-
Bundesweite Kontrolle gegen Schwarzarbeit in Friseur- und Kosmetikbranche
-
Türkischer Schiedsrichter-Chef festgenommen
-
Nach Fast-Debakel: Bayern vor Bewährungsprobe in Lissabon
-
Anwältin: 87-Jährige in Spanien darf nach Zwangsräumung in Wohnung zurückkehren
-
Untreueprozess gegen frühere RBB-Intendantin Schlesinger startet im November
-
Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen
-
Öffentliche Schulden im zweiten Quartal 2026 um 1,0 Prozent gestiegen
-
Rettungskräfte: Zahl der Toten bei Angriff der Armee auf Markt in Myanmar auf 50 gestiegen
-
Nach Explosion in Grenzgebiet: Südkorea wirft Norden Verletzung von Waffenstillstand vor
-
صندوق النقد العربي يواصل دعم الاستقرار المالي والنقدي في المنطقة
-
الإمارات تعرض في الأمم المتحدة نهجها لخفض التصعيد وبناء الجسور
-
تدمير البيوت التراثية يهدد الذاكرة السياسية والعمرانية لجنوب لبنان
-
أزمة السيولة والوصول إلى الحسابات تضيق الخناق الاقتصادي على غزة
-
مخيم البداوي يحيي ذكرى مقتل فتح شريف بفعالية جماهيرية
-
ذكرى انتفاضة الأقصى تستعيد تحولات المواجهة الفلسطينية الإسرائيلية
-
محمد بن زايد يزور السعودية بعد فترة من الفتور في علاقات البلدين
-
الدولار يقترب من ذروة شهرين وسط تقلبات حادة في أسواق النفط
-
مستوطنون يضرمون النار في منزلين وسيارة بقرية جالود
-
اقتحامات واعتداءات إسرائيلية تسجل في عدة مناطق بالضفة الغربية
-
سهم شي إن يتراجع 14% رغم إعلان أول أرباح منذ الطرح
-
شركتان تستهدفان 500 مليون جنيه من عقود التمويل العقاري التشاركي
-
دبي بلس تبدأ تقديم محتواها الترفيهي على رحلات طيران الإمارات
-
مؤتمر أبوظبي لمنع الجريمة يدفع أجندة العدالة الدولية قدماً
-
جلف هوست 2026 يعزز آفاق الضيافة وخدمات الأغذية في المنطقة
-
سعود بن صقر يتابع تطوير منظومة التنقل الجوي في رأس الخيمة
-
تكريم الفائزين في الدورة الثانية من مسابقة مهارات كليات التقنية
-
دي بي ورلد تدشن خطاً بحرياً بين الهند والفجيرة وعُمان واليمن
-
بكين تتحدث عن عودة العلاقات مع طوكيو إلى مسارها الطبيعي
-
طيران الإمارات وغرف دبي تتعاونان لدعم تنافسية الشركات الصغيرة
-
الإمارات توسع منظومة رعاية القلب بالوقاية والعلاج المتخصص
-
مصر تستهدف زيادة حصة الصادرات السلعية إلى 30% من الناتج المحلي
-
مجموعة الغندور ترصد 3 مليارات جنيه لتوسعات جديدة حتى 2030
-
مباحثات لجذب مستثمرين صينيين إلى مشروعات صناعية في مصر
-
العربي الأفريقي الدولي يوسع برامج إعداد القيادات المصرفية
-
أربع شركات دولية تعرض خططها للتوسع والاستثمار في السوق المصرية
-
وزارة المالية تدعم توسع الشركات المصرية في السوق التنزانية
-
إنفيديا تطلق منصة مفتوحة لضبط صلاحيات وكلاء الذكاء الاصطناعي
-
سلام يبحث مع روبيو في واشنطن تفعيل آلية التنسيق الثلاثية
-
أحمد اليوسف يوضح ملابسات تصريح أعمار لاعبي منتخب الكويت
-
حريق منزلين فلسطينيين في هجوم لمستوطنين على جالود جنوب نابلس
-
السعودية تواجه العراق في قمة خليجية لحسم العلامة الكاملة
-
العراق يستضيف خليجي 28 وبغداد والبصرة تتسابقان على تنظيم المباريات
-
ترمب ينتقد إفراج بريطانيا عن خمسة مشتبه بهم في مخطط قاعدة جوية
-
وليد الدغسني يحول فضاء «البروفة» إلى مختبر بصري للحياة
-
رجا بهلول يبحث العلاقة المتبادلة بين الثقافة السياسية ونظام الحكم
-
مهرجانات الخريف تحول مواسم الحصاد إلى وجهات سياحية حول العالم
-
نهر الليطاني يعود إلى واجهة الخطاب الإسرائيلي بشأن جنوب لبنان
-
روبيو يرجح ضلوع جهة أجنبية في مخطط استهداف قاعدة فيرفورد
-
Machtkampf: FIFA wirft UEFA "Desinformationskampagne" vor
-
Geldvermögen deutscher Haushalte wächst auf 9,9 Billionen Euro - Zunahme aber schwächer
"Herbe Niederlage": Deutschland verfehlt Einzug in den UN-Sicherheitsrat
Debakel bei den Vereinten Nationen: Deutschland hat erstmals den Einzug in den UN-Sicherheitsrat verpasst. Bei der Abstimmung der UN-Vollversammlung am Mittwoch in New York unterlag die Bundesrepublik deutlich gegen die EU-Partner Portugal und Österreich. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) räumte eine "herbe Niederlage" ein. Die Opposition nannte das Ergebnis "blamabel" und machte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mitverantwortlich.
Es war die frühere Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne), die als amtierende Präsidentin der UN-Vollversammlung das Ergebnis verlas: Portugal wurde in der ersten Wahlrunde mit 134 Stimmen erster, Österreich folgte kurz dahinter mit 131 Stimmen. Deutschland landete mit nur 104 Stimmen weit abgeschlagen auf dem dritten Platz und ging leer aus. Portugal und Österreich ziehen nun ab Januar für zwei Jahre als nicht-ständige Mitglieder in das mächtigste UN-Gremium ein.
Kanzler Merz versuchte, die Wogen zu glätten: Deutschland habe zwar sein "Ziel nicht erreicht", werde aber weiterhin "ein verlässlicher Stützpfeiler des multilateralen Systems" sein, erklärte er. Wadephul betonte ebenfalls, Deutschland werde sich auch außerhalb des Sicherheitsrates weiterhin für "Frieden und Sicherheit" und für eine handlungsfähige UNO engagieren.
Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker konnte einen "großen diplomatischen Erfolg" für sein Land verbuchen. "Wir wollen und wir werden nicht nur von der Seitenlinie aus zusehen, wie sich unsere Welt entwickelt", erklärte er.
In Berlin wurde umgehend scharfe Kritik an der Bundesregierung laut. "Diese blamable Niederlage Deutschlands geht auf das Konto von Kanzler Merz und Außenminister Wadephul", erklärte die Grünen-Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger. Die Regierung Merz habe sich international zu wenig profiliert - beim Klimaschutz, beim Erhalt der regelbasierten Ordnung und bei der Entwicklungszusammenarbeit, deren Mittel stark gekürzt worden seien.
Aber auch aus den Koalitionsfraktionen in Berlin kam Kritik. "Die Nichtwahl ist kein Betriebsunfall, sondern ein Warnsignal", erklärte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic. Er sprach von einem "spürbaren außenpolitischen Rückschlag". Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, nannte die deutsche Niederlage "bedauerlich". Die Europäer müssten früher die Abstimmung suchen, schlussfolgerte er.
Wadephul hielt sich seit Tagen in New York auf, um für die deutsche Kandidatur zu werben und sprach nach der Abstimmung von einer "echten Enttäuschung". Er hatte schon im Vorfeld von einem "schwierigen Wettbewerb" um die beiden für die Ländergruppe der "westeuropäischen und anderen Staaten" zu vergebenden Sitze gesprochen. Vor allem aus Russland habe es in der UNO Widerstand gegen die deutsche Kandidatur gegeben, weil Berlin die Ukraine unterstütze, sagte der CDU-Politiker.
Deutschland ist einer der größten UN-Beitragszahler und bemüht sich seit der Wiedervereinigung in regelmäßigen Abständen um den Einzug in das höchste UN-Gremium - bislang immer erfolgreich. Insgesamt war die Bundesrepublik bisher sechs Mal als nicht-ständiges Mitglied im Sicherheitsrat vertreten, zuletzt in den Jahren 2019/2020.
Der UN-Experte von der International Crisis Group, Daniel Forti, verwies auf die sehr engagierte Bewerbung Österreichs, das seine Kandidatur bereits 2011 angekündigt hatte - Jahre vor Deutschland. "Einige Diplomaten dachten womöglich, dass Österreich und Deutschland zu ähnlich sind, um gleichzeitig im Sicherheitsrat vertreten zu sein."
Für Portugal habe womöglich die Haltung im Nahost-Konflikt gesprochen, hieß es in New York. Wie die Mehrheit der UN-Staaten hat Portugal einen Palästinenserstaat anerkannt, Deutschland und Österreich tun dies nicht.
Dem UN-Sicherheitsrat gehören insgesamt 15 Staaten an: die fünf Vetomächte USA, Großbritannien, Frankreich, China und Russland sind ständige Mitglieder. Die zehn weiteren Sitze werden von der UN-Generalversammlung jeweils für eine zweijährige Amtszeit gewählt.
Aktuell standen fünf nicht-ständige Sitze für den Sicherheitsrat zur Wahl. Neben den beiden EU-Ländern Portugal und Österreich setzten sich das afrikanische Land Simbabwe sowie der Karibikstaat Trinidad und Tobago durch. Der fünfte Platz für Asien ging schließlich an Kirgistan.
Die fünf neugewählten Länder ziehen am 1. Januar in den Sicherheitsrat ein. Sie stoßen zu fünf weiteren Ländern hinzu, die im Zeitraum 2026 bis 2027 in dem Gremium sitzen. Dabei handelt es sich um die Demokratische Republik Kongo, Liberia, Lettland, Kolumbien und Bahrain.
I.Yassin--SF-PST