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"Mamma mia": Cucurella offenbart Gedanken nach Handspiel
Der spanische Nationalspieler Marc Cucurella hat seine unmittelbaren Gedanken nach dem viel diskutierten Handspiel im EM-Viertelfinale gegen Deutschland offenbart. "Mamma mia, was für ein Schreck. Ich machte mir in die Hose, schaute den Schiedsrichter an und sah, dass er sich sicher war: 'Kein Elfmeter!'", beschrieb der 26 Jahre alte Verteidiger im Interview mit der Gazzetta dello Sport die entscheidenden Momente, als ganz Fußball-Deutschland einen Strafstoß gefordert hatte.
"Ich sagte mir: 'Entspann dich'", schilderte Cucurella weiter, "aber das tat ich erst, als das Spiel wieder aufgenommen wurde." Das wurde es, zum Unmut der Deutschen. Allen voran Jamal Musiala, der den Schuss in der 106. Minute der Verlängerung abgegeben hatte, protestierte gestenreich. Doch der englische Schiedsrichter Anthony Taylor verzichtete auf einen Videobeweis und ließ das Spiel, das der spätere Europameister Spanien durch ein Tor in der 119. Minute gewann, weiterlaufen.
Ein Fehler, wie die Schiedsrichterkommission der UEFA knapp drei Monate später einräumte. "Und jetzt kommen sie und sagen, es war ein Elfmeter: Was soll das bringen?", fragte Cucurella, der in der schwammigen Handspiel-Regel das eigentliche Problem sieht.
D.Qudsi--SF-PST