-
Kinderarzt wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs in Brandenburg festgenommen
-
Berufungsprozess gegen Le Pen wegen Veruntreuung von EU-Geldern eröffnet
-
Bayerns Ministerpräsident Söder will Zahl von Bundesländern verringern
-
Heiße Diskonacht sorgt in Mainz für Polizeieinsatz - Auto bei Sex beschädigt
-
Polizei: Noch mehrere hunderttausend Gegenstände in Tresorraum in Gelsenkirchen
-
Zehn Jahre Haft wegen Millionenbetrugs mit Coronahilfen in Köln
-
Hochststand: 14,1 Millionen Menschen legen Geld in Aktien und Aktienfonds an
-
Brände in Los Angeles waren teuerste Naturkatastrophe 2025
-
"War eine Ehre": Alonso verabschiedet sich ohne Groll
-
Prozess gegen mutmaßlichen Hisbollah-Kämpfer in Berlin begonnen
-
Zentralbankchefs aus aller Welt bekunden ihre Unterstützung für Fed-Chef Powell
-
Außenminister Dänemarks und Grönlands am Mittwoch bei Vance und Rubio im Weißen Haus
-
BR Volleys entlassen Cheftrainer Banks
-
"Niedrigster Stand seit fast 50 Jahren": Zahl der Apotheken 2025 weiter gesunken
-
USA verhängen Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen Handelspartner des Iran
-
Urteil: Mobiler sozialer Dienst aus Hessen braucht für Fahrten keine Genehmigung
-
Neuer Rekord: 14,1 Millionen Menschen legen Geld in Aktien und Aktienfonds an
-
Freibeträge und progressive Besteuerung: SPD will Erbschaftsteuer reformieren
-
Todesopfer und Stromausfall durch erneute russische Angriffe in der Urkaine
-
Womöglich doch Mord: Tötung von Tunesier in Baden-Württemberg wird neu aufgerollt
-
Aldi kündigt mehr als 180 neue Filialen in den USA in diesem Jahr an
-
Ähnlich wie Menschen und Delfine: Nachtigallen passen Laute spontan an Artgenossen an
-
Apple geht Partnerschaft mit Google für KI-Funktionen ein
-
Mercosur: Agrarminister Rainer will genau auf Einhaltung von Schutzklauseln achten
-
Unwort des Jahres 2025 lautet "Sondervermögen" - Jury kritisiert Irreführung
-
Auto mit Axt zertrümmert: Geburtstagsgeschenk sorgt für Polizeieinsatz
-
Tötung von Tunesier in Baden-Württemberg muss vor Gericht neu aufgerollt werden
-
Kompany: Guardiola-Vergleich "unmöglich"
-
Merz: 250.000 Menschen in Indien nehmen aktuell an einem Deutschkurs teil
-
Am 27. Januar: Nachholtermin für ausgefallene Spiele steht
-
Iranischer Regisseur Panahi fordert internationale Unterstützung für seine Landsleute
-
DBS kritisiert Rückkehr von Russen und Belarussen
-
Zahl der Organspenden auf höchsten Stand seit über zehn Jahren
-
NGO: Internetsperre im Iran dauert seit viereinhalb Tagen an
-
Unwort des Jahres 2025 lautet "Sondervermögen"
-
Landwirte protestieren mit Traktoren in Paris gegen Mercosur-Abkommen
-
Siedlungs- und Verkehrsfläche wächst pro Tag um 50 Hektar
-
Glatteis: Enspannung im Westen - im Osten teils noch rutschig
-
Schäden durch Naturkatastrophen 2025 deutlich gesunken
-
Merz geht von "letzten Tagen und Wochen" der islamischen Führung im Iran aus
-
USA verhängen Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen alle Handelspartner des Iran
-
Hobart: Maria schaltet Altstar Williams aus
-
NHL: Siege für Draisaitl, Grubauer und Seider
-
Wolff über Auftaktgegner Österreich: "Absoluter Anti-Handball"
-
Loch: "Bauchweh" wegen russischer Rodler bei Olympia
-
Beben im Bernabéu: Alonsos tiefer Fall
-
Texans stoppen Steelers - Karriere-Ende für Rodgers?
-
Bitterling: Team "unter besonderer Beobachtung"
-
Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung"
-
Totschlag oder Mord: BGH urteilt über Tötung von Flüchtling in Baden-Württemberg
Freibeträge und progressive Besteuerung: SPD will Erbschaftsteuer reformieren
Mit Millionen-Freibeträgen für private Erben und Unternehmen sowie einem einfacheren System will die SPD die Erbschaftsteuer reformieren und "gerechter" machen. Jährlich würden in Deutschland bis zu 400 Milliarden Euro vererbt - zuletzt seien durch etliche Ausnahmen aber nur gut neun Milliarden Euro davon versteuert worden, beklagte Fraktionsvize Wiebke Esdar am Dienstag bei der Vorstellung des Konzepts. Zudem sei das System ungerecht gestaltet und müsse reformiert werden.
Nach dem von der Fraktion erarbeiteten Konzept soll es künftig einen Lebensfreibetrag von einer Million Euro für Familienerbe geben, zusammengesetzt aus 900.000 Euro von Verwandten und 100.000 Euro von Dritten. "Obendrauf kommt noch das selbstgenutzte geerbte Wohnhaus", sagte die SPD-Finanzpolitikerin Frauke Heiligenstadt. Erst darüber hinaus soll Erbschaftsteuer anfallen, die progressiv ansteigt und damit hohe Erbschaften künftig deutlich stärker besteuert.
Der von der SPD vorgeschlagene Unternehmensfreibetrag soll fünf Millionen Euro betragen, außerdem soll die Steuerzahlung auf 20 Jahre gestreckt werden können. Das werde vor allem kleine und mittlere Firmen entlasten. "Das bedeutet, dass die allermeisten Unternehmen gar keine Erbschaftsteuer zahlen müssen", sagte Esdar. Verschonungsregelungen sollen abgeschafft werden.
Abgesehen von dem Ziel der progressiven Besteuerung nennt die SPD noch keine konkreten Steuersätze, das soll in den Verhandlungen mit dem Koalitionspartner Union ausgearbeitet werden. Außerdem soll das ausstehende Verfassungsgerichtsurteil zur Erbschaftsteuer abgewartet und mit eingearbeitet werden - hierzu ist eine Entscheidung noch in diesem Jahr, laut Gericht "jedoch noch nicht in den nächsten Monaten" zu erwarten.
Nach den Worten von Esdar wird es durch die Reform erst einmal Steuermindereinnahmen geben. Aufwachsend dürften es danach zusätzliche Einnahmen "im einstelligen niedrigen Milliardenbereich" sein, die wegen der Stundungsregelungen und in Abhängigkeit von der konjunkturellen Lage in den nächsten Jahren ansteigen können.
Q.Bulbul--SF-PST