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Künzer über DFB-Frauen: Bis zur EM wieder Respekt verschaffen
Die deutschen Fußballerinnen haben sich aus Sicht von Sportdirektorin Nia Künzer in diesem Jahr wieder mehr Respekt verschafft. Es sei zuletzt darum gegangen, "dass wir wieder ein Selbstbewusstsein und Selbstverständnis entwickeln. Auch in der Außenwahrnehmung, denn das hat uns immer auch auf dem Platz geholfen", sagte die 44-Jährige in einem Interview auf der DFB-Homepage: "Ziel muss sein, dass alle wissen, wie viel Qualität wir auf dem Platz haben. Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg, uns das wieder zu erarbeiten."
Nach dem Vorrunden-Aus bei der WM 2023 in Australien hatten die DFB-Frauen mit Interimscoach Horst Hrubesch im Sommer Olympia-Bronze geholt - und wollen laut Künzer bei der EURO (2. bis 27. Juli 2025) mit dem neuen Bundestrainer Christian Wück in der Schweiz "abliefern". Die "Art und Weise, wie wir uns bei der EM präsentieren", werde auch entscheidend sein, sagte sie: "Anerkennung und Respekt gewinnt auch, wer begeistert, wer mitreißt."
Künzer fordert ein "dominantes und aktives" Auftreten mit "mutigen und selbstbewussten" Spielerinnen. "Und wenn wir das auf den Platz bekommen, bin ich sehr optimistisch, dass wir auch von den Ergebnissen nicht enttäuscht sein werden", sagte die Weltmeisterin von 2003: Der Bronze-Erfolg in Paris habe zudem gezeigt, "zu was wir noch immer in der Lage sind".
Bei der EM-Endrunde bekommt es die DFB-Auswahl in der Gruppe C mit Polen, Dänemark und Schweden zu tun. Zum Auftakt ins neue Jahr spielt das deutsche Team in der Nations League gegen die Niederlande (Breda/21. Februar) und Österreich (Nürnberg/25. Februar).
X.AbuJaber--SF-PST