten Schritt
-
Ministerpräsidenten drängen auf schärfere Maßnahmen gegen hohe Spritpreise
-
Zahl der Empfänger der Grundsicherung im Alter gestiegen
-
Bundesgerichtshof verbietet Werbung für Behandlung mit medizinischem Cannabis
-
IMK-Ökonomen senken Prognose: Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent 2026 möglich
-
Brand in historischer Runneburg in Thüringen verursacht massiven Schaden
-
Erster Lukaschenko-Besuch in Pjöngjang: Kooperationsvertrag unterzeichnet
-
Ifo-Umfrage: Deutsche Exportwirtschaft erwartet sinkende Ausfuhren
-
Iran-Krieg trübt Verbraucherstimmung - Einkommenserwartung sinkt deutlich
-
EU-Chemiebehörde empfiehlt Verbot von PFAS-Chemikalien mit Ausnahmen
-
Gegen die Schweiz: Vorschau auf die WM-Elf
-
Teheran lehnt Gespräche mit den USA weiter ab - Weißes Haus droht mit "Hölle"
-
Weltmeister Norris optimistisch: "Können das beste Auto haben"
-
Iran-Krieg: Pistorius besorgt über Vorgehen der USA und Israels
-
NHL: Sturms Bruins nach Overtime-Sieg auf Playoff-Kurs
-
NBA: Schröder verliert - Druck auf Wagner-Brüder wächst
-
Mineralölverband warnt vor Versorgungsproblemen bei langem Iran-Krieg
-
Die Sport-Höhepunkte am Donnerstag, 26. März
-
"La Monumental" steht: Formel-1-Kurs in Madrid nimmt Form an
-
IG BAU-Chef: Wohnungsbau in Deutschland erreicht neuen Tiefpunkt
-
Nordkoreas Machthaber Kim empfängt belarussischen Staatschef Lukaschenko in Pjöngjang
-
European Sleeper nimmt neuen Nachtzug zwischen Berlin und Paris in Betrieb
-
CDU und SPD in Rheinland-Pfalz starten Sondierungsgespräche zu Regierungsbildung
-
Nato-Generalsekretär Rutte stellt Jahresbericht des Verteidigungsbündnisses vor
-
G7-Außenminister beraten über Iran- und Ukraine-Krieg
-
Bundestag verabschiedet Spritpreis-Gesetz
-
EU-Parlament stimmt über Verbot von KI für Porno-Deepfakes ab
-
Allianz gegen Rechtsextremismus: AfD-Klage gegen Nürnberg vor Bundesverwaltungsgericht
-
Bundesgerichtshof urteilt über Werbung für Online-Diagnosen aus Irland
-
EU-Parlament stimmt über Umsetzung von US-Handelsdeal ab
-
Bundesgerichtshof urteilt über Werbung für Cannabis auf Rezept
Lauterbach: Elektronische Patientenakte startet am 29. April bundesweit
Ab dem 29. April kann die elektronischen Patientenakte (ePA) in ganz Deutschland genutzt werden. Dies geht aus einem Brief von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hervor, der der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Die "intensive Testung" der ePA in den Modellregionen habe gezeigt, "dass die Technik einsatzbereit ist", heißt es darin. Es sei deshalb "jetzt an der Zeit, in die entscheidende Phase einzutreten".
Das Schreiben richtet sich an die Gesellschafter der Digitalagentur Gematik. Dies sind neben dem Gesundheitsministerium selbst Organisationen wie die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Die Gematik ist für die technische Umsetzung der "ePA für alle" verantwortlich.
Mit dem 29. April als Startdatum kann die bundesweite Einführung der E-Akte wie vom Ministerium geplant zu Beginn des zweiten Quartals erfolgen. Denn zuletzt hatte es Spekulationen um Verzögerungen und einen späteren Start gegeben.
Die elektronische Patientenakte wird seit Mitte Januar in drei Modellregionen - Franken, Hamburg sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens - getestet. Bundesweit hätte sie ursprünglich Mitte Februar an den Start gehen sollen, was aufgrund technischer Probleme aber verschoben wurde. Von frühestens April war dann die Rede.
Die Tests in den Modellregionen hätten "wertvolle Erkenntnisse" geliefert, betont Lauterbach in seinem Brief. In Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hätten Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden können, die Voraussetzung für die bundesweite Nutzung der ePA seien.
Um die Akte "sicher und nachhaltig in der Fläche zu etablieren", solle die Nutzung zudem "schrittweise" erfolgen. Verpflichtend soll die elektronische Patientenakte für Ärztinnen und Ärzte dem Schreiben zufolge deshalb erst ab dem 1. Oktober werden. Sanktionen für die Nicht-Nutzung könnte es voraussichtlich ab dem 1. Januar 2026 geben, wie es aus Ministeriumskreisen hieß.
Pflicht und Sanktionen betreffen aber nur Ärztinnen und Ärzte - Patientinnen und Patienten können der Nutzung der ePA jederzeit widersprechen.
In dieser sollen künftig Diagnosen, Arztbriefe, eingenommene Medikamente und sonstige Gesundheitsdaten zentral erfasst werden. Bislang gab es die elektronische Patientenakte auf freiwilliger Basis, seit Mitte Januar bekommen die 73 Millionen gesetzlich Versicherten in Deutschland sie automatisch.
Nur wenn sie ausdrücklich widersprechen, unterbleibt dies. Versicherte können aber auch nachträglich bei ihren Kassen widersprechen. Dann wird die Akte mit allen Daten gelöscht.
Es seien seit Januar etwa 70 Millionen elektronische Patientenakten bereitgestellt worden, heißt es in dem Brief Lauterbachs. Damit sei "nicht nur ein erster Meilenstein erreicht, sondern das Fundament für die Digitalisierung unseres Gesundheitssystem gelegt" worden.
Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Tino Sorge (CDU), begrüßt den bundesweiten Start der ePA. Dies sei "ein gutes Signal für unser Gesundheitswesen", sagte er der Mediengruppe Bayern. Sorge forderte gleichzeitig eine weitere Digitalisierung: "Die Gesundheitsversorgung muss für die Versicherten und das medizinische Personal spürbar digitaler und unkomplizierter werden."
Sorge gilt als Kandidat für die Nachfolge Lauterbachs. Das Gesundheitsministerium wird in der voraussichtlich künftigen schwarz-roten Koalition von der CDU besetzt.
V.AbuAwwad--SF-PST