-
ماس يحذر من تداعيات القيود الإسرائيلية على المنتجات الغذائية الفلسطينية في القدس الشرقية
-
الأصدقاء الخياليون: كيف تعزز الكائنات غير المرئية القدرات العقلية للأطفال والبالغين
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
Nach Flugzeugabsturz in Kasachstan: Mehrere Airlines sagen Flüge nach Russland ab
Mehrere Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach Russland eingestellt, nachdem Experten erklärten, der Absturz einer aserbaidschanischen Passagiermaschine in Kasachstan mit vielen Toten könnte durch eine russische Flugabwehrrakete verursacht worden sein. Turkmenistan Airlines teilte am Samstag mit, dass Verbindungen zwischen der turkmenischen Hauptstadt Aschgabat und Moskau vom 30. Dezember bis zum 31. Januar annulliert worden seien.
Flydubai gab bekannt, zwischen dem 27. Dezember und dem 3. Januar seine Flüge von Dubai in den Süden Russlands zu streichen. Auch die kasachische Gesellschaft Qazaq Air erklärte, ihre Flüge ins russische Jekaterinburg würden bis Ende Januar ausfallen.
Die israelische Fluggesellschaft El Al hatte bereits am Donnerstag angekündigt, ihre Flüge nach Russland aufgrund der Situation "im russischen Luftraum" für eine Woche abzusagen.
Bei dem Absturz der Maschine mit 67 Insassen nahe dem Ort Aktau in Kasachstan waren am Mittwoch 38 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine war ursprünglich auf dem Weg von der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku nach Grosny in Tschetschenien, flog dann aber Richtung Aktau, wo sie abstürzte und in Flammen aufging.
Mehrere westliche Experten stellten die Hypothese auf, dass eine russische Flugabwehrrakete das Flugzeug getroffen haben könnte. Es gebe "vorläufige Hinweise", welche die Vermutung nahelegen, "dass dieses Flugzeug von russischen Luftabwehrsystemen abgeschossen wurde", erklärte der Sprecher des Weißen Hauses, John Kirby, ohne genauere Angaben zu machen.
Aserbaidschan Airlines erklärte am Freitag, "physische und technische Einwirkung von außen" hätten den Crash verursacht.
Der Kreml lehnte eine Stellungnahme ab und betonte, dass die Ergebnisse der Untersuchungen der aserbaidschanischen und kasachischen Behörden abgewartet werden müssten.
Russische Behörden machten indes einen ukrainischen Drohnenangriff sowie dichten Nebel in Grosny, wo das Flugzeug eigentlich landen sollte, für das Unglück verantwortlich. Weshalb das Flugzeug nicht in der tschetschenischen Hauptstadt landen durfte, erklärte Moskau allerdings nicht.
Der aserbaidschanische Parlamentsabgeordnete Rasim Musabekow vom Ausschuss für internationale Beziehungen forderte Russland auf, sich zu entschuldigen. Moskau müsse den Vorfall "akzeptieren, die Schuldigen bestrafen, versprechen, dass so etwas nicht wieder vorkommt, sein Bedauern ausdrücken und sich zur Zahlung von Entschädigungen bereit erklären", sagte Musabekow AFP.
Offensichtlich sei es dem Flugzeug nicht erlaubt worden, in Grosny oder auf einem nahe gelegenen russischen Flughafen zu landen. Stattdessen sei es "weit weg" über das Kaspische Meer nach Kasachstan geschickt worden, um "ein Verbrechen zu vertuschen", sagte der Abgeordnete.
Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew lobte am Samstag mit Blick auf die 29 Überlebenden die Arbeit der Rettungskräfte an der Absturzstelle in seinem Land. "Wir konnten viel schlimmere Folgen verhindern und viele Leben retten", sagte er nach Angaben der kasachischen Präsidentschaft.
A.Suleiman--SF-PST