-
Nach US-Militäreinsatz in Venezuela wächst Angst vor möglicher Annexion Grönlands
-
USA zu Zusammenarbeit mit Venezuelas Übergangspräsidentin bereit - Trump verlangt Gehorsam
-
DEL: Köln baut Tabellenführung aus - München patzt
-
Frau von Trump-Berater sorgt mit Bild von Grönland-Karte in US-Farben für Empörung
-
Tischtennis-Pokal: Saarbrücken holt dritten Titel
-
Wirtz trifft bei Liverpools Last-Minute-Drama
-
Viererbob: Friedrich hauchdünn vor Lochner
-
Griechenland: Frequenzausfall führt zu schweren Beeinträchtigungen im Flugverkehr
-
Grönland-Karte in US-Farben: Frau von Trump-Berater sorgt für Irritationen in Dänemark
-
Weitere Tote bei Protesten im Iran - Chamenei warnt "Aufrührer"
-
Nikaido gewinnt am Bergisel vor Prevc - Hoffmann Fünfter
-
CSU-Forderungen: Erbschaftssteuer senken - telefonische Krankschreibung abschaffen
-
In Deutschland bleibt es weiter winterlich - viele Unfälle am Wochenende
-
Venezuela steht nach Gefangennahme von Staatschef Maduro vor ungewisser Zukunft
-
Embacher und Nikaido führen - Prevc Vierter
-
Anschlag auf Berliner Stromnetz: Vermutlich Linksextremisten verantwortlich
-
Anschlagspläne: In Magdeburg gefasster 21-Jähriger nach Tadschikistan ausgereist
-
Rallye Dakar: De Mévius gewinnt Auftakt, Gottschalk weit zurück
-
24 Opfer der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert - Nationaler Trauertag am Freitag
-
Merz: Maduro führte Venezuela "ins Verderben" - Einordnung von US-Einsatz "komplex"
-
Rast besiegt Shiffrin - Aicher und Dürr solide
-
Anschlag auf Stromnetz: Polizei hält Bekenntnis von Linksextremisten für glaubhaft
-
Junta in Myanmar lässt am Unabhängigkeitstag Hunderte Gefangene frei
-
Vor FDP-Dreikönigstreffen: Dürr will Liberale als "Gegenentwurf zum Status quo"
-
Favoritenstatus untermauert: Dritter Saisonsieg für Loch
-
Tour de Ski: Kläbo feiert Rekordsieg - Moch wieder chancenlos
-
Weniger Asylanträge in Deutschland: Zahlen deutlich gesunken
-
Senat: Großflächiger Stromausfall in Berlin vorsätzlich mit Brandsätzen verursacht
-
Maduro nach US-Militäreinsatz in Venezuela in New York inhaftiert
-
Nach Brandkatastrophe in der Schweiz inzwischen 24 Todesopfer identifiziert
-
Vor CSU-Klausur: Söder fordert Vorziehen von Unternehmensteuerreform
-
Nordkorea startet ersten Raketentest des Jahres
-
Pünktlichkeit in Bahnfernverkehr in vergangenem Jahr auf 60 Prozent gesunken
-
Weniger Asylanträge in Deutschland: Zahl 2025 um ein Drittel gesunken
-
Großflächiger Stromausfall in Berlin: Erste 7000 Haushalte wieder am Netz
-
Start der EM-Vorbereitung: Gislason spürt nur eigenen Druck
-
NHL: Stützle-Serie geht weiter - Niederlage für Draisaitl
-
Oberstes Gericht Venezuelas ernennt Vizepräsidentin Rodríguez zur Interims-Staatschefin
-
NFL: Seahawks sichern Top-Seed mit Sieg gegen 49ers
-
Südkorea: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab
-
Zverev startet mit Sieg ins neue Tennisjahr
-
"Große Erleichterung": Littler der König einer neuen Ära
-
Can über Zukunft: "Auch im nächsten Jahr beim BVB"
-
Oberstes Gericht Venezuelas ernennt Maduros Vize Rodríguez zur Übergangspräsidentin
-
Brandkatastrophe in der Schweiz: Ermittlungen gegen Bar-Betreiber - elf Tote identifiziert
-
Venezuelas entmachteter Staatschef Maduro in New York angekommen
-
Venezuelas entmachteter Staatschef Maduro in den USA angekommen
-
Westliche Staatenlenker fordern nach US-Militäreinsatz in Venezuela geordneten Machtwechsel
-
Millionen-Jackpot: Littler stürmt zum nächsten WM-Titel
-
Kiew: Sicherheitsberater der Ukraine-Unterstützer erörtern "Rahmendokumente"
CSU will Bundeswehr zur "stärksten konventionellen Armee Europas" machen
Die CSU-Landesgruppe im Bundestag will die Bundeswehr "zur stärksten konventionellen Armee Europas" machen. Auf ihrer Klausur in der kommenden Woche im bayerischen Kloster Seeon wollen die Christsozialen einem Beschlussentwurf zufolge eine sicherheitspolitische Agenda beschließen, die eine umfassende militärische Aufrüstung vorsieht. Sie setzen dabei nicht auf eine "europäische Armee", sondern eine bessere Zusammenarbeit der Streitkräfte der verschiedenen Länder - und die Deutschen sollen dabei zahlenmäßig und technologisch dominieren.
"Deutschland muss Verantwortung übernehmen", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann dazu der "Welt am Sonntag". Die Zeitung hatte zuerst über den Beschlussentwurf berichtet. Darin wird auf das "rasant wachsende Bedrohungspotential" verwiesen, wegen dessen es "eine glaubwürdige Abschreckungsfähigkeit" brauche. "Wir müssen jederzeit klar signalisieren können, dass großangelegte Angriffe auf europäisches Territorium erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen würden."
Die Bundeswehr soll demnach mit Marschflugkörpern, Drohnen mit hohen Reichweiten sowie kleinen, günstigen Lenkflugkörpern ausgerüstet werden. Auch Hyperschallraketen sollen ins Arsenal der deutschen Streitkräfte. Es brauche "weitreichende konventionelle Präzisionswaffen", um "den Gegner bis tief ins Hinterland treffen" zu können. Als konventionelle Waffen werden solche bezeichnet, die mit konventionellem Sprengstoff bestückt sind. Das schließt atomare, biologische und chemische Kampfmittel aus.
Die Bundeswehr soll laut CSU "zu einer echten Drohnenarmee" und mit mindestens 100.000 Drohnen ausgestattet werden. Unterstützt werden soll die Schlagkraft durch Künstliche Intelligenz und "weltraumgestützten Fähigkeiten". Defensiv-, und Aufklärungsfähigkeiten sollen ausgebaut werden, den bayerischen Abgeordneten schwebt dabei ein Luftverteidigungssystem nach Art des israelischen Raketenabwehrsystems "Iron Dome" mit mindestens 2000 Abfangraketen vor.
Insgesamt sieht die CSU Israel als besonders engen Partner in Sicherheitsfragen: "Forschung, Entwicklung und gemeinsame Projekte im Rüstungsbereich wollen wir weiter ausbauen und den Austausch intensivieren", heißt es in dem Beschlusspapier. "Wir stehen deshalb uneingeschränkt zu Waffenlieferungen an Israel und schließen Sanktionen ausdrücklich aus." Die Anerkennung eines Palästinenserstaates lehnen die Bayern ab.
Das neue, eigentlich als europäisches Projekt geplante Kampfflugzeug FCAS soll den Angaben nach zur Not auch rein deutsch entwickelt werden: "Der mögliche Rückzug eines Partners darf nicht dazu führen, dass wichtige technologische Projekte nicht umgesetzt werden." FCAS sollte eigentlich 2040 eingeführt werden. Die Entwicklung steht jedoch auf der Kippe. Grund sind vor allem Spannungen zwischen den beteiligten Rüstungsunternehmen - Dassault Aviation für Frankreich und Airbus für Deutschland und Spanien.
Die Ukraine soll weiterhin unterstützt werden, wie es in dem Beschlussentwurf weiter heißt. Neben der erhöhten Bedrohung der Nato-Ostflanke durch Russland im Fall einer Niederlage der Ukraine verweist die CSU vor allem auf dadurch ausgelöste Migration: "Falls die Ukraine fällt, würden sich Millionen auf den Weg Richtung Westen machen. Putins Strategie der Destabilisierung durch Migration wäre erfolgreich."
Die Ostsee will die CSU engmaschig überwachen, um etwa Angriffe auf Tiefseekabel durch Russland zu unterbinden. Das Meer soll demnach mit Unterwasserdrohnen "lückenlos einsehbar" gemacht werden. Die Geräte sollen "großflächig entlang Kritischer Infrastrukturen patrouillieren und dort komplette Sensornetze aufspannen".
O.Farraj--SF-PST