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FBI: Zahl der Todesopfer bei Auto-Attacke in New Orleans auf 15 gestiegen
Nach der Auto-Attacke in der US-Metropole New Orleans ist die Zahl der Todesopfer auf 15 gestiegen. Das teilte die US-Bundespolizei FBI am Mittwoch auf Anfrage mit. Zunächst war von mindestens zehn Toten und 35 Verletzten bei der Tat die Rede gewesen, die laut FBI in der Neujahsnacht von einem 42-jährigen Ex-US-Soldaten namens Shamsud-Din Jabbar begangen worden war.
Der mutmaßliche Täter hatte eine Flagge der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Gepäck gehabt. Er war in New Orleans um 03.15 Uhr (Ortszeit, 10.15 Uhr MEZ) mit einem Auto auf Menschen zugerast, die im bei Touristen beliebten French Quarter das Neue Jahr feierten. Nach seiner Todesfahrt lieferte sich der Angreifer nach FBI-Angaben einen Schusswechsel mit der Polizei und wurde dabei getötet, zwei Beamte wurden verletzt.
Die Ermittler sprachen von einer "terroristischen Tat" und gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass der mutmaßliche Täter nicht allein handelte. Laut Polizeichefin Anne Kirkpatrick hatte er das Ziel verfolgt, "so viele Menschen wie möglich zu überfahren" und ein "Blutbad" anzurichten.
Der Angriff löste international Empörung sowie Mitgefühl mit den Opfern und ihren Angehörigen aus. In ihrem Ablauf erinnerte die Tat in New Orleans an den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt von Magdeburg am 20. Dezember, bei dem der Tatverdächtige mit seinem Wagen fünf Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt hatte.
V.AbuAwwad--SF-PST