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"Fast ein bisschen kitschig": Knorr besiegt die Selbstzweifel
Alfred Gislason stand im Stau. Der Bundestrainer, für gewöhnlich der Letzte in der Interviewzone, musste diesmal ein wenig warten. Böse war Gislason jedoch keineswegs, für den Mann des Abends übte sich der Isländer gern in Geduld. "Juri hat einen phänomenalen Tag gehabt, uns wirklich großartig geholfen", sagte Gislason nach der Zehn-Tore-Gala seines Spielmachers im Hauptrunden-Finale gegen Frankreich (38:34) und adelte Knorrs Leistung als "die beste Leistung, die ich je von ihm gesehen habe".
Knorr stand in direkter Nachbarschaft zu seinem Trainer und redete und redete. Die Fragen zu seinem fulminanten Auftritt ebbten auch lange nach Spielende nicht ab. Knorr wollte zunächst "einfach den Moment genießen. Dann freuen wir uns auf das Halbfinale", sagte er fast ein bisschen ungläubig: "Hätte mir das jemand vor zwei Tagen gesagt, hätte ich ihm den Vogel gezeigt. Und hätte uns das jemand vor anderthalb Wochen nach dem Serbien-Spiel gesagt, da hätten wir auch nicht dran geglaubt, und jetzt sind wir da und sind einfach glücklich darüber."
Für das ganze Team, aber vor allem für Knorr selbst, endeten quälende Tage. Nach dem Serbien-Schock in der Vorrunde (27:30) hatte das vorzeitige Turnier-Aus gedroht, nach dem Dänemark-Dämpfer in der Hauptrunde (26:31) rechneten längst nicht mehr alle mit dem Halbfinale - doch Knorr und seine Mitspieler zeigten es am Mittwochabend allen. Es sei "fast ein bisschen kitschig" gewesen, als er nach dem Spiel als Man of the Match ausgezeichnet wurde, sagte Knorr, "weil mein Vater ziemlich direkt vor mir stand". Zudem habe er seine Freundin Friederike "zwischendurch irgendwo auf dem Videowürfel gesehen".
Nun geht es im Halbfinale gegen Vizeweltmeister Kroatien am Freitag (17.45 Uhr/ARD) schon um eine Medaille. Gelingt dem deutschen Team der Finaleinzug, winkt sogar der erste Titelgewinn seit dem EM-Triumph vor zehn Jahren in Polen.
Nach schwierigen Tagen mit schwankenden Leistungen wirkte Knorr nach dem Frankreich-Spiel wie befreit. Und auch seine Mitspieler freuten sich zutiefst für ihn und mit ihm. Schlüpften in den Spielen zuvor Miro Schluroff, Renars Uscins, Marko Grgic oder Andreas Wolff in die Hauptrollen und sprangen für ihr Team in die Bresche, war es gegen Frankreich Knorr.
"Das ist genau das, was dieses Turnier wahrscheinlich am besten beschreibt", sagte der 25-Jährige: "Das ist so viel Gutmütigkeit, so viel Wohlwollen für den Nebenmann in der Mannschaft. Egal, wer gerade auf der Platte steht, wer gerade ein schlechtes Spiel macht, wer gerade ein gutes Spiel hat – wir sind füreinander da und freuen uns besonders füreinander."
H.Darwish--SF-PST