-
IStGH-Präsidentin warnt nach US-Sanktionen vor "Niedergang des Völkerrechts"
-
Freies Training: Antonelli auch in Zandvoort stark
-
Medienberichte: Waffenversteck bei Berlin womöglich in Auftrag Russlands angelegt
-
Umfrage: Smart Glasses lösen bei vielen Deutschen Unbehagen aus
-
Irrfahrt nach medizinischem Notfall: Autofahrer verletzt acht Passanten in Hofgeismar
-
Bayer: Andrich muss Kapitänsbinde an Tapsoba abgeben
-
Ramelow soll in Verhandlungen mit Lufthansa für Pilotengewerkschaft VC schlichten
-
Fiebich hebt Daumen für die WM: "Werde auf jeden Fall spielen"
-
Konzernbilanz: BVB schreibt Millionenverlust
-
"Das sind keine beliebten Projekte": Kanzleramt will Reformkurs vorantreiben
-
Auto erfasst Passanten in Hofgeismar: Fahrer laut Polizei mit medizinischen Problemen
-
Nach El-Mala-Coup: Köln holt Skhiri zurück
-
Eklat um Weihnachtsbaum vor Kita in Hamburg: Urteil gegen Aufsteller rechtskräftig
-
Nach schweren Unwettern in mehreren Bundesländern: DWD warnt vor Starkregen
-
Hyundai-Beschäftigte in Südkorea streiken für Anhebung des Rentenalters
-
Trockenheit wegen El Niño: Schiffsverkehr durch den Panamakanal wird reduziert
-
Bayern ohne Musiala im Supercup, aber Kompany "total ruhig"
-
Brand im Hohen Venn: Behörden warnen vor Betreten des Gebiets
-
84-Jährige stirbt nach Raubüberfall in Hannover an zugefügten Verletzungen
-
Ende 2025 rund 32.500 Prostituierte in Deutschland bei Behörden gemeldet
-
Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur von Fernsehcharakter in Erfurt beschmiert
-
Medienbericht: Geheimes Waffenlager bei Berlin gefunden
-
Freiburg legt Grundstein: "Wollen wieder auf Reisen gehen"
-
"Anstiftung zur Subversion": Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong verurteilt
-
"Das sind keine beliebten Projekte": Warken will an Reformkurs festhalten
-
Ausgaben für Sozialhilfe 2025 um sechs Prozent gestiegen
-
Aufgabe gegen Swiatek: Sorgen bei Rybakina vor US Open
-
Waldbrände: SPD spricht sich für besondere Auszeichnung für Feuerwehrleute aus
-
Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong schuldig gesprochen
-
IS-Anhängerin soll Anschlag auf Parlament von Bundesstaat New York geplant haben
-
Nach Jodie Foster benannte Schlange in England erfolgreich gegen Krebs behandelt
-
Wirtschaftsverbände und Großkonzerne drängen Bundesregierung zu Reformen
-
Melania Trump scherzt über Abwesenheit: "Ich habe gehört, Ihr habt mich vermisst"
-
Trockenheit wegen El Niño: Schiffsverkehr durch den Panama-Kanal wird reduziert
-
Mutmaßlich vertauschte Nierentests: Prozess um Tod von Maradona unterbrochen
-
Conference League: Freiburg legt in der Qualifikation vor
-
Medien: Bayern ohne Musiala im Supercup
-
Donau-Niedrigwasser: Bulgarien drosselt Leistung seines einzigen Atomkraftwerks
-
Nord Stream: Gericht in Kroatien ordnet U-Haft für ukrainischen Taucher an
-
"Ich bin zurück": Alcaraz gibt Comeback bei US Open
-
Berlin, London, Rom und Paris: Israel muss Siedlungspläne für Westjordanland zurücknehmen
-
Tennis: Alcaraz kehrt bei US Open zurück
-
USA fordern Unterstützung für "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran
-
Sachsen-Anhalt: Schulze kritisiert AfD-Wahlaufruf von CDU-Politiker
-
Vertrag bis 2031: El Mala verlängert in Köln
-
Aus den USA abgeschobene Migranten landen in Liberia
-
Hohe Energiepreise: Linken-Ko-Chefin Schwerdtner wirft Regierung Untätigkeit vor
-
Wagenknecht: BSW unterstützt einzelne AfD-Vorhaben in Sachsen-Anhalt
-
Springen: Deutschland vor Finale auf Gold-Kurs - Hinners Zweite
-
Meta-Chef Zuckerberg kauft Schloss in Irland
Trumps Beleidigung von Somaliern: Empörung in dem ostafrikanischen Land
In Somalia haben Einwohner empört auf die wüste Beschimpfung des ostafrikanischen Landes und seiner Menschen durch US-Präsident Donald Trump reagiert. "Es ist höchste Zeit, dass die somalische Regierung ihr Schweigen bricht und Trump sagt, dass er aufhören soll, Somalia zu beleidigen", sagte etwa der Lebensmittelhändler Daud Bare am Mittwoch in der Hauptstadt Mogadischu der Nachrichtenagentur AFP.
Die somalische Regierung äußerte sich bis Mittwoch nicht zu Trumps Tirade während einer Kabinettssitzung am Dienstag, in der er Migranten aus Somalia als "Müll" bezeichnet hatte. "Ihr Land stinkt, und wir wollen sie nicht in unserem Land", sagte der US-Präsident.
Auf eine AFP-Anfrage nach einer Stellungnahme zu diesen Äußerungen antwortete die Regierung in Mogadischu nicht. Womöglich sorgt sie sich, in den USA einen wichtigen Unterstützer im Militärbereich und bei humanitären Hilfen zu verprellen - auch wenn die US-Unterstützung seit Trumps Amtsantritt im Januar zurückgegangen ist.
Der Lebensmittelhändler Daude Bare nahm hingegen kein Blatt vor den Mund. Dies sei nicht das erste Mal, dass Trump "negativ über Somalia und das somalische Volk spricht, und dieses Mal sind seine Beleidigungen inakzeptabel", sagte er.
Die Studentin Sumaya Hassan Ali nannte Trumps Äußerungen "rüde". Jedes Land habe seine Makel, auch die USA, merkte sie an. "Wir wissen, dass jedes Jahr in den amerikanischen Städten viele Menschen getötet werden, manchmal mehr als in Somalia", sagte die 23-Jährige. Auch sie kritisierte den somalischen Präsidenten Hassan Sheikh Mohamud für sein Schweigen zu Trumps Beschimpfungen.
Der Universitätsdozent Mahdi Ibrahim zeigte hingegen Verständnis für die Zurückhaltung der somalischen Regierung. Wenn sie Trump irritiere, könnte dieser die US-Unterstützung für den Kampf gegen Aufständische einstellen. In Somalia kämpft die islamistische Shebab-Miliz seit 2007 gegen die Regierung in Mogadischu.
Nuradin Abdi, Mitarbeiter einer Nichtregierungsorganisation, gab dem US-Präsidenten hingegen recht. "Trump ist vielleicht unhöflich gegenüber Somalia, aber die meisten Dinge, die er sagt, sind wahr", konstatierte er. In Somalia herrschten Krieg und Korruption, und Flüchtlinge aus Somalia gebe es in der ganzen Welt. Wenn Somalia seinen schlechten Ruf ändern wolle, "müssen wir unser Land verändern und unsere Regierungssyteme verbessern", sagte Abdi.
Trump hatte sich allerdings vor dem Hintergrund einer mutmaßlichen Affäre um Sozialbetrug im US-Bundesstaat Minnesota geäußert. Die Ermittler werfen gebürtigen Somaliern vor, mehr als eine Milliarde Dollar (rund 860 Millionen Euro) für nicht existierende Sozialdienste abgezweigt zu haben.
Der US-Präsident hatte am Freitag den vorübergehenden Schutzstatus für Menschen aus Somalia in Minnesota "mit sofortiger Wirkung" für beendet erklärt. Er warf "somalischen Banden" vor, US-Bürgern Schaden zuzufügen. In Minnesota im Mittleren Westen der USA lebt eine der größten somalischen Bevölkerungsgruppen außerhalb des ostafrikanischen Landes.
Der Schutzstatus TPS (Temporary Protected Status) bewahrt seine Inhaber vor Abschiebung und gibt ihnen eine Arbeitserlaubnis. Er wird Menschen gewährt, die etwa angesichts von Kriegen oder Naturkatastrophen bei einer Rückkehr in ihre Heimatländer gefährdet wären. Erstmals wurde er Somaliern in den USA 1991 gewährt.
A.AlHaj--SF-PST