-
UN-Sicherheitsrat berät über US-Einsatz in Venezuela
-
Venezuelas Staatschef Maduro wird Bundesgericht in New York vorgeführt
-
Trump: USA "tragen die Verantwortung" in Venezuela
-
Kubanische Regierung: 32 Kubaner bei US-Militäreinsatz in Venezuela getötet
-
Nach US-Militäreinsatz in Venezuela wächst Angst vor möglicher Annexion Grönlands
-
USA zu Zusammenarbeit mit Venezuelas Übergangspräsidentin bereit - Trump verlangt Gehorsam
-
DEL: Köln baut Tabellenführung aus - München patzt
-
Frau von Trump-Berater sorgt mit Bild von Grönland-Karte in US-Farben für Empörung
-
Tischtennis-Pokal: Saarbrücken holt dritten Titel
-
Wirtz trifft bei Liverpools Last-Minute-Drama
-
Viererbob: Friedrich hauchdünn vor Lochner
-
Griechenland: Frequenzausfall führt zu schweren Beeinträchtigungen im Flugverkehr
-
Grönland-Karte in US-Farben: Frau von Trump-Berater sorgt für Irritationen in Dänemark
-
Weitere Tote bei Protesten im Iran - Chamenei warnt "Aufrührer"
-
Nikaido gewinnt am Bergisel vor Prevc - Hoffmann Fünfter
-
CSU-Forderungen: Erbschaftssteuer senken - telefonische Krankschreibung abschaffen
-
In Deutschland bleibt es weiter winterlich - viele Unfälle am Wochenende
-
Venezuela steht nach Gefangennahme von Staatschef Maduro vor ungewisser Zukunft
-
Embacher und Nikaido führen - Prevc Vierter
-
Anschlag auf Berliner Stromnetz: Vermutlich Linksextremisten verantwortlich
-
Anschlagspläne: In Magdeburg gefasster 21-Jähriger nach Tadschikistan ausgereist
-
Rallye Dakar: De Mévius gewinnt Auftakt, Gottschalk weit zurück
-
24 Opfer der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert - Nationaler Trauertag am Freitag
-
Merz: Maduro führte Venezuela "ins Verderben" - Einordnung von US-Einsatz "komplex"
-
Rast besiegt Shiffrin - Aicher und Dürr solide
-
Anschlag auf Stromnetz: Polizei hält Bekenntnis von Linksextremisten für glaubhaft
-
Junta in Myanmar lässt am Unabhängigkeitstag Hunderte Gefangene frei
-
Vor FDP-Dreikönigstreffen: Dürr will Liberale als "Gegenentwurf zum Status quo"
-
Favoritenstatus untermauert: Dritter Saisonsieg für Loch
-
Tour de Ski: Kläbo feiert Rekordsieg - Moch wieder chancenlos
-
Weniger Asylanträge in Deutschland: Zahlen deutlich gesunken
-
Senat: Großflächiger Stromausfall in Berlin vorsätzlich mit Brandsätzen verursacht
-
Maduro nach US-Militäreinsatz in Venezuela in New York inhaftiert
-
Nach Brandkatastrophe in der Schweiz inzwischen 24 Todesopfer identifiziert
-
Vor CSU-Klausur: Söder fordert Vorziehen von Unternehmensteuerreform
-
Nordkorea startet ersten Raketentest des Jahres
-
Pünktlichkeit in Bahnfernverkehr in vergangenem Jahr auf 60 Prozent gesunken
-
Weniger Asylanträge in Deutschland: Zahl 2025 um ein Drittel gesunken
-
Großflächiger Stromausfall in Berlin: Erste 7000 Haushalte wieder am Netz
-
Start der EM-Vorbereitung: Gislason spürt nur eigenen Druck
-
NHL: Stützle-Serie geht weiter - Niederlage für Draisaitl
-
Oberstes Gericht Venezuelas ernennt Vizepräsidentin Rodríguez zur Interims-Staatschefin
-
NFL: Seahawks sichern Top-Seed mit Sieg gegen 49ers
-
Südkorea: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab
-
Zverev startet mit Sieg ins neue Tennisjahr
-
"Große Erleichterung": Littler der König einer neuen Ära
-
Can über Zukunft: "Auch im nächsten Jahr beim BVB"
-
Oberstes Gericht Venezuelas ernennt Maduros Vize Rodríguez zur Übergangspräsidentin
-
Brandkatastrophe in der Schweiz: Ermittlungen gegen Bar-Betreiber - elf Tote identifiziert
-
Venezuelas entmachteter Staatschef Maduro in New York angekommen
Brandkatastrophe in der Schweiz: Ermittlungen gegen Bar-Betreiber - elf Tote identifiziert
Nach der verheerenden Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana mit 40 Toten hat die Schweizer Justiz Ermittlungen gegen die Betreiber der Bar aufgenommen, in der das Feuer in der Silvesternacht ausgebrochen war. Erste Untersuchungen hätten "zur Einleitung eines Strafverfahrens gegen die beiden Betreiber des Lokals geführt", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis am Samstag mit. Derweil wurden elf erste Todesopfer des Unglücks identifiziert und ein nationaler Trauertag für Freitag angekündigt.
Gegen die Bar-Betreiber werde wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässiger Brandstiftung ermittelt, erklärten die Ermittlungsbehörden. Den Ermittlern zufolge wurde die Feuersbrunst offenbar durch Feuerwerksfontänen ausgelöst, die an Champagnerflaschen angebracht waren und zu nahe an die Decke gehalten wurden.
Das Feuer war in der Silvesternacht ausgebrochen, als zahlreiche junge Menschen in der Bar "Le Constellation" ins neue Jahr feierten. 40 Menschen kamen ums Leben, 119 weitere wurden verletzt. Bis Samstag wurden die ersten Todesopfer identifiziert und ihren Angehörigen übergeben. Laut Polizei handelt es sich um die sterblichen Überreste von acht Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren aus der Schweiz. Italienische Medien berichteten zudem, dass auch drei italienische Staatsbürger unter den Toten identifiziert worden seien.
Andere Familien bangen noch immer um ihre vermissten Kinder. Auch einige Verletzte konnten noch nicht identifiziert werden. Viele Opfer erlitten schwerste Brandverletzungen, die in Spezialkliniken behandelt werden müssen. Nach jüngsten Angaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übernahm Deutschland insgesamt elf Schwerverletzte aus der Schweiz zur medizinischen Behandlung. Derzeit seien keine weiteren Verlegungen nach Deutschland geplant, erklärte die Behörde am Samstag.
Für den neunten Januar wurde ein landesweiter Trauertag angekündigt. Um 14.00 Uhr sollen alle Kirchenglocken der Schweiz läuten, auch eine Schweigeminute ist geplant.
Im Zentrum des Skiorts Crans-Montana versammelten sich am Samstag immer wieder Menschen nahe des Unglücksorts und legten Blumen, Briefe, Kerzen und Plüschtiere als Zeichen der Anteilnahme für die Opfer und ihre Familien nieder. Der Schock über die "unermessliche Tragödie" sitze tief, sagte der Schweizer Justizminister Beat Jans bei einem Besuch am Unglücksort. Die Justiz werde alles tun, um die Verantwortung für die Katastrophe zu klären.
Der für die Gesundheitspolitik in der italienischen Region Lombardei verantwortliche Guido Bertolaso schilderte die Schwierigkeiten bei der Identifizierung von Schwerbrandverletzten: "Warum können wir sie nicht identifizieren? Weil ihre Gesichter vollständig verbunden sind. Wir können die Bandagen nicht entfernen, um sie zu erkennen. Sie sind intubiert und können deshalb nicht sprechen."
Für die Opfer sind in den kommenden Tagen mehrere Gedenkfeiern geplant. Am späten Samstagabend war die Kirche von Crans-Montana während eines Gedenkgottesdienstes mit Menschen aller Altersgruppen gefüllt. Für Sonntag wurde ein Schweigemarsch zur Bar Le Constellation nach dem Gottesdienst angekündigt.
Im Internet boten unterdessen zahlreiche Menschen den Familien der Opfer sowie Mitgliedern der Rettungskräfte Unterkünfte oder andere Unterstützung an.
T.Ibrahim--SF-PST