-
Nach Krösche-Gerüchten: Frankfurt betont "Geschlossenheit"
-
Uber streicht weltweit jede zehnte Stelle und stellt Betrieb in Nigeria und Uganda ein
-
Basketball: Nyara Sabally im deutschen WM-Kader
-
Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU wieder vor Linkspartei
-
Ukraine führt neues zweistufiges Luftalarm-System ein
-
Medien: DFB will Kompass-Modell durchsetzen
-
"Trump-Straße": Trump erwägt Umbenennung der Straße von Hormus
-
"Brutale Diktatur": USA rufen Partner zur Ächtung Nicaraguas auf
-
Ellbogenbruch: Golfprofi Schmid fällt lange aus
-
Nach Anschlagsversuch in Leipzig: EU bereitet neue Russland-Sanktionen vor
-
Formel 1: Hadjar fehlt auch in Monza
-
Céline Dion singt mit Fans vor ihrem Pariser Hotel
-
Minister: Israel plant Umsiedlung von Bevölkerung des Gazastreifens
-
USA: Goldener Trump-Dollar kommt in Umlauf
-
Frau stirbt nach Attacke mit Messer und Feuer durch Ehemann in Stuttgart
-
Selenskyj bietet Deutschland nach Anschlagsversuch in Leipzig Hilfe an
-
Nach Angriff auf Hochzeitsfeier: Teheran wirft den USA "Kriegsverbrechen" vor
-
Rücksichtslos gefahren: Golf-Star Tiger Woods verliert vorerst Führerschein
-
Ermittlungen nach Angriffen auf Umspannwerke wegen Anschlagsverdachts
-
Nach Autounfall: Woods bekennt sich doch schuldig
-
US-Ölriese Chevron will Ölförderung in Venezuela verdoppeln
-
Zwei Leichen in Mehrfamilienhaus in Bayern: Haftbefehl gegen Verdächtigen
-
Niederlande verlagern 86 Tonnen ihrer Goldreserven aus USA und Kanada nach London
-
George Clooney: Die USA "werden von den am wenigsten qualifizierten Leuten regiert"
-
"Sprache der Eskalation": Bundesregierung weist Kritik aus Moskau zurück
-
Reiche stimmt Reform der Einkommensteuer im Kabinett zu - der Ärger der SPD bleibt
-
EU-Kommission genehmigt Reiches Pläne für neue Gaskraftwerke
-
Filmfestival in Venedig: Jury-Präsidentin kritisiert geringen Frauenanteil im Wettbewerb
-
Nach Anschlagsversuch in Leipzig: EU stützt Deutschlands Vorgehen gegen Russland
-
Stallbrand in Niedersachsen: 120 Schweine verenden
-
Mädchen zu Selbstverletzung genötigt und Männer attackiert: Jugendstrafe in Hamburg
-
Anschlag auf NRW-Umspannwerk: Abschussvorrichtungen für Pyrotechnik gefunden
-
Erntebilanz: Agrarminister Rainer bescheinigt "massive Krise von nationaler Tragweite"
-
Chinas Präsident Xi kündigt bei Besuch in Ägypten Ausweitung von Investitionen an
-
Taliban-Regierung verteidigt Protestverbot gegen Kritik von Menschenrechtsorganisationen
-
Erntebilanz: Agrarminister Rainer sieht "massive Krise von nationaler Tragweite"
-
Studie: KI-Chatbots können Sanktionen gegen russische Medien umgehen
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. kündigt mehrwöchige Trauerzeit an
-
Trump nominiert Hung Cao dauerhaft zum US-Marine-Staatssekretär
-
Umfrage: Zwei von drei Deutschen offen für Rechenzentrum am eigenen Wohnort
-
Nicaragua: Parlament billigt Ausschluss von Oppositionsparteien von Wahlen
-
IG Metall weist Bericht über beschlossenes Aus von VW-Werken zurück
-
WM-Bewerbung: DFB will Ende des FIFA-Machtkampfs abwarten
-
Patientenschützer fordern Zusammenlegung von privaten und gesetzlichen Pflegekassen
-
Klingbeil offen für weitere Steuerentlastung - wenn Union Vorschläge macht
-
Schüsse auf Firmengelände im Zentrum Hamburgs: Zwei Tote und ein Schwerverletzter
-
Dresdner Bischof Timmerevers gibt Amt ab - Zustimmung von Papst Leo XIV.
-
Deutsche Wirtschaft widerstandsfähiger als erwartet: DIW hebt Wachstumsprognose an
-
Doppelmord in Schleswig-Holstein: Bundesgerichtshof bestätigt Kieler Urteil
-
Ausbildungssuche abgebrochen: Behörde kann Kindergeld von Mutter zurückverlangen
Prozess um Impfskandal in niedersächsischem Schortens begonnen
Rund eineinhalb Jahre nach einem Impfskandal im niedersächsischen Schortens muss sich eine 38-Jährige seit Mittwoch wegen des Vorwurfs vorsätzlicher Körperverletzung vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Laut Anklage soll die Krankenschwester im Frühjahr vergangenen Jahres in einem Corona-Impfzentrum in Schortens in Ostfriesland 15 Spritzen lediglich mit Kochsalzlösung oder viel zu stark verdünntem Impfstoff aufgezogen haben. Diese wurden anschließend verimpft.
Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft war die Beschuldigte eine Anhängerin von Corona-Verschwörungserzählungen und lehnte die staatlichen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung ab. Laut Anklage geht sie davon aus, dass die Frau die Impfungen vor diesem Hintergrund für schädlich oder bestenfalls nutzlos hielt.
Einem Gerichtssprecher zufolge wies die Angeklagte die Darstellung der Anklage in einer von der Verteidigung verlesenen Erklärung zum Prozessauftakt zurück. Demnach räumte sie zwar ein, sechs Spritzen mit zu wenig Impfstoff befüllt zu haben, nachdem ihr versehentlich eine Ampulle mit Wirkstoff heruntergefallen sei. Sie habe dabei aber lediglich aus Angst um ihren Arbeitsplatz gehandelt.
Den Coronamaßnahmen habe sie zwar allgemein kritisch gegenübergestanden, hieß es in der Erklärung laut Sprecher weiter. Sie sei jedoch keine Impfgegnerin.
Das Geschehen in dem Impfzentrum in Schortens hatte bundesweit hohe Wellen geschlagen, weil der Verdacht einer weitaus größeren Dimension im Raum stand. Die Behörden warnten zwischenzeitlich vor bis zu etwa zehntausend eventuell unwirksamen Impfungen und organisierten Nachimpfungen für Betroffene, weil das Ausmaß der möglichen Spritzenmanipulationen durch die Beschäftigte unklar war.
Die Zahl ergab sich aus der Zahl der Impftermine während der Arbeitsschichten der Angeklagten. Die Polizei gründete eigens eine Ermittlungsgruppe mit acht Beamtinnen und Beamten, um den Fall weiter aufzuklären. Am Ende ließen sich laut Staatsanwaltschaft allerdings nur 15 regelwidrig befüllte und verimpfte Spritzen nachweisen. Für den Prozess sind Termine bis Anfang Dezember geplant.
Die Krankenschwester des Deutschen Roten Kreuzes war in dem Impfzentrum für die Vorbereitung von Spritzen für Impfungen zuständig. Sie selbst brachte die Ermittlungen ins Rollen, als sie einer Kollegin anvertraute, sie habe sechs Spritzen mit Kochsalzlösung aufgezogen, nachdem ihr eine Ampulle mit Impfstoff heruntergefallen sei. Zur damaligen Zeit lief die Kampagne mit den neu entwickelten Impfstoffen gerade an. Diese waren sehr knapp.
Die Frau wurde entlassen, die folgenden Untersuchungen ergaben dann Hinweise auf eine womöglich weitaus größere Dimension. Kochsalzlösung wird regulär zur Verdünnung der Impfflüssigkeit eingesetzt und ist für den menschlichen Körper unschädlich.
F.Qawasmeh--SF-PST