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Klinsmann "tausendprozentig" für Klopp: "Viel Arbeit vor sich"
Jürgen Klinsmann sieht den deutschen Fußball nach dem erneuten WM-Debakel am Boden und Jürgen Klopp als den richtigen Mann, ihn wieder aufzurichten. "Wenn man Kloppo haben kann, und er es machen will, dann wäre es natürlich wirklich toll", sagte der Weltmeister von 1990 im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) im Adidas-Büro in New York: "Da wäre ich tausendprozentig dahinter. Aber er hat dann natürlich auch viel, viel Arbeit vor sich."
Denn nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay habe die Nationalmannschaft "einen steinigen Weg" vor sich, "wir müssen uns auch eingestehen, dass wir komplett versagt haben, und das jetzt das dritte Mal in Folge". Er habe mit seinen italienischen Freunden gescherzt, "vielleicht ist es besser, gar nicht zur WM zu gehen als sofort nach Hause zu gehen".
Das erneut frühe Scheitern sei "brutal peinlich", es tue "weh, wo wir jetzt angekommen sind im Moment". Man müsse sich "jetzt von den anderen viele Dinge abschauen" und "die ganze Kultur bei uns ändern, um wieder anzugreifen". Sein Fazit nach der dritten WM-Enttäuschung in Folge: "Wir sind weit, weit weg von der Weltspitze, der allererste Schritt ist es, das einzugestehen."
M.AlAhmad--SF-PST