-
"Glamourdale-Airlines": Überfliegerin Fry hebt wieder ab
-
Messi vergibt Elfer: Miami verliert MLS-Topspiel
-
Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"
-
DBB-Kapitänin Gülich nach Comeback: "War ziemlich aufgeregt"
-
Kieferschmerzen vom Schreien: Goldjunge Weber mit Kampfansage
-
SPD-Gesundheitsexperte: Bund muss massiv in Hitzeschutz investieren
-
Neue Kanzleramtsministerin Warken will Geheimdienst-Reform schnell voranbringen
-
Einschüchterungen und Auszählungspause: Wahlbeobachter in Sambia beklagen Unregelmäßigkeiten
-
Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double
-
Auch ohne Ansah: Sprintstaffel stürmt zu Silber
-
Im letzten Versuch: Weber holt Speer-Gold - Thumm Silber
-
Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup
-
Bei Gülich-Comeback: DBB-Frauen unterliegen Spanien knapp
-
Schwimm-EM: Märtens gewinnt mit Mixed-Staffel Silber
-
Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben
-
Schwimm-EM: Liebmann siegt mit Weltrekord auch über 1500 m
-
Tausende Fans nehmen Abschied von Rocksängerin Bonnie Tyler
-
Islamistische Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan
-
Klopp startet als Bundestrainer: "Es fühlt sich nicht fremd an"
-
Waldbrand in Belgien nahe deutscher Grenze breitet sich aus - Erste Evakuierungen
-
Schreckmoment um Musiala bei Bayern-Sieg
-
Nach Anschlag am Bondi Beach: Australien kündigt Schusswaffen-Rückkauf an
-
Behörden: Elf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon
-
Bundeswehr unterstützt UN-Einsatz in Krisenstaat Haiti mit Lufttransport
-
Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten
-
Turn-EM: Kevric erstmals Europameisterin am Stufenbarren
-
Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten
-
Liechtenstein ändert seine Thronfolge: Frauen dürfen künftig Fürstin werden
-
Flughafen auf Sizilien nach Ausbruch des Ätna wieder geöffnet
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn breitet sich aus - Löscharbeiten in weiteren Ländern
-
NRW-Innenminister macht "Idioten" für Waldbrand verantwortlich
-
"Mobbing-Kampagne": Nach Vorwürfen zurückgetretener Cambridge-Professor tot aufgefunden
-
Traumstart für Klose: Nürnberg gewinnt 277. Frankenderby
-
Hertha mit perfektem Start
-
NRW-Ministerin warnt eindringlich vor Betreten brandgefährdeter Wälder
-
Verletzung beim Wechsel: Frauen-Staffel verpasst EM-Finale
-
Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären - Teheran widerspricht
-
Steinmeier ruft zu Solidarität mit queeren Menschen auf - CSD-Paraden in mehreren Städten
-
7,10 m: Mihambo wackelt - und explodiert.
-
Drama beim Flag Football: Deutsche Teams verpassen Halbfinale
-
Rhein-Pegelstand bei Kaub steigt leicht auf elf Zentimeter
-
Philip-Morris-Chefin hofft auf Ende der Zigaretten: "Rauchen ist schädlich"
-
Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan
-
WM-Held Torres wechselt nach Paris
-
Patientenschützer wollen Hitze als Todesursache erfassen - Statistik zu ungenau
-
Drogenbeauftragter: Tabaksteuer muss stärker erhöht werden als geplant
-
Mindestens 38 Tote bei schwerem Erdbeben in Indonesien
-
Nach Jugendprotesten: Indiens Premier verspricht Gratis-Nachhilfe und KI-Kurse
-
Waldbrand im Hohen Venn: Fast 850 Hektar in Belgien nahe deutscher Grenze zerstört
-
Bis zu 45 Grad: Verdi-Befragung zeigt extreme Hitzebelastung in Pflegeheimen
Machtübernahme des Chamenei-Sohns: Iran setzt Angriffe fort - Ölpreise steigen massiv
Am zehnten Tag des Iran-Krieges sind die weltweiten Ölpreise in die Höhe geschnellt, während Teheran nach der Ernennung des neuen iranischen Anführers Modschtaba Chamenei eine weitere Angriffswelle auf Israel und die Golfstaaten gestartet hat. Im Zentralisrael wurde nach Angaben von Rettungskräften bei iranischen Raketenangriffen am Montag ein Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt. Die israelische Armee griff unterdessen nach eigenen Angaben mehrere Ziele im Zentrum des Iran an.
In Teheran versammelten sich am Montag tausende Menschen, um Modschtaba Chamenei die Treue zu schwören. Der 56-Jährige war am Sonntag zum neuen Geistlichen Oberhaupt des Iran ernannt worden. Sein Vater Ayatollah Ali Chamenei war am ersten Tag des Iran-Kriegs Ende Februar bei Luftangriffen der USA und Israels auf Teheran getötet worden. Der Iran reagierte mit Angriffen auf Israel und die mit den USA verbündeten Länder der Golfregion.
Irans Sicherheitschef Ali Laridschani schloss eine sichere Durchfahrt in der von seinem Land gesperrten und für den internationalen Handel wichtigen Straße von Hormus für die Dauer des Krieges aus. Es sei "unwahrscheinlich", dass in der Straße von Hormus "Sicherheit erreicht werden kann, während die Vereinigten Staaten und Israel in der Region Konflikte schüren", erklärte Laridschani am Montag im Onlinedienst X.
Seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wird vom iranischen Militär kontrolliert.
Ein Barrel Öl kostete am Montag im asiatischen Handel zeitweise fast 120 Dollar, der Ölpreis lag damit auf den höchsten Stand seit 2022. Auch der Gaspreis stieg weiter stark.
Mit Blick auf die massiv gestiegenen Öl- und Gaspreise verteidigte US-Präsident Donald Trump die Entscheidung zum Krieg gegen den Iran. Die Preissteigerungen seien nur "ein sehr geringer Preis" angesichts der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.
Der US-Präsident kritisierte die Wahl von Modschtaba Chamenei zum neuen iranischen Anführer. Er sei "nicht glücklich" über die Ernennung, sagte Trump der "New York Post".
Auch die Bundesregierung äußerte Kritik. Das iranische Volk solle "die Entscheidung darüber haben, wer über die politischen Geschicke des Landes bestimmt". Dies sei "in der Vergangenheit nicht passiert und das passiert auch in diesem Fall nicht", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin am Montag.
Die israelische Armee griff am zehnten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran nach eigenen Angaben Einrichtungen zur Herstellung und zum Abschuss ballistischer Raketen im Iran an. In Teheran waren Explosionen zu hören. Zudem seien das Hauptquartier der "Inneren Sicherheit" in Isfahan, eine Polizeistelle und andere Einrichtungen getroffen worden, die von den Revolutionsgarden und der paramilitärischen Bassidsch-Miliz genutzt wurden, erklärte die Armee.
Israel nahm erneut auch die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon ins Visier. Die israelische Armee griff libanesischen Staatsmedien zufolge Hisbollah-Hochburgen im Süden Beiruts an, während die Hisbollah Israel mit Raketen beschoss.
Zum zweiten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs wurde außerdem eine Rakete aus dem Iran im Luftraum des Nato-Mitgliedsstaats Türkei abgefangen. Verletzt wurde türkischen Angaben zufolge niemand. Eine Nato-Sprecherin bekräftigte angesichts des Raketenbeschusses die Bereitschaft des Verteidigungsbündnisses, "alle Bündnispartner gegen jegliche Bedrohung zu verteidigen". Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warnte den Iran vor weiteren "provokativen Schritten".
Der Iran attackierte unterdessen mehrere Golfstaaten. In Bahrain traf ein iranisches Geschoss den Raffineriekomplex Al Ma'ameer. Auf der bahrainischen Insel Sitra wurden bei einem iranischen Angriff nach Behördenangaben mindestens 32 Menschen verletzt, vier davon schwer.
Nach Angaben eines AFP-Reporters ertönten am Montag in der Hauptstadt Bahrains, Manama, Sirenen, während in der katarischen Hauptstadt Doha mehrere Explosionen zu hören waren. Katarischen Behörden zufolge wurden seit Beginn der iranischen Angriffe über 300 Menschen wegen der Verbreitung von "irreführenden Informationen" im Zusammenhang mit den Militärschlägen festgenommen. Auch in Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden Menschen mit ähnlicher Begründung festgenommen, jedoch in geringerer Zahl als in Katar.
Auch in Saudi-Arabien wurde laut Verteidigungsministerium erneut ein iranischer Drohnenangriff auf ein Erdölfeld im Osten des Landes abgewehrt. Die USA ordneten die Abreise ihres nicht unbedingt benötigten Botschaftspersonals aus Saudi-Arabien an.
Q.Najjar--SF-PST