-
Medien: Bayern ohne Musiala im Supercup
-
Donau-Niedrigwasser: Bulgarien drosselt Leistung seines einzigen Atomkraftwerks
-
Nord Stream: Gericht in Kroatien ordnet U-Haft für ukrainischen Taucher an
-
"Ich bin zurück": Alcaraz gibt Comeback bei US Open
-
Berlin, London, Rom und Paris: Israel muss Siedlungspläne für Westjordanland zurücknehmen
-
Tennis: Alcaraz kehrt bei US Open zurück
-
USA fordern Unterstützung für "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran
-
Sachsen-Anhalt: Schulze kritisiert AfD-Wahlaufruf von CDU-Politiker
-
Vertrag bis 2031: El Mala verlängert in Köln
-
Aus den USA abgeschobene Migranten landen in Liberia
-
Hohe Energiepreise: Linken-Ko-Chefin Schwerdtner wirft Regierung Untätigkeit vor
-
Wagenknecht: BSW unterstützt einzelne AfD-Vorhaben in Sachsen-Anhalt
-
Springen: Deutschland vor Finale auf Gold-Kurs - Hinners Zweite
-
Meta-Chef Zuckerberg kauft Schloss in Irland
-
Deutschland Tour: Franzose Barré gewinnt 1. Etappe
-
Zwei Tote bei schweren Unwettern in mehreren Bundesländern
-
Iran-Krieg: Neuer US-Flugzeugträger in Region eingetroffen
-
Spanien richtet zwei Flüchtlingslager in Ceuta ein
-
Waldbrand in Belgien "vollumfänglich unter Kontrolle" - deutsche Feuerwehr zieht ab
-
Jugendliche zu Straftaten angestachelt: Bundesanwaltschaft ermittelt zu Terrorvorwurf
-
Per Anhalter: Französischer Präsidentschaftskandidat trifft Wähler
-
Haftstrafen für Männer in Berlin wegen Marihuanaschmuggels in Millionenumfang
-
Entdeckung von schnellstem Stern der Milchstraße verspricht Erkenntnisse über Schwarzes Loch
-
26 Jahre nach Tötung von Ehefrau in Bayern: Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil
-
Terrorvorwurf: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Rechtsextremist und Onlinesadist
-
Mord an Ehefrau: Mann aus Nordrhein-Westfalen erhält lebenslange Freiheitsstrafe
-
Waldbrand in Belgien laut Behörden "vollumfänglich unter Kontrolle"
-
Vorsorgeuntersuchung für Neun- bis Zehnjährige bei Kinderarzt wird Kassenleistung
-
Drohnen-Abwehr: Grüne fordern einheitliche Regeln und Gipfel im Kanzleramt
-
Verbot von zwei Demonstrationen bei Hamburger G20-Gipfel 2017 rechtmäßig
-
Israel weist Kritik aus Großbritannien an Siedlungsprojekt E1 zurück
-
Heimkehr des verlorenen Sohns: Prinz Harry zieht offenbar zurück nach Großbritannien
-
Unbekannte überfallen in Bayern Kurierfahrer und stehlen hunderte Smartphones
-
Aufklärung nach 56 Jahren: Neonazi soll Anschlag mit sieben Toten 1970 begangen haben
-
Mindestens 16 Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Außerehelicher Sex: Vier Menschen in Indonesien mit je 100 Stockhieben bestraft
-
BVB will den Titel - alle Zugänge bereit für Supercup
-
BVB zeigt Mitgefühl mit Musiala
-
Digitalverband: Mehr als die Hälfte der Deutschen spielt Video- und Computerspiele
-
DGB-Ausbildungsreport: Neues Tief bei Zufriedenheit von Azubis
-
US-Zentralbanker für höhere Zinsen bei anhaltend hoher Inflation
-
Drogen und Kosmetik in Haftanstalt geschmuggelt: Großrazzia in Bremen und Niedersachsen
-
43-Jähriger soll in Schleswig-Holstein Mann getötet haben - zuvor mit Grill beworfen
-
Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt
-
"Verrat": Weltweites Fanbündnis forciert Sturz Infantinos
-
Seoul: Nordkorea feuert rund zehn ballistische Raketen ab
-
Davies über Musiala: "Er wird stärker zurückkommen"
-
Berufungsprozess zu Pilz-Mord in Australien: Anklage fordert Haft bis ans Lebensende
-
US-Staatsverschuldung übersteigt Schwelle von 40 Billionen Dollar
-
Drei Spieler teilen sich 50 Millionen Euro: Wieder Rekord-Lottojackpot geknackt
Gebeine des Gründers der faschistischen Falange-Partei in Spanien umgebettet
Begleitet von Protesten rechtsextremer Demonstranten sind am Montag die Gebeine des Gründers der faschistischen Falange-Partei in Spanien umgebettet worden. Die sterblichen Überreste von José Antonio Primo de Rivera wurden in dem monumentalen, einstigen Franco-Mausoleum im Valle de los Caídos, dem Tal der Gefallenen, in der Nähe von Madrid exhumiert und in ein Familiengrab in der spanischen Hauptstadt überführt.
Rund 200 Rechtsextreme empfingen den Transport am Friedhof San Isidro in Madrid, zeigten den faschistischen Gruß und lieferten sich kurzzeitig Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Falange-Anhänger hielten auch Banner mit Sprüchen und dem Konterfei von Primo de Rivera hoch, wie AFP-Reporter berichteten.
Die linksgerichtete, spanische Regierung will das umstrittene Tal der Gefallenen, in dem jahrelang Ex-Diktator Francisco Franco begraben lag und das zu einer Pilgerstätte für Rechte und Rechtsextreme in Spanien geworden war, in einen Ort des Gedenkens an die Opfer der Franco-Diktator verwandeln. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Regierung daher ein neues Gesetz auf den Weg gebracht, um das Erbe des Bürgerkriegs zwischen 1936 und 1939 und der Franco-Diktatur aufzuarbeiten und der Opfer zu gedenken. Demnach soll keine prominente Persönlichkeit aus der Zeit des Bürgerkrieges mehr an einer öffentlichen Stätte begraben sein, die Platz für Huldigungen bieten würde.
Primo de Rivera, der Sohn des spanischen Ex-Diktators Miguel Primo de Rivera (1923-1930), hatte die faschistische Falange-Partei 1933 gegründet. Sie wurde zu einer der Säulen des brutalen Franco-Regimes - zusammen mit dem Militär und der katholischen Kirche in Spanien. 1936 wurde José Antonio Primo de Rivera von Republikanern exekutiert und 1959 in der Basilika 50 Kilometer nordwestlich von Madrid begraben. Auf der anderen Seite des Altars in der Basilika lag lange Franco begraben.
Die sterblichen Überreste des Diktators Franco waren schon 2019, nach langen politischen und juristischen Auseinandersetzungen, aus der Basilika entfernt worden. Er ist nun im Friedhof Mingorubbio nördlich der spanischen Hauptstadt bestattet. Spaniens sozialdemokratischer Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte damals die Exhumierung durchgesetzt, um eine weitere "Verherrlichung" des Ex-Diktators in der Öffentlichkeit zu beenden.
Franco war als Sieger aus dem Bürgerkrieg von 1936 bis 1939 zwischen seinen rechten Putschisten und den Anhängern der republikanischen Regierung hervorgegangen; er regierte Spanien bis zu seinem Tod am 20. November 1975 mit harter Hand. Sein monumentales Mausoleum im Valle de los Caídos, das der Diktator selbst hatte bauen lassen, war über Jahre eine Pilgerstätte für Rechtsextreme.
Zu dem Bau des Monuments, der rund 20 Jahre bis 1959 dauerte, wurden 20.000 politische Gefangene gezwungen. Unter dem Vorwand einer "nationalen Aussöhnung" ließ Franco auch insgesamt 30.000 Opfer des Bürgerkrieges - Republikaner und Franquisten - im Valle des los Caídos begraben.
Die Familie von Primo de Rivera hatte der Exhumierung und Überführung der Gebeine in ein Familiengrab auf dem Friedhof San Isidro zugestimmt. Der Chef der rechtsextremen Vox-Partei, die in Spanien in den vergangenen Jahren erheblichen Zulauf hatte, kritisierte die Umbettung sowie die sozialistische Regierung. Bei einer Veranstaltung auf Mallorca sagte er: "Wir haben genug von dieser Regierung, die sich nur damit befasst, Hass auszugraben und die Spanier gegeneinander aufzubringen."
R.Halabi--SF-PST