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Hamann: "Fragezeichen" bei Neuer "zu groß" - FC Bayern sollte de Gea holen
Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann rät dem FC Bayern München angesichts der Unsicherheit um Torhüter Manuel Neuer zu einer Verpflichtung des derzeit vereinslosen David de Gea. Der 32 Jahre alte Spanier hatte nach zwölf gemeinsamen Jahren keinen neuen Vertrag bei Manchester United mehr erhalten. "Die Bayern müssen jetzt einen ersten Torwart holen. De Gea ist ablösefrei, das ist ein Mann, den die Bayern holen sollten", sagte Hamann bei Sky.
Die Situation von Neuer, der sich am 9. Dezember 2022 bei einer Skitour das rechte Bein gebrochen hatte, sieht Hamann sehr skeptisch: "Es ist eine große Ungewissheit, ob Manuel Neuer wiederkommt. Und wenn er wiederkommt, weiß man nicht, wie er wiederkommt." Wenn der Nationaltorhüter wieder ins Mannschaftstraining einsteigt, werde er zudem zwischen acht und zehn Wochen brauchen, um wieder im Tor zu stehen. Auch fünf bis sechs Testspiele seien zuvor wohl erforderlich.
Hamann bezweifelt zudem, dass Neuer bei einer Rückkehr wieder zu altem Leistungsvermögen findet. Er habe ja schon "bei der Weltmeisterschaft nicht gut gehalten. Mir fehlt die Fantasie, warum Neuer nach einer so schweren Verletzung besser halten sollte als zuvor. Das ist für mich ausgeschlossen", sagte Hamann und ergänzte: "Selbst wenn Neuer wiederkommt, könnte es nach drei bis vier Spielen heißen: Es geht nicht mehr. Die Bayern müssen jetzt einen ersten Torhüter holen."
Der neue Schlussmann müsse möglicherweise die kommenden zwei bis drei Jahre im Tor stehen, wenn Neuer in der Zwischenzeit zurückkomme, sei dies "ein Bonus", sagte Hamann. Nach seiner Meinung sind die "Fragezeichen, ob und wann Neuer zurückkommt, einfach zu groß".
I.Yassin--SF-PST