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"Tabellarisch nicht wehren": BVB bleibt Bayern-Jäger
Niko Kovac trat nach dem vierten Sieg in Serie ohne Gegentor auf die Euphoriebremse, die Rolle als ernsthafter Bayern-Verfolger wollte er noch nicht annehmen. "Wir schauen nur auf uns und wollen bei uns bleiben. Ich weiß, dass Fußball-Deutschland die Erwartungshaltung hat, dass Bayern nicht allein vorweg marschiert. Aber wir müssen erstmal die Konstanz halten, es ist erst der fünfte Spieltag", sagte der Trainer von Borussia Dortmund nach dem souveränen 2:0 (2:0) beim FSV Mainz 05.
Das Team sei aber generell "auf einem guten Weg", so Kovac weiter: "Wir haben das vierte Spiel zu null gespielt, lassen generell wenig zu. Das erhöht bei unserer individuellen Klasse die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen." Nach fünf Spieltagen liegt der BVB als Zweiter zwei Punkte hinter den Münchnern. Deshalb könne man sich "tabellarisch nicht wehren" gegen die zugewiesene Rolle als Bayern-Jäger, betonte Julian Brandt.
Er könne sich noch "an letzten Sommer erinnern", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken den Journalisten, "da habt ihr uns auch als ersten Verfolger von Bayern tituliert, und wir haben es nicht wirklich verneint. Irgendwann waren wir Elfter und sind auf der letzten Rille in die Champions League gekommen." Deshalb sei in dieser Saison der "Anspruch", von Anfang an erfolgreich zu sein und nicht wieder hinterherzulaufen. Dies sei erstmal gut gelungen.
S.Barghouti--SF-PST