
-
Kallas: Rückgabe von eingefrorenem russischem Vermögen "undenkbar" ohne Reparationen
-
Oberdorf geht "das Herz auf": Bayern holen Supercup
-
Piastri schlägt Norris und holt Zandvoort-Pole
-
Bei Oberdorf-Debüt: Bayern holen Supercup
-
Schröder von Fans rassistisch beleidigt: "Das ist traurig"
-
Siegesserie geht weiter: Hannover dreht Partie in Kiel
-
Spektakel gegen Litauen - Basketballer schon im Achtelfinale
-
Auto rast nach Streit in Bar in Gruppe in Frankreich: ein Toter und fünf Verletzte
-
Merz: Wir machen Ernst mit der Migrationswende
-
Niederlage gegen Italien: DVV-Frauen verpassen Viertelfinale
-
Merz bekräftigt Forderung nach Einschnitten im Sozialsystem
-
Ehemaliger ukrainischer Parlamentspräsident Parubij in Lwiw erschossen
-
Medien: FC Bayern leiht Jackson vom FC Chelsea
-
Woltemade-Wechsel zu Newcastle United perfekt
-
Wadephul fordert bei EU-Außenministertreffen erhöhten "Druck auf Putin"
-
Marine-Inspekteur warnt vor "gesteigerter Aggressivität" russischer Einheiten
-
EU-Außenbeauftragte "nicht sehr optimistisch" in Bezug auf Sanktionen gegen Israel
-
Drei Tote bei Protesten in Indonesien - Demonstranten zünden Rathaus an
-
"Kotzt uns an": HSV leckt die Derby-Wunden
-
Qualifikant Struff belohnt sich für "viel Arbeit"
-
Kim tröstet Familien von im Kampf für Russland getöteten nordkoreanischen Soldaten
-
"Werden wir genießen": St. Pauli feiert Stadtmeisterschaft
-
US Open: Djokovic gegen Struff im Achtelfinale
-
EU-Außenminister diskutieren in Kopenhagen über Sanktionen gegen Russland und Israel
-
Studie: Beamte bekommen Kredite leichter und günstiger als Angestellte
-
US-Gericht erklärt Großteil der von Trump verhängten Zölle für unzulässig
-
US-Berufungsgericht: Viele der von Trump verhängten Zölle sind rechtswidrig
-
Nächster Coup in New York: Struff erstmals im Achtelfinale
-
US Open: Alcaraz weiter ohne Satzverlust - Drama um Shelton
-
HSV zu harmlos: St. Pauli feiert Stadtmeisterschaft
-
15 Treffer: Magdeburg siegt dank Magnusson-Gala
-
Nach Entlassung durch Trump: Gericht prüft Klage von US-Notenbank-Gouverneurin Cook
-
Nullnummer gegen Paderborn: Klose mit Nürnberg weiter ohne Sieg
-
Harmlose Hertha nach Heimpleite weiter sieglos
-
US Open: Alcaraz weiter ohne Satzverlust
-
Berlin und Paris wollen Dialog über atomare Abschreckung starten
-
US-Bananenkonzern Chiquita kehrt nach Massenentlassungen nach Panama zurück
-
Medien: BVB lehnt 52-Millionen-Angebot für Beier ab
-
Trump stößt Kürzungen von Auslandshilfe um fast fünf Milliarden Dollar an und riskiert Shutdown
-
Vor UN-Generalversammlung: US-Außenministerium verweigert Palästinenservertretern Visa
-
Ramelow für neue Nationalhymne und Debatte über Flagge - Kritik aus anderen Parteien
-
Macron schließt eigenen Rücktritt in Fall von Sturz seines Premiers Bayrou aus
-
Für 60 Millionen: Leipzigs Simons wechselt zu Tottenham
-
Kreml: Putin besucht Indien im Dezember
-
Norris vor Piastri - Alonso stark
-
Erst Einbruch, dann Sieg: Ayuso feiert Vuelta-Comeback
-
Merz wirft Putin mit Blick auf Ukraine-Verhandlungen gezielte Täuschung vor
-
Block-Prozess: Geständiger Angeklagter berichtet von minutiös geplanter Aktion
-
Mecklenburg-Vorpommern: Zahl der gemeldeten Ehec-Fälle steigt auf 17
-
Grüne dringen auf Bürgerbeteiligung an Aufarbeitung von Corona-Pandemie

Marine-Inspekteur warnt vor "gesteigerter Aggressivität" russischer Einheiten
Der Inspekteur der Deutschen Marine, Vizeadmiral Jan Christian Kaack, hat vor einer "gesteigerten Aggressivität" russischer Einheiten und deren möglichen Folgen gewarnt. Es gebe "Überflüge von Drohnen, wir haben Eindringversuche, Sabotage-Versuche", sagte Kaack im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Bundeswehr-Soldaten würden außerhalb der Dienstzeiten gezielt kontaktiert. Hinzu kämen Bedrohungen für die maritime Infrastruktur.
All dies berge auch die Gefahr, dass es "zu einer Eskalation aus Zufall" komme, warnte Kaack. Präzise Einsatzregeln sollten dem entgegenwirken, zudem habe auch die Marine ihre Sicherheitsmaßnahmen deutlich verstärkt. "Wir sind dabei, diese Stützpunkte in der Luft unter Wasser und über Wasser besser zu schützen, auch mit eigenen Drohnenanlagen", sagte der Inspekteur. Berichte wie aktuell über vermehrte Flüge russischer Spionage-Drohnen wirkten hier wie ein "Wake-up-Call, dass wir mehr machen müssen".
Die generelle Sicherheitslage beurteilte Kaack als kritisch. "Die Dienste gehen davon aus, dass spätestens 2029 ein möglicher Gegner bereit wäre, Unfug zu machen", verwies der Vizeadmiral auf entsprechende Erkenntnisse. "Und das wollen wir gerne verhindern, indem wir verteidigungsbereit und abschreckungsfähig sind." Dies gelte auch für den Ostseeraum.
Positiv bewertete Kaack die Gesetzespläne für einen neuen Wehrdienst. Dieser werde "ein Game Changer" sein, ein Wendepunkt, sagte der Inspekteur. Zwar sei er selbst auch ein Anhänger einer Rückkehr zur Wehrpflicht. Er sei jedoch überzeugt, dass bereits die nun geplanten Neuregelungen "uns massiv helfen werden", Personalengpässe zu überwinden. Die Bundeswehr setzt in ihrem Gesetzentwurf auf die direkte Ansprache junger Männer und Frauen, bleibt aber beim Grundsatz der Freiwilligkeit.
Die Deutsche Marine setzt für mehr Sicherheit auch auf neue Ausrüstung. Im September solle das erste Aufklärungsflugzeug des Typs Boeing Poseidon P-8 ausgeliefert werden, sagte Kaack. Bislang sind acht Maschinen dieses Typs fest bestellt, vier weitere Bestellungen seien im Gespräch. Zudem werde die Marine in Kürze über eine Unterwasserdrohne verfügen. Einen hundertprozentigen Schutz werde es jedoch nie geben, warnte der Inspekteur.
Darstellungen, wonach es sich bei Beschädigungen etwa von Datenkabeln in der Ostsee um Versehen oder Unfälle handele, nannte Kaack Erzählungen aus dem "Fabelreich". "Man kann nicht nicht bemerken, dass man einen Anker verliert", stellte er klar. Das sei so, "als wenn Sie mit einem Panzer über den Marktplatz von Osnabrück rauschen. Das schüttelt das Schiff. Und wenn der Anker dann unten auf dem Boden aufkommt, dann wird es auch aus dem Kurs gerissen".
In den vergangenen Monaten waren wiederholt im Meer verlegte Leitungen dadurch beschädigt worden, dass Schiffe Anker über den Meeresgrund schleiften. Für solche Vorfälle werden insbesondere offiziell zivile Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte verantwortlich gemacht, es gibt aber auch Vorwürfe gegen chinesische Schiffe.
U.AlSharif--SF-PST