-
Rubio: "Ausländischer Akteur" hinter möglichem Anschlag bei britischem Luftwaffenstützpunkt
-
OpenAI entschuldigt sich nach Zugriff von KI-Agent auf australische Regierungswebsites
-
Jetzt gegen Zidane: Mancini nach erstem Sieg optimistisch
-
Tuchel vor Tschechien-Spiel: "Noch keine Siegpflicht"
-
Zidane lobt Olise: "Absolutes Naturtalent"
-
Nach drei Jahren: Ersatzmann Keenum führt Chicago zum Sieg
-
Bier und Molke aus Kanada: Neue US-Einfuhrsperre in Kraft
-
Céline Dion überrascht mit Auftritt bei Pariser Fashion Week
-
Bundestagspräsidentin Klöckner kritisiert Verhalten von AfD und Linken im Parlament
-
Deutsche Bahn informiert über Sanierung der Strecke Berlin-Hannover
-
Bundeskanzler Merz empfängt Kasachstans Präsidenten Tokajew
-
Wadephul reist in die Slowakei und zum Europarat nach Straßburg
-
Organspende: Bundestagspräsidentin Klöckner will gegen Widerspruchslösung stimmen
-
Olise trifft spät: Frankreich unter Zidane weiter makellos
-
Nach Fehlstart: Italien feiert klaren Sieg in der Türkei
-
Trump bestreitet Waffenangebot an China
-
Putin ordnet weitere Aufstockung der russischen Armee an
-
Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen
-
USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China
-
Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo
-
Größter Waldbrand in Frankreich seit 1949 gelöscht
-
Eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew
-
Nato-Kommandeur: Russlands Sabotage "immer dreister" - funktioniert aber nicht
-
Achterbahnfahrt: Söder und Krause bewältigen "Olympia Looping"
-
Großbritannien legt neues Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen auf
-
SpaceX-Rakete Starship umrundet erstmals die Erde
-
Großbritannien: Terrorverdächtige wieder freigelassen - Burnham kündigt Krisensitzung an
-
Seoul: Nordkoreanische Minen vermutlich Auslöser von Explosion in Grenzgebiet
-
BVB verlängert mit Geschäftsführern - Cramer wird Vorsitzender
-
Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen
-
RN-Chef Bardella weist Vorwurf antisemitischer Textnachrichten zurück
-
Verkaufsversuch gescheitert: Biontech schließt drei Standorte in Deutschland
-
Moskau stellt Russland-Geschäft von deutschem Handelskonzern Metro unter seine Verwaltung
-
Korruptionsprozess in Paris: Freiheitsstrafe für Ex-Ministerin Dati gefordert
-
75 Jahre Bundesverfassungsgericht: Politik ruft zu Schutz von Rechtsstaat auf
-
Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine
-
Mindestens eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew
-
Rückzug auf Raten: Spahn verzichtet nach Kritik auf Sitz im Haushaltsausschuss
-
Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht
-
Anschlagsgefahr: Fünf bei Luftwaffenstützpunkt in England festgenommene Männer sind Briten
-
SpaceX-Rakete Starship erreicht erstmals Erdumlaufbahn
-
Gericht: Polizeibewerber darf nicht wegen Harnsteins abgelehnt werden
-
Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei
-
Rehlinger würdigt Papstbesuch in deutsch-französischer Grenzregion
-
Türkischer Komiker Göktas wegen Beleidigung Erdogans zu Haftstrafe verurteilt
-
Angriff mit Paintballpistole: 21-Jähriger in Bayern auf einem Auge blind
-
EU will Abwehr gegen hybride russische Angriffe stärken - Debatte über Notfallmechanismus
-
Polizei: Fünf bei Luftwaffenstützpunkt festgenommene Männer alle Briten Mitte 20
-
Iranische Anwältin Nasrin Sotudeh erhält Vaclav-Havel-Preis für Menschenrechte
-
Papst Leo XIV. ermahnt Europäer zu neuen Friedensanstrengungen
Iran und Israel erklären nach gegenseitigen Angriffen Kämpfe wieder für beendet
Nach den ersten gegenseitigen Angriffen seit Beginn einer Waffenruhe Anfang April haben der Iran und Israel die Kämpfe wieder eingestellt. Der Iran habe Israel eine "schmerzhafte Antwort" gegeben, und "dementsprechend ist hiermit die Einstellung der Armee-Einsätze verkündet", erklärte die iranische Armee am Montag im Staatsfernsehen. Kurze Zeit später teilte auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit, dass die Kämpfe ruhten. Beide Seiten drohten jedoch mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe, sollte die jeweils andere Seite erneut angreifen.
"Nachdem wir das Terrorregime in Teheran angegriffen haben, hat es aufgehört, uns zu attackieren", sagte Netanjahu am Montag in einer Fernsehansprache. Er drohte jedoch mit neuen Attacken, sollte der Iran "den Fehler begehen, die Angriffe gegen uns wieder aufzunehmen".
Auch die iranische Armee drohte mit noch "härteren und vernichtenderen Maßnahmen", falls Israel die Angriffe auf den Süden des Libanon fortsetzt.
Israels Bildungsministerium teilte am Montag mit, dass die wegen der Angriffe am Montag geschlossenen Schulen am Dienstag wieder öffnen würden.
Der Iran hatte am Sonntagabend erstmals seit Inkrafttreten einer brüchigen Waffenruhe Anfang April wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Als Grund gaben die iranischen Revolutionsgarden israelische Luftangriffe auf Viertel von Beirut im Libanon an, die als Hochburgen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz gelten. Dabei wurden zwei Menschen getötet und 20 Menschen verletzt.
Am Montagmorgen folgten nach israelischen Angaben weitere iranische Raketensalven. Die israelische Armee erklärte, die Luftabwehr sei im Einsatz, um "die Bedrohung abzufangen". Der Iran feuerte nach den Angaben des israelischen Armee in der Nacht fast 30 Raketen auf Israel ab.
Israel griff als Reaktion auf die iranischen Raketenangriffe militärische Ziele im Iran an. Das iranische Staatsfernsehen berichtete von "mehreren" Explosionen in der Hauptstadt Teheran sowie in den Städten Täbris und Isfahan. Mit den Angriffen setzte sich Israel über die Aufforderung von US-Präsident Donald Trump hinweg, von Vergeltungsmaßnahmen für den Raketenbeschuss aus Teheran abzusehen. Am Montag forderte Trump dann beide Seiten auf, die Angriffe einzustellen.
Netanjahu betonte derweil in einer TV-Ansprache, er habe Trump mitgeteilt, dass Israel "ein uneingeschränktes Recht auf Selbstverteidigung hat und wir dieses Recht nach Bedarf ausüben".
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte am Montag laut seinem Büro, dass die Armee trotz der iranischen Drohungen die Angriffe im Libanon fortsetzen und dort "weiterhin gegen die Terrororganisation Hisbollah vorgehen" werde.
Für jeden Angriff auf Nordisrael werde der Stadtteil Dahijeh in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. "Jeder Versuch des Iran, eine Verbindung zwischen dem Libanon und dem Iran herzustellen, um Israel anzugreifen, wird eine äußerst entschlossene Reaktion nach sich ziehen", erklärte Katz.
Am Montag trafen Angriffe der israelischen Armee laut Berichten der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA rund 15 Orte im Süden des Libanon, darunter Tyros und Burdsch al-Schemali. Insgesamt seien sieben Menschen getötet und zwölf weitere Menschen verletzt worden, erklärte das libanesische Rote Kreuz. In Tyros wurden nach den Angaben der Hilfsorganisation vier Rettungskräfte verletzt, als ein Auto getroffen wurde.
Das libanesische Gesundheitsministerium erklärte, dass es bei einem Angriff auf das Dorf Sifta in der Region Nabatije sieben Tote gegeben habe, darunter "ein syrisches Kind und eine Frau, sowie acht Verletzte, darunter zwei Frauen".
Teheran machte die USA für das vorübergehende Wiederaufflammen der Kampfhandlungen mitverantwortlich. Israel ergreife keine Maßnahmen "ohne vorherige Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten", sagte Außenministeriumssprecher Esmaeil Bakaei. Die indirekten Gespräche mit den USA unter Vermittlung Pakistans würden fortgesetzt, auch wenn die Verhandlungen durch die jüngsten Angriffe auf sein Land "beeinträchtigt" würden.
Der Iran, der die Hisbollah im Libanon politisch und finanziell unterstützt, besteht darauf, den Libanon in ein mögliches Abkommen mit den USA zur Beendigung des Krieges einzubeziehen. Eigentlich gilt im Libanon seit dem 17. April eine Feuerpause. Israel und die Hisbollah greifen sich dessen ungeachtet weiter täglich an. Die Hisbollah hatte in der vergangenen Woche einen neuen Vorstoß Israels und des Libanon für eine Waffenruhe abgelehnt. Am Montag reklamierte die Miliz Angriffe auf israelische Soldaten im Süden des Libanon für sich.
D.Qudsi--SF-PST