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Cincinnati: Djokovic vor US-Comeback "aufgeregt"
Der serbische Tennis-Star Novak Djokovic blickt seinem Comeback in den USA nach fast zwei Jahren "aufgeregt" entgegen. "Ich genieße es, dass ich mit aller Freiheit aussuchen kann, wo ich spielen möchte", sagte der Grand-Slam-Rekordgewinner zu Wochenbeginn in einer Medienrunde vor seiner Rückkehr auf den Platz nach dem verlorenen Wimbledonendspiel vor mehr als vier Wochen beim ATP-Mastersturnier in Cincinnati.
In Ohio bestreitet Djokovic am Mittwoch sein erstes Match auf US-Boden seit seiner Finalniederlage bei den US Open 2021 in New York gegen den Russen Daniil Medwedew. Bei der Generalprobe für das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres ab 28. August in Flushing Meadows trifft der Weltranglistenzweite, der wegen seiner fehlenden COVID-Impfung lange nicht in die USA einreisen durfte, entweder auf den Argentinier Tomas Martin Etcheverry oder den Spanier Alejandro Davidovich Fokina. Erst im Finale könnte Djokovic den spanischen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz zur Wimbledonrevanche herausfordern.
"Ich habe mir Cincinnati bewusst ausgesucht, um mich gut auf New York vorzubereiten", meinte Djokovic weiter. An der Stätte seiner Titelgewinne von 2018 und 2020 verfolgten Fans schon das erste Training des 36-Jährigen auf vollbesetzten Tribünen.
Djokovic unterstrich seine Entschlossenheit zum Ausbau seines Rekordes von insgesamt 23 Erfolgen bei Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York. "Es ist nach 20 Jahren auf der Tour ein faszinierendes Gefühl, das innere Feuer zu spüren, das einen für die großen Ziele antreibt", sagte der Routinier. "Wenn ich nicht mehr motiviert wäre, würde ich aufhören. Aber ich will weiter Turniere gewinnen."
Nach dem Masters in Cincinnati, das nach dem Verzicht auf eine Teilnahme am zurückliegenden Turnier in Toronto wegen Erschöpfung Djokovics einzige Vorbereitung auf die US Open ist, peilt der Rechtshänder seinen vierten Titelgewinn nach den Erfolgen von 2011, 2015 und 2018 an. Vor zwei Jahren hatte der "Djoker" auf dem Weg ins Endspiel im Halbfinale Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) aus dem Turnier geworfen.
T.Samara--SF-PST